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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1896-11-11 · Heft 27 (11.11.1896) · p. Seite 2

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
16 (1896)
Issue
Heft 27 (11.11.1896)
Date
1896-11-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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©eite 2 GesterreMchMWMK^KMMWZeüung. «Ktr. 27. verscha wohlve mmder Li' Ä MM1Mschw nach aMz MzerZeitWHMemeine. L ■jpg M . »BMA , .M. üÄhMMe nicht «>MWWW«sM der" ß -ZUMhEi MfNÄ ^MAÄKt^^esäE^Rrischen die Thatsache verzeichnet werden, dass Kirschnernach nur kurzer Wirksamkeit in Münschen zum Professor stes Solv-Gesanges aN der königlichen Akademie der Tonkunst LerrffeyHM^;^HD! Mszeichnung^ Lie^ mehr.LMgtzfgls; §*$'?■ Uingende Worte zu veMiiden int Stande 'sind? 'י"*'״י »!.«MesU. :s PpM?sÄ!ckte kurze Lebensabriss bereift fsZM Genüge, Lass -Ae - seitens seines allerersten Lehrers' auf das AalMNWW^LMHenHosfnuugen sich AäWerK erfüllten,Mid , es bietet eiu erhebendes Bewusstsein, dass die junge Generation solch?-Mnstlexisch chyMAmene Individualitäten zeitigt. Der voramgHchickte' Lebens- Md Studiengaug KirsMurK,;Gchz-ingt, aber auch den Nachweis, dass der Autor der vorliegenden. GMuge-von-MMheu-uachMekliu-und -vomhier--uach München drei MgMhhMre Mrasen durchgemacht, die <zW;Läyterung - feiner cantöralen Anschauungen, wie seines fachmännischen Ge-' schmackes weseutllch beitrugen. Wer nicht Gelegenheit hatte, gmWlZMabe^MgenchüWchkeiten^ der-füdischeu Gesänge in?dem veWijcheneu? Mudern -!-aus! - -eigenerl ׳Ueberzeugung -- kennen -M׳? lENLdem LürD Manches inidem-vorüegendenMuche'Mnver-1 Wudlich -erscheinen- - so Z. M-das Motiv für den LsdLo'ücko'M Nx.L LnM-äoL Den muMlischen Grundgedanken Lieser-Nummerl Wdet nuferes Erachtens«ine emgebütgerts ästhkenastsche -MeloAe- Ae nicht so leicht aus dem Gottesdienste - zu?entfernenW-- vMeicht-HEvoMder-andächllgen; Geckeinde als- Ueberlieferung^ ihver^ Ahnen MHeilig gehasteN;Mrd. Die ehrwüMge Melodiei dWt»Lssm -Awdernen WMeu; etwas Altväterisches? an Kniehose? und Dreispitz. MahNend,!aber Mie Gefflich-versteht?M Wrschner-' das-dürftige Motiv :zu?erweiterw und harmonisch?auszugestälteli!? Dw? selbständig -austretendelWsorsrr -drängt!düs- Grund-- mvllv?in׳ wohlbeabsichtiMr;und Lvohlthätiger Weise! etwas zuMck und bei--Voi Me8M01oin gleichsM als-Sühnet für i LenschüubarvWEten :GewMakt in versöhnender Weise wieder? ausgenommen; ׳--:-!?r -! :״:;:ז;::::r׳:!• my; -• •י>י:'• Den gleichen-Wudruck machtuMch der ^Mu^loA Nr; L 6- Ln :WÄur, ein dürstiges ZWtivchen-! wahrscheinkch auch''׳'eine'- üÄbkche, c-Gesangsblüthe! aus - attersgrauer' Zeitdie uns gleich- - eiuM urÄllenMroßmüt^rchen mit'׳ihren liebentreuherzigen? AengMn fMbückd ׳Md-- gleichsam- - um Duldung zu stehen ׳- scheint ausWeser Melodie ertönt die-Stimme des einst lvÄtberühmten׳ Chasan Lvwy, LermnEndedes vorigen Jahrhunderts' der^ Fürcher DMengemeiude ähnliche- GesängevorfühÄe; Auch - diese? Süttime:erscheintwahchastWrrlich harmvnistrtMüs um so höher״ anzuschlagen iWals-ÄesÄbe-M^N^gMvgleiM-ng üerärLeitet, alsv? mit§ GuerMlsstastuug - verschenkst--die bekanntüch in altem Zeiten der Synagoge fremd" wär.: WöhllMslich Hütet sich- -Herז; Compomst, -Lei BegleMug -der Melodie Ae?Sichelt obligat? auMckm zu Assen/ und bchnugdstch;einfach?damit,dass ste die HatWouie ׳ stützt; LaMp?Wchdas-Donstilck?inZ den -einzelnen? SMmien ttschöch gearbeitetEA^nüMentüch? Ln derWässstimme^ mid-emem gstichsW-MencCönttMMlWveösehender Ae-Melodie? HM utH-pchMtteriMW stirbt. - DöchsMöäld-LeiMuscheN^die? MattemWine uM Mwdeme-^KMtz^ sWägm?aM-Unser "Whij?- W«8ttMinttt?:dlls?MEtM!WMiPMMsskW? W. LiDchWur:W!Da^l-MjÄKnheMeeitaW׳laWKscheint/Lebenso LMWüstvetH?MsW MrUdM MusiWMnWNgniW MW ejwU aK? ein DchchHEti?Nechsel?^onoeru^tn Bewusstsein eines vorgesteckten Zieles. Sicherlich hat Kirschner : die Hnfangsmelodie dieses ^.äou olora irgendwo von einem Chore ^oder einer Gemeinde in frühWr "Wt^ gchört'Mh^er lvich?!den<^auHr, Mxj ihnEinerzeit-gefesselt?׳Mchk mehö'Rs, bis er endlich bei den DextDworten!;rv^du.3^jihe^6h einen erlösenden RuhepvnM-'׳-zu?fmdew-ischchtt. Das Cantorrecitativ beginnt die Träume des Zchdessihd>verschKucht, Mnd der^ wodertt.e.MchMnMeWacht. Sind es nicht Schuberts's Engelslieder, die uns in den^ersten beiden Tacten ^'M 6cü10ä ^'su 8ohsM'Wße1iEM?es 'nicht der leibhaftigeMchard Wagner, der sich im dritten und vierten Tacte,' 16I1L1u8011i1 10 Is'llaolidirolr bemerkbar macht? Dürfen wir etwadem-Eon:ponistendieMtza!iwe!idMgsolcherJdeäle'vMrgen? kWt nMteM-MZeder von uns, in dem echtes musikÄisch^Blut 7MMr^.^UWAesem.Z6MMam^WimWr»vLLfallen.^H<äl->dem^. dem es gelingt, die künstlerischen Gebilde seinerzeit mit der - vorausgegangenKG^Hfung aWinKtliHOKmtHietS.darznstellen, Un^Hie vortrefflichtzeM Cymponisteu in diesem :kleinen!Rßcichtive gelungen! Nur: 11 Tacte in der׳ anspruchlosesten!Weise verzeichnet, die Tongreiizekaum einer Octave umfassend,! erscheint dieses kleine ׳Gesangsstückchen geradezu als' ein Meister- Ein--lveiteres? Meisterstück! istauch die׳ färbenprächtige.!möWlatorisch' reicheDrgelöegMüNg? di'e-׳ vaEdep OrigLnültöNcut^^ H-6ür? - überundhinUestend, ^leichsan?'chtzi' Len Text Mi reseliis B’li sacUis illustrirend und unaufhaltsam uäcki V-iuoll?üM mit M^Vmkchiung!Hs MMinderW SeW? JoäiÖiO; -ßl - Mo: ■itrt/4V - Vtiih : ~ ' gccordes^'WM'O/WE Es; nächM? und O^äM Lrättgt!" Die'!ToWvitkun^Aeser winzigen Mmmer mD^riHttg!vdMtrageN/- Me?mächtigefW'üMchir ׳liben der U'eberzeugüng? dass dieselbe' pMullen jüdischen CaistAewMMickiebe'gesuWnwerbmMrfte?^ ' . (Schluss folgt.)' - ' "! " 'Hon-E?S?Splel>Nänm? ״ T ־‘יי־ - ־■ ';Was gut. rst, wird im Kampf bestehen,- - - Mc kann das Gute untergehen, \ ע ל T •!:.n *ihn- ’’ :nWA Recht sagt:! Jeixelddas-Seine-!i.!?l׳; A'j ih'?■ ־; ׳■; Th:.LichpDedein!dgs!Achte-. -;27r::-r.! ^- Merntals!: hasten wst Lamentationuin Liesen Mätternu!; pergMmey.und asteriuM wnrhen^die,MWdey-l--BlstßenEchlerc-sün^Mänges- .:die unserem WeMe gexahevjchtizür Ziexste-gereichen/! 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