Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 16 (1896)
- Issue
- Heft 27 (11.11.1896)
- Date
- 1896-11-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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n ■1-70־ OesterreicWich^ilhgarische r4MWM>Lst;i-^rr)!ri2_ 1 ■!;,!l)üW Hebactton u. Administration Wiel^Z.NyvaragaffeÄ. ■!'^Ur"k."--Sstett?Hostsxärcäift''' 1 Eheck-Lontö Nr. 835,240. ,V ״ InsexatV י י'werden! billigst berechnet. ' .^ aManuscripte^ werden sticht, '׳retc-urmrt.' 06Mra1?brgLL fitr dir IntereMn M Cantvren rs chei nt jedeh zehnten Ta g Begtmwer: Dbercaijtor laööb Bauer. Präunmerati ott-»PretS7 FnrCsntvre» ».Litttirsbritmte in Destrrreirtz-MrAmrw Ganzjährig . . . . . st. z.— Halbjährig .... . fl. 2.50 FnrEanlvrrn ».TlUtnsb-KMt« inG Aittckänd Ganzjährig .... .10 Mark oder S Rubel. Äiir Vrivate tnrd- Institrrlr! Ganzjährig . ... st. K-.— Abvt«rr,n«nts- ». Insrrlivr««- bekngr stnd! in tVirir trrlzlbar. .;':;l 0■ Wien, Ll. Myembrr 1896. M. Mhegang. Syüagögcngesange!Mi Eäntor^üniH CHW mit- ׳Orgclbegleittmg/' componE ujtds,herMZg>Ä,chen vonDmantjel Kirfchnerjal. Cantor an der Synagoge ,6:nH0km "kßrj'S v'o .^;:?,:׳לל■ .... ^.V^e^roj^eit;?0^j2b«cant0|.||^|;ef^iuäer^in Wien.;, ־ a!ן. exstAynagogah-gesWglicheMghe J|etp4ie^MLnchWer.MexLautors,?HerW-E^Kirschy^ - e^|äftFJ(e^3e|n hurchtyegs fift^w^n ArDag-AWdgMeshiMtz ^b^W^MesLrge^uMw... n^ftHMn^eM Wh,- do^i,^Tpw. I’^pdos :unb AdoiL010 זm,r',m eMpc r^, aZ^ldpr:,; Wss^wm^u Md M owouaoMo. gfe* , ,hen: Fr^tag-Abendgottesdienst durch die.Waimigl^scHy,doch? und .Adon, ׳< oIqhlj abwechslungsreicherzu .gehalten, ^,scheW.Hier,^zielbewusst außer:AM. gelassen und dafür in der Reichhaltigkeit der^ verschiedenen Zactdik katomor und ■Weschom'ru auf eine neue Fundgrube für diese Abwechslung hingewieM. Mseinr^ einsDichtung,ן die immerhinj beachteilswerth erscheint und zu 'deren.. vpllem-Verständmße der Lebensgang, sowie die weitereAusbildung und künstlerische Wirksamkeit des Autors W nothigem Behelfe bieten dürften. — ,Herr College Obercantor Emanuel Kirschner wurde zu Nokitnitz: bei Beuthen in Oberschlesien am 16. Februar 1857 geboren. Gleich mit: der Uebersiedelung der Eltern nach Beuthen im:JährM868 :beginnt für - den<l 1jährigen Knaben ׳ eineschwere, aberl^rtchtNnMebende^Thätigkeit? Der - Schreiber dieser ׳Zeilen, ' alsn^ueuengägirter Beüchener- Cäntvrhatte die Aufgabe,׳ aus den gebotenen gesanglichemKräften in der Fremde einen gemischten׳ Chor!zusammtznzustellen; bei welchem auch: der 11jährige Krrschner als-MtistÄitwirkteU Jnr-Geschäfte ׳seiner^armen^ aber überaus^ würdtgeüü Eltern Mättg^ müsste: der Knabe mit dem ׳ ersten- Morgengrauen das ' -Haus - Werlassen. ׳ in 'den Vormittagstunden - dieDSchüle^ל!besuchen?׳:mittags ׳zur -Chorprobe׳ erscheinen -und, - wepnä am späten' l Abende was - schwere - Tagewerk'vollendet war,׳ so wävaes׳?füvldäs?ermattete׳Kmdein wahresLabsal/: im Hause seines Cantors die',-'erstem׳ WMenle-uld'es-'-ElavierfPietM^zü-- erlerM? DerWichlbeaMgte--ünd׳Mberüüs^fleißige Knabe'warf sich2!M demL'/gänzeitlAufgebote feiner Willenskraft-äNf WiefeV- StüdilllAl-iünd^ bMchtesMWoüNjsaEhlH^ Willster die ME>MlMs Sonate Nr. 6 A־dur :gW-.stzrtzHLigWpMte7"!Ds-Mtz Knabe auch im Befitzk einer kräftigen undsympathischem j Altstimme war und seinen Part im Chore zur: vollen Zuftiedenheit -sanK!-:sm tauchte im Herzen : ftiner Ettern schön: damM der? Mmstho/Mf-I ihm für Was Eantorat auHzubild«,, zumab er׳ }gÄßgentkich^ seinen V»r M2M0d-im:der: großen Synagoge den׳ I WetzagAWendgottesdienft: mir . Chorbegkeitung vordetete und: iastgemtzineniOeislK Mang^׳; : - :<*■ליל 1 ::ן#י Ä^tatimrsperiodeE und die Armuth^ deu >Mer» hattem KhhHz HMahtzAWlEMWAMgang:des Kindes geDrt, indem, lder, sonst biehAe^ 'sogar-MsL^MWen:: Litteratur׳ :ziemlich' bewanderte Batem stchgedrängt:sah. den Liebüngsgedankem st»:: die Zukunft, seines- Kindes: aufzngebem und -enselöem zum Eintritte - in sein Geschäft.zu..verankassenU!Allein der:..in das- Herz des?- Kindes gelegte muUalische Kern: hatte schön zu feste WurzeL .׳ machenzu ל können, und so findm wir den JüngknA bereits im Jahre 1874. an dem Lehrerseminare in Berlin den einschlägigem:. Studien obliegen und nach bestandenem Examen im Jahre 1877 aks Hilfslehrer an der Hyrwitz^schen Schule dortfelbst thätig.1WMM.: auch ernst und; streng seine Lehrerobliegenheiten erfüllend, Med? sein Plick doch stets dem Lieblingsgedaukeu, Gesang und MuM, - ל zugeweudet. indem er als- CHorsänger an der großen Synagoge.. mitwiHe, rrllwo erunter : LewandöwsEs. Leitung die. sich;, allmählig-entwickelnde Stimme Mühen .Gelegenheit fand? Durch? die:Wkranknng des: zweiten ׳Cantors um׳ ntt: 1879» musste der? juNge Kirfchne^plötzlich für den erttankten Cantor als SchacharithE Cantor - ansh.elfen uyd: dieses Wagnis gelang' ihm so ל äußere-. ordentlich,׳ dass er als zweiter Cantor an der großem Synagoge m Berlin angesteU-nnd später nach dem Heimgange?des erstem - Caytyrss-Joachimstzhn znchefsbn Nachfolger bestellt, wurde. :? j ־ •-< Kirschner/:wer:allerdings auch während seiner:LehrerthätM: keit -mufikalischei Studiem beLried, . nahm dieselben jedoch von nun . ab:Wter ׳Leitung Wesb Professors׳ Siehert. in erhöhtem.Maße? auf^ so?daM er? bereits<mx:Jahre::1WL .stch nm! den: vaeant:: ׳ gewordenen: .WbercantyrposteH .׳: Wer großem Synagoge Kr - ■ MMHen hemarbs- und, nach einem überaus erfolgreichem Proben .׳: porjWg^Hls.Wercantor--Wchi BNüchen:berufen wmder- :GmW? stnd?MWeMesMgMnngM MMHaßMM! und OnftaMMW» i ©1^101,151111^:^ 1 r.HeWg