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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1896-11-21 · Heft 28 (21.11.1896) · p. Seite 2

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
16 (1896)
Issue
Heft 28 (21.11.1896)
Date
1896-11-21
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Vesterreichisch-ungarische Lantoren-Aeitung. Nr. 28. veraulMt, sich von dem FunctWSrWbzuwenden, Der kluge Func^Hr HDeneWDteBinMälM wiffen. Er wM Ach MierseiG -vom Lobe der Menge nicht allzuMr. HMdxs Lassen juch anderseits Mch nicht auf die etwaigen, Äl HKeiien InsiHtenMyd Wünsche eineK jhm Löelwollendm Balbos MHWtÄ-rchmen, sondern dieselbe "ourM die ""rech't.e Art sNnesWMbens auf das rechte Maß zurückführen. Ach Won deshalb nicht-geben, weil der Fachgenosse in her Groß- Aadt i Mein gariz anderen Wirüingskreise lebt^ Wls der nufdem Mmde; denn Zenerchat «ne viel freiere, unabhängigere Stellung, MHw-er^Oeffentlichkeit, d. h. im Privatverkehren Mehr beobachtete. Da.sich nun zu dieser viel freieren Stellung Hes EMHHiischen .Cantors auch eine-bessere Dotation lgesM/b Ko äst-es kein Wunder, dass der Zuzug von Stellenjägern nach Her MröM-ht HMMchnd dass dort ein Conglomerat verfchiedener ״Charaktere zusammentrifft, das unserem-Stande michts ׳ weniger als willkommen sein kann. Diese von unserem heiligen WAfe HrMuhalten, wird die Aufgabe Aehes Einzelnen von-Äns ^sein; denn nicht nur gegenüber der ^-größeil^ GH«MHVeit^«Kv»deM---gegenüber^ - «den-MUlen^'-MMentejlrwÄche als Eindringlinge erscheinen, soll unser .Standesbewusstsein M Geftung kommen. Und da ist' eS'Kieder^vörHÜMKoAe öHerr. üng. Canto ren Z eitüng,, ^der''H'.Wiüm DMussapPell,widme, welche mit der Fackel der Aufklärung Licht vMräten soll, um die Ünbefügten aufzüscheüchen, die In- HHerMten aüfzürütteln, hie Aefserdenkenhen M entflMmen und MIlMtsteru, und die äss Organ für mftere heiligsten Interessen geistig und materiell ünterstützt werden soll, was Herzenssache eines jeden Collegen sein muß und KhosfMlich huch KM wW/ V, llps 1M Wort D SyMgogxpgeMge für- Kantor und Wor:mit:Orgelbeglcrtimg, 5 componstt und hexauDMebcn vouMDanuxl Kirschuer.!.-Cantor ander Synagoge in München. .Besprochen von Obercantör Josef Singer in Äien. Die.soeben veröffentlichte, erste synagogal-gesangliche Gabe Ms. der Feder des Münchener Obereailtors, Herrn M.Mrschner, enchyft sechzchn durchwegs Kür den Freitag-ÄbendgotteMenst bestimmte Gesänge, u. zw. nebst je einem Mal t0Mu, 1-66110 äpfti, lor^ 1'liodos und -Won 0101a, m e h rer e Zaddik: katomor, meh r er e :^pseliQm’ru. Md Mi ohomp<e]10. ,Wie Gepftogenheit, den FreitagMbendgottesdienst durch die MannigfaHgkeft der 1-66110 dodi und Wou olom abwechslungsreicher zu gMaften, schemt hier zielbewusst außer Acht gelassen und daAr M -M Reichhaltigkeit der verschiÄ)enen Zaddik katomor Md Mssaftpmkra ,guf eine neue, iuteressgnte MchnnigfaltigMt hingewiesen zu sein. Me Richtung, die : immerhin beachtenswert Mcheint Md zu deren;, vollem Verständniße der - LchMsgayg, sowie die weitere Ausbildung Md ,künstlerische Wirksamkeit des- Mftors die Döthigen Bchelfe bieten dürften. . Herr. CpMge ObexcaytorEmannelMxschner ,Mrhe M Wkitzzitz bei HMHeu str ObersDeften -am Iß. Februar,1857-? gchorW. Gleich mit der .MbersiedelWg der?Estern: nach BeuHeNs im Jahre DWcheginnt Kr den - IIWrigen Knaben.^We schwM.. *)KM Avlge Wchrcrer, den iSinn arg entstellender Drülkfehlü fehe'n^ wir rmS ^vMuchrsSt, Len--Anfang?Äbigkr Besprvhuug, Ler-bereüs in. M«MerH^Wm«:BkMMNhwurL^^n::der Mutigen MurMer-MeZM-z aber richtunggebende Thätigkeit. Schreiber dieser Zeilen, KM°HM׳n^°NWWR°UW׳׳ gebDD EAlH-NzKWAin SDGMiHe.jjjjgb g^üM» ChHMchMKistelM HUMch^DuEM^^MM alsMftift Mltjvirkte. Zm:Geschäfte seiner.ärmeüMsr-überaus würdigen Eltern thätig, müsste der Knaöe mit dem ersten Morgengrauen das Haus verlassen, in den Vormittagslunden die ^Schule besuchen, mittags zuv MoMohe -erscheinen:,und, wenn am spätßn Abende das schwere ^MWxk Wllendet gvar, Kb'äwÄr.dsMr -das ttmattets Kind ein wahres Aabsal, im Hause seines, Cantors die ersten Elemente - des -Clavierspielens zu GleÄM -Der reich beanlagte und Msräus 'fleißige Knübe^ Warf sich mit dem ganzen Aufgebote 'seiner Willenskxast--auf dieses ^Slüdiunü und - brachte ss schon nach kurzer Zeit so weitdass er_die Mozart^sche Sonate Nr. 6K^-dm ganzMäMg.Mielte. Da^der Knabe auch im Besitze einer kräftigen und sympathischen -Altstimme War und seinen Part im Chore zur vollen Zufriedenheit sang, so tauchte im Herzen seiner Eltern schon damals der Wunsch auf, Hu für das Cantorat auszubilden, , zumal er gelegentlich' seiner Lar mizwoh in der großen Synagoge den Freitag-Abendgottesdienst ׳״mit -Chorbegleitung worbktete ׳ItNd allgemeinen Beifall erxang. - . DieEütütiöllsheriödeMnd^bie^Armüch der Eltern hätten jedoch beinahe den:-Entwicklungsgang des Kindes gestört, indem der Mnst ,biehere, ,,sogar in der. .jüdischen Utteratur .ziemlich bMimWrte Mater sich ^gedrängt Ach. chen^2ieMngsgHaykm:für die,Zukünst seines Kindes, aüfzugeben Mb h.tzMMn.;züm.DWW in seüi' Geschäft zu veraujässen, ÄMn .her -jn - daß .Herz Aßs Mdes ^ßesegte... mWglische Kehn Latte Hgn' M Iesje/. .MrzA gefasst, um das Kind von.seiner MßeDlgMmMchMWHhDeMg machen zu können, itiib ' fö finbeiV ע.1ע\י Heu.Jüngling bereMM ^0^6 1874 an beni, §e|rer^fentinnre in; SÖerXin , ^eit^^einfj^iägtjgeii Studien odliegey und nach bestMhenMMMWMDML M77,chch Hilfslehrer an..der.H0WEschen SchuledorlsMst Hätig. We!m auch fernst.,und: 'sMng'Aii;e... LchM0bliege1cheitm,.erch.Ä seln Blick.dvch stets dein Lieblingsgfhanken. Hesang,und Musik, zugewendet, indem er,als Chorsänger.an der großen,Synagoge mitwirkte, allwo er unter 'LMan.dywsW.^.''AeitMMbjeHA allmähl.ig entwickelnde Stlmine zu üben Oelegenheit .fand^ Durch die Erkrankung, des zweiten Cmstprs unr ,T"v 1879 Msste der jMge.KrschneMchÄM?h^n.erkxWftxl1CMlox,M.SHMMth- Cantor.jaushelfen, Md .dieses Wagnis. gelang ihm .so..Mßexordentlich, dass er als zweiter Cantor an der großen Synagoge in Wrlm. an gesteht wurde. ' Kirschner, her allerdMs ayH:während sMer Lehrelthgtchkeit musikalische Studien bMieb,;MmLiMhengehpH, vHn AM ab unter Leitring .des MoMors. S.iebert ..in chchHM'Mqße auf, so.hass ״er -LmM M Jahre 18tzl geWxhMN DbeMnchrhosten an. ,.her I'LrMen : :Syimgyge zu Wnchen, bewarb.Mh ,nach^^^ Mem -überaus ^erfolgreichen-Moye^ \ voMAge als!ObeMntor mach;llHuchen berufen, wurde. Mihste ן und. eifrigeH esaygsübungenmnterH ahMeck, ichd. constaYMktische i SchWu ^unter. Wleitniig . hMMöfesMM. Hexzog.:.:MLHhMe vMchaffjen KrschM Hon-ncM. gMz Kurzer ZM die, äAgenMye, - wHlMdiMe^AMAMWnMsMer. OemWdddchder, Me. nicht ^WnderKMe^ünMWeMHtiDtdumMMDrMdLesMgtzch-- \ dKKMH.: PGehung M "Hr \ MilhchMer HunsHMe^ chnh^ ^hEer chürA^xi^chen \ WWMW w#1iWi?•,r

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