Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 16 (1896)
- Issue
- Heft 21 (1.9.1896)
- Date
- 1896-09-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6. HestexrxMM)-nngsrM)b ^antoren-Heitung. Nr., 21 גברא M21N .--S, Gebot haftet UM r sw viereEgeu Kleide,, und zwar, wennmay K avlegt! Vergl. OrüchEhajim H 172, Beer HÄÄ. Mls Pestichlamm - wurde nach dem Betfaffer am L.: Abende HM FestesgeWächim!1 משיב זלןויר׳זת[t -W i jsch-M, der. Mteu MW. OvMM Beuedeiung -eurgeschattetl DM Mocheufest ist nicht -W-HWuerWg.M> dstr.-OWchMM MgesHt׳ es war ein HrnteW W» Die BcrbWüng mit der EknbMug ist laütWffch.Wer.Me TeWel wurde dicht am 9. sottdern M 7^ Md ^in Büuid gMME Ba der- Moda am VersöhnüygMg Wt 4ncm nicht M Hie $h$e>. WMy Her MovhetÄ Hey - Ma m e.« d e s . A Ile r- HLH sieu uusspricht — oder spricht wirklich der. Vorbeter in Tesche» Heu KadeW Uarasxdorasoii aus? Leider scheint es, dass -der Bildungsmangel bei den Religionslehrern Oesterreichs kane Ausnahme von der Regel bildet wie tönnte man es fvnstverstehen, dass das vom Schlesisch-Mährischen Lchrervereine ). von .MWM-S amH NAylas, von Leetor M. Friedman»/ dM Hchtten; ZahresL^icht per Israelitisch-theologischen - Lehr-. Mtalt in Wien vorangchend — Friedmann gehört M Hm wenigen jüdischen Gelehrten, deren Merke man mit Freude m die Hand nimmt, in der sicheren ^Erwartung,' über das beregte Thema in angenehmer, geistreicher Weise gründlich unterrichtet zu Werdnr.: Lieber DnkÄs: und : Ulylas ist - schon sehr - viA geschrieben worden, galt es doch, abgesehen vom litterarischen Weckh der - aramäischen Thora-Uebersetzung, jener ל interessanten Erscheinung näher zu treten,, dass ein Neffe 'Hadrians ein großer Talmudist geworden ist! Aber wie hat es Friedmann verstanden, den übergroßen Stoff zu-sichten, die verschiedenen Meinungen gegen emander abzuwiegen und auf ihren währen Werth zurückzusühren! Hauptsächlich war es aber dem geistreichen und dennoch bedächtigen Verfasser darum zu thun, den Meweis zu liefern, dass Hypothesen eine Tradition nich't UMstoßen können — ein Satz, den Man angesichts der neuen Äitik-immer - im Auge- ׳ behalten muß. Einem solchen Meister gegenüber tritt die Kritik ׳.vor' der freudigen Bewunderung zurück. Aber, einige Kleinigkeiten möchte ich mir hoch erlauben zu beanständen, denn ..ואת האמת; יותר מכלם Zunächst möchte ich den geehrten Herrn Verfasser, fragenwarum , er bei seiner sonstigen peinlichen ל Genauigkeit - zu transscribiren, zwar Haggada, aber Agadisfc, Ghiüm mit einem.1 und Odaggigad mit zwei g schreibt? Von חגג kommt nur. die Qalsorm vor, und sollte חגיגה nicht wie 31 אכילהt punktiren sein? Ferner citirt er wiederholt Epyphanius statt Epchhanins, da doch eine Partikel Epy nicht existirt. Aber auch sachlich sind mir zwei Dinge ausgefallen. Seite 20 bezieht, er den Satz: ״Dieser Tag war hart für Israel, wie jener, an dem das goldene Kalb gemacht wurde" — auf die Kälber des Jerobh'am, Müsste es da nicht heißen: Da die Kalb er gemacht wurden? Ist es nicht wahrscheinlicher, dass hier das goldene Kalb Ahrons gemeint ist, dessen Schuld immer wieder. an Israel geahndet wurde? (Vgl. 2. M. 3.2, 34. Aiaschi.) — Ferner: Seite 102 führt er den Bericht des Tglmud. (Megillah 3a) an über die Uebersetzung der Thora.;duxch;Onkelos und die der Propheten durch Jonathan ben.Wel Md sagt folgendes: Der Talmud macht;die Bemerkung, dass man die Pentateuch-Uebersetzung aus dem GpMde;ruhig hingenommen, weil, wie er sich ausdrückt: ^לאורייתא מיפרשא^|לת i)er Pentateuch ja auch schon frKHer übersetzt war. Dazu sagt er in der Anmerkung: DMHP ist soviel wje מתורגם. , Keinesfalls darf dieses ראורייתא מי^ויקא^למילתא eüva so verstanden werden, dass in der Thora von voMchM-W alles klar und überall nur eine Auffassung mögstch gEsey. Die Divergenzen in der Auffassung penta- MMscher Sätze Wen ganze Bibliotheken. Wer aber die Stelle ist MegUah Aa genauer ansteht, wird gleich gewahr, dass ßMWH wcher ״WMsetzlt, noch.«g-MN-z deutlich", sondern ״der MLstMr7U n.g g ug L ug^ich" heißen kann, Wozu der ENkM ^UA!erEL äx b av" Msst, Dr..Kahan, Rabbiner in Waidhofen a. Th. AxarMaxker iMxl. DMsMMdtzp. JmVerlgge AOMffMWKMchWri a... M. ist der-14. Jahrgang des beliebten., ,Hrankfurtev isWb Volks-Kalender" erschienen. Gleich .WeM..'.WHäüDMlzelKWt er sich durch Hräeision des Kalendäriums nüdReichchüMM weiteren Inhaltes - aus. Düs übeigegebÄie - Wüd.! HMMdreßbuch?' wird jenen: ׳Glaubensgenossen, die viel ׳aufIRöisen:.sind, W>ndWs^wjllkstn1rnennsein>.;Der Preis׳-des Malenders:15: ׳kw 3.0 Pst..ist bei. der .schönen Ausstatturlg, ein-: sehr wiMgerM nennen. '7 ׳ ' " ... Mipn..Wir freuen; uns,. den geehrten --CollegenMe erfreuliche Nachricht. zu geben, dass Herr Dbercantor. GMstem füh bereits von seinem Uliwohlsein - erholt hat Änd7 Mrste derselbe an den hohen Festtagen seine Fünctioneil ausüben. - ׳ . fWirrr. Vor einigen Tagen feierte ein allgemein geschätzter und^ geachteter College, Herr Obercantor- J. Wiltmannvon der ״Schiffschull^ in Me.y in. stiller Bescheidenheit emschönes Jubelfest, denn כי ת^א "S waren es genau 25 Jahre, Lasser zum ersten Male die gottesdienstlicheu Fünctionen selbstständig, leitete. Nach 3jähriger Function in Gyöngyös kam - Wittmann in.den Tempel der Orthodoxen nach Budapest,, woselbst en 8 Jahre.Lux vollsten:Znsriedenheit: .der Gemeinde fungirte.׳ Von dort, führte ihn .vor 13.; Jahren -ein ehrenvoller. Ruf in die Wiener ״Schiffschul'". In diesem ehrwürdigen Bethause verstander es, durch seine׳ schone Stimme und virtuose׳ Colöratui^ besonders aber dürch seinen von wahrer- Gottesfurcht, durchdxungenenVortrag, -die;stets, zahlreich anwesenden Beter in .weihe? und. andachtsvolle.. Stimmung zu versetzen. Möge es dem.perehrten. Jubilar, der durch seinen vielgeübten Wolthätigkeitssinir Und durch seinen biederen Charakter auch' in Collegenkreisen allgemeine Achtung genießt, noch viele Jahre beschiedeü sein, seinem frommen Berufezur Ehre- Gottes und zur Freude seiner׳ Familie bei vollster körperlicher, und geistiger Frische - obliegen, zu können. Dies sind die aufrichtigsten Glückwünsche, die wie dem geschätzten. Collegen zu seinem Jubelfeste.entgege.nbnnge:M '׳ Wien. Herr Rabbiner Dr. B r euer aus Frankfurt a. 'E sollte am letzten -Donnerstag in der ״Schiffschnl^ seinen׳ feierlichen Einzug halten, für welchen großartige Vorbereitungen getroffen waren. Im letzten Augenblicke - kam eine. Depesche,; dass die Frankfurter. Gemeinde ihren allverehrten Seelsorger nicht fortlassen wolle. Nach seiner Abschiedsrede, die die gesammte Gemeinde zu Thränen rührte, wurde er von den angesehensten Mitgliedern, an der Spitze Baron Roths ch il d, beschworen,- auchfernerhin in Frankfurt zu bleiben. Unter den Orthodoxen Wiens Herrscht darum große Aufregung. Wien. Die Privatbildungsanstalt für Kind ergär tn ertun en i 1t W i e 11 II. Schiffamtsgasse 15 versendet das Programm für den' Jahrescurs 1896/1897 und des 29. Jahrescurses. Anmeldungen werden täglich — Samstage und Sonntage ausgenommen —- entgegengenommen. Die Aufnahmsprüfungen finden vom 10. bis 13. September d. I. statte Die Anstalt steht unter der bewährten Leitung des Directors Albert S. Fischer, eines namentlich auf dem Gebiete des Kindergartenschulwesens erprobten Pädagogen. Wien. Das Central-Comitä für die Errichtung eines jüdischen Krankenhauses in Jerusalem versendet einen der heutigen Nummer beigelegten Aufruf, den wir unseren Lesern zur Beherzigung wärmstens empfehlen möchten. ..Wir hoffen, Lass der׳ eindringliche Appell der ausgezeichneten Comitemitglieder allseitig, thäüge Sympathie erwecken wird. - Wien. Am 5. Sept. feiert Herr Obercantor P e t e r-s i l k a in Währing das Fest der silbernen Hochzeit und begeht gleichzeitig das 25jährige Amts-Jubiläum.- Der Jubilar-erfreut sich als langjähriger Functionär der Währiger Cultus-Gemeinde allgemeiner Beliebtheit und versieht auch'die Stelle des Secretärs mit Umsicht und Akribie. Wir gratuliren unserem gesch. Eollegen recht ,herzlich und geben der erhebenden -Hoffnung Ausdruck, dass derselbe moch. lange in der bisherigen rühmlichen Weise zyr HBung Her Weihe des;Gotte.shauseD -nach;Kräftenbeiwage!r MgpjMW21א^ה.2^ה — DMוה^<?ל^כ^תMP •ft קלוס■ וביתך ק,לום, וב?*• אקר