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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1896-12-21 · Heft 31 (21.12.1896) · p. Seite 2

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
16 (1896)
Issue
Heft 31 (21.12.1896)
Date
1896-12-21
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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©eite 2 Gesterreichisch-ungaxische Tantoren-Aeitung. ÜKr. 31. zu verchMelu, zMche aWKrmaM MBmlsteine in das große Bauwerk LingeMgt werden müssen. Soll nM aus diesen einzelneu Dtemen.-ein.«inHeitliches. ^chnftwerk erstehen, so muß . es dän^Baumeister frei - stehen, Ibeiij Charakter jedes Steinchens selbst MsHestinimen. EsM nuW leichttzü ersehen, weshalb in der DM Md im Oratorium die Recitattve eine feste Form annchmenWnnen, ja annehmen müssen. Ganz andere Erscheinungen. jedoch treten beim cantoralen Reeitativ zu Tage. Hier Hai der PoiM^j-MD^W8.׳mfgabe,- nebenldex; DeuttichhM bes Wortes: Mtt Der unangetasteten Schönheit des Tones, nur eine G tLMMMU G sondLMWÄmehr mehrere, oftmals hart aneinanM gereihte SRNirmmgen zu vermitteln. Bettachten wir, um die Sache Plastisch därzusteÜen, die drei THtPhrasemm * f ׳ ׳ D 8ümsM ftök'lim, w’rofe cholim, umatir assurim?Ü^AMdH«ra.׳.-M1MU0s8o lisck&iä - ofor Wl. W §'^vmro8. .,״-;;:g. Es ist bekanntlich ein alltäglicher Gebettext, über welchen hinweg mam׳nachchekanntM״Muftern׳zur^Tagesvrdnungübergeht,doch untersuchen Mr -ben^ Inhalt mit forschendem Blicke, so gelangenschäften Gottes, unter H die Erinnerung an die Dahingeschiedenen, wie WächMig dieMtte für-deren Seelenheil, und- ÜntW ÜI der MDHwüW Hür - Äüerketmüng - Wer: Alles '* ÄberragendW 1 Hoheit unseres Gottes ettchalten istt ^Köntien^und Mjfen ׳ diM drei MWHMen mit gleicher- Tonstärke/' mit- ' gleichem' - Tonfalle- und M gleicher׳ GMHlsinnigkeit Mm Vorträge - gebracht- Werd en? Soitcheu Erscheinüugen 'begegnet der -jüdische Cantbr auf Schritt und Mitt, 0 MH? lMr - -können es^ ohW-der- PedanterieWehen ׳^R'^ssMcheW^bHs-ä'bet jüdische Cantör d'W B^rp-M'H t LM HM, NesÄbemWwifsenhaft zu Machten-Md DmZÄNAft zü GeHwWeüt. 0 - - n:_ v; j. Mir-nun vorürtheilMos, wiePch unsere AttvorLerndieserMHe gegerlüber verhielten,' so 'Mangen^tött zur ünäütüD Rürär i UeberzeüßÜnD-dass dieselben0^׳ ftaünensMüher- BerücksichügNNg der-im^GWektextezUTage tretenden Stimmungen auch ^Väs 'WWlönt^ fanden^-Welchesdiese-^Mtimümngen^׳ Musikalisch illüsttirt?' Kett'Ä s'Lsrmeko ^'jvmrtt loötl. ׳Werseti' Mr MvörderftMineuBlick -auf'׳das -Ma86nu8;^so5müß jedei> KM benkeMh jüdische - Cantordankbar - %ei!iiiat|1 צ dass -die ^extgrnppirüug sachgemäß erfasst, Licht^Mö Schattendem SnhMe^ entsprechend Wertheilt ütck -demgemäß'׳aüch in IuhM MK- MNneÄöüeü ^chren WwsLkälischeWÄnsdrück -׳ säüdeni'' Em ÄW fMH'er-Hinweis 'auf-Me--gesangliche Wiedergabe der GeMteW 8MlWochM-8WLo11s-«88r6,--desselbenfür Säbbäth/ 86kb10861r FZolLÜi -Md>:^zoÄckm'^NvroLLjweiters 'ctüf'"die-M'Divakm BeWnüng beim' gewHnlichÄ-ThmM)Üesen M GegensiiWMr׳ zoiMM -ttoroim^1'für Purim üW bi86k«' -L^aW genügt, urld roir MangM WWer-vollsten:iAebÄzeügMg? 8äss-MseE Ältvordern- LN ftweMget: '^StWmüngeni richtig - beürcheiltenWtnd^ gesNnglich ׳ MWtZ MeWch NerWercheE ׳ MH die"-streüge Thetlmtg׳ dMMMugsftoffes bietet ׳ das ^Vorgehen! ׳-uNsertt ' AlW-WtM b'ehWgenTwerthes Beispiel,' wir 'meinen Ms׳■ ftrcHgfi^irfe^ Mttrr^WaNdlMq Mtztäe ÖKasoiras -׳und das־ freie׳ NecttöW Baßen). ׳י י:: MisereMtvordern röspectirteN das MendererMWNooW! und versuchten es niemals, an demselben zu rüMn,״drächteten ' es'lMMchrMs Häktz'e^Male ׳Vermächtnis ME WtE M ^künfAge^ Geschbechter l wiarMtastet'Weitir W . Wer-'WßM^'Pe^iMr-^UenlÄiWft M fteien- ItsWWu^^M)r-M'WW '׳Mer''WUs^eleM§ei^' en X' hatte, ״einen guten, vielleicht gar,161 ״sagen>>׳zu hören, der^wird'sich MMMMHeE^^nAauNg :zuneigen, dass ׳die ״alten׳ Herren" zielbewusst und:sachgemäß -׳- K? s»H nb -M c-ä? ■'fös E ■&b x,K .M r-W $0 tegSÜMti&f'r Vorgängen. ׳ Allein sMst in" der Hitze des" Gefechtes ließen die Alten^den«״S-ty V für das freie Reeitativ niemals׳׳außEÄcht und stellten immer einen bestimmten ״Steiger" für die jeweilige - Gebetgruppe fest. In der gewissenhaften Berücksichtigung je eines bestimmten ״SteigD'""WHÄ)''füHMMe Wtmi-zu ^fageN" MeMrttHjMnd ihre Gröänken^sßhäntäße) genial zu oerwerthen. Niemals gab. es einen^ Oha8au von BedMungsder das ״Sagen" eines anderen - bedeutenden״üftasau nachsagte. Dieses ״Sagen" zu studiren und seine eigene .Phantasie an diesem Vorbilde zu kräftigen, vieWcht zü erweitern, war löblich, aber die Gedanken eines Anderen zu copiren, galt allgemein als Unwissenheit und verächtlich (Drong). An" der Hand dieser.Thatsachen kehren wir nuu zu unserer Auseinandersetzung, zum modernen, synagogalen Recitativ zurück. IWiMes KEcrt in Nmerinsä ttf-MjtgDeiltz vonW eE^fsiMW,ch M^Mew-KoriI 11^״״ T^er Äatwn.ä^E0nvent^üdi schEämerikanischerEFrauen) 'Der ^raueu stilles Schaffen ist des Hauses Segen. Doch die Frau von heute, her tausend und abertausend Erfindungen der'Neüzeit die Mühen und Arbeiten, welche einst Großmütterchen vettichten rnuMe,^^ abgeiwmmen haben, - ,ist nicht, gewillt, , bie Hantle 'in den/Schoß zu^ legen. Schaffen Wirken ist M j HU^gebliM'^'chäs dleHeqüenDAt des ^Modernen Lebens j M an Zeit gelassen, das will sie-verwerthen, will die Grenzen \ erto^iterir.'^'.'^ur.cht«,;, j hat sie mit herübergeb'rcicht aus. .früherer Zeit: DM״stilhe^ \ Waffen! M^.geradeM,ftille/©dö'feiten; j und Helfen, . tws 'ist Hie feste,. ^unerschütterliche Hrundlage^für, öäsÄle Werk^: ^/r - - Es ist.allgemein bekamit,^Ms w.ährend deriWeltausstelluog; \ in Chicago:' eilt "retiglöfeiiHongresß,,Mr 7Mge Tage.bori v.er-, \ sammelt^ st> ar^ "zu 8 em die^Hf en ex.' fl Üer Religionen^, den Hrde.! erngÄäden ivären.'^Der'Cöngress fand statt, Ms/Resultat,gliche.! wie..jeder Denkende. vyraussehen:..musßte, dem Sprachengewirr j bechi' Mürmbaü zu^ Mlbe^ Npe;Mpug,- ttach.HuteMi^wie,-nach:.. \!.:Dpr 'MischenMrapM7 | stilles Schaffen hat' hier'..bei den- Zusammenjkmlftei: <während. \ chHA Cottgreffes einem Mm gelegt, Z einen Kehn iWeL-׳GWtzß-- I ..von,ß.W.-.W)s7Wg'xchH,te<etPas wussten j uT1br t»Vv ffch ■jeßi,HM. nach' fapj־>threi^ahxen.j.zuMtem DauM I entwickelt hat, der. ,SegenWringen und, allen.Stürmen. ttotzen ckann,/. \ 7^ DeptemM A^3 svurhe von jMschewDamen sn.Chicagg,.? Ktf‘.5&nfin«ft(s(!fh1th1mHm1 inhKrfipr .SCvmtPtt rt'prtvi'mhpt■ - ] SttHen, ^stch hem^M^)stkchen; WHle Dienstbarer., zu, machen^, das' Stubiüm, des Jüdenchüms . weiter, zu, verbreiten And ׳. die.:! -;7-;׳די! f, ך ili 'iYSi iljuo -sM! .iJ'jh'.'.nRiSi'j ’' r uO\U! ju׳! nHHen' Mittel und^Mege,Wst.-IMN, ‘um. m,.a7lleg H,reiset: dem ,.! ZAerkeÄer'^^Äo^Matigkeit'H^" ^§r! leisten^Hur, geistreichef§iröüen fpnnten^:^.^ Inapiper;'• ^ornt^uij so^ ^egMEchMÄs^MogWmm ^auffsHM. - Mau^Hapnahs,H-j; } Solomon, Würbe als ^HrästdHtinfder Sonpentiot^;gefvählt^,fH, thumer WrMwagen, soll nur beiläufig erwähnt tverdcn;

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