Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 17 (1913)
- Issue
- 4 (24.1.1913)
- Date
- 1913-01-24
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 117 nesselt haltung bestimmte Formulare, die zur Abteilung dieses Beamten gehören, vorläufig in einer ihm verständlichen europäischen Sprache auszufüllen. In diesem Rundschreiben hat die Direktion ausdrücklich hervorgehoben, daß, abgesehen von diesen Formularen, die gesamte Korrespondenz zwischen Leitung und Filialen selbstverständlich wie bisher ausschließlich in hebräischer Sprache zu erledigen ist. Es soll bei dieser Gelegenheit hervorgehoben werden, daß es fast keine zionistische Institution gibt, in der die hebräische Sprache auch nur annähernd so eifrig und konsequent gepflegt wird, wie gerade in der Anglo-Palestine Co. Es ist auf das lebhafteste zu bedauern, daß die hebräische Presse in Palästina, die doch am ehesten die Möglichkeit hätte, sich über den wahren Sachverhalt an Ort und Stelle zu erkundigen, derartige grundlose Nachrichten in die Öffentlichkeit lanciert. Konzert der jüdischen Musikschule in Jaffa Zur Erinnerung an die verewigte Frau Sulamith R u p p i n , die Gründerin und Leiterin der Jaffaer Musikschule, gab diese Anstalt Ende Dezember im Festsaale des hebräischen Gymnasiums ein Gedächtnis-Konzert, das ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges bildete. Etwa 60C Personen füllten Kopf an Kopf gedrängt den Saal. Alle Schichten der Bevölkerung waren vertreten. Auch der englische Konsul, wohlhabende Araber, Gäste aus den Kolonien, selbst Jemeniten waren anwesend; die Mehrzahl der Besucher bildete jedoch die Bewohnerschaft des jüdischen Villenviertels T e 1 - A w i w , und nicht die Schüler des hebräischen Gymnasiums allein waren es, die durch stürmische „Od paam“- (Da capo-) Rufe zu erkennen gaben, wie sehr in dem altneuen jüdischen Lande die Sehnsucht nach feiner, durchgeistigter Eigenkultur erwacht ist. Die Programme waren hebräisch und französisch gedruckt. Der Abend, der durch geschmackvolle Plakate in hebräischer und französischer Sprache in der ganzen Stadt angekündigt war, trug mit seinen durchaus auf der Höhe der Kunst stehenden Darbietungen von neuem dazu bei, das Ansehen der jüdischen Bevölkerung zu heben und eine Verschmelzung der verschiedenartigen Kulturen, die unter der älteren jüdischen Bewohnerschaft Jaffas noch heimisch sind, anzubahnen. o o o o o o o 1 oooooool AUS DER BEWEGUNG o o o o o o o o o o o o o o Zionistischer Zentralfonds Die Sammlung für den zionistischen Zentralfonds 1912 wird in den nächsten Tagen abgeschlossen. Wir bitten deshalb dringend, alle rückständigen Beträge ohne Verzug an uns einzusenden. Es ist für uns von größter Wichtigkeit, daß die Jahresbeiträge per 1913 schon in den ersten Wochen des neuen Jahres an uns abgeführt werden, und wir ersuchen deshalb alle Gesinnungsgenossen, die sich zu Jahresbeiträgen für den Zentralfonds verpflichtet haben, ihren Beitrag für das neue Jahr umgehend an uns gelangen zu lassen und uns Mühe, Zeit und Geld kostende Mahnungen zu ersparen. Es ist Pflicht jedes Zionisten, sich selbst für den Zentralfonds zu besteuern und in seinen Bekanntenkreisen weitere Zeichnungen für ihn zu veranlassen. Adresse für Geldsendungen: Zionistisches Zentralbureau, Berlin W 15, Sächsische Straße 8, Postscheckkonto Berlin Nr. 11 619. Bankkonto: Jewish Colonial Trust Ltd., London, Brook House, Walbrook. Nationalbank für Deutschland, Depositenkasse, Berlin W, Kurfürstendamm 211. AUSWEIS Schekel 5673 Deutschland. Ausgewiesen in Nür. 1 bis 3 der „Jüd. Rundschau“ Jk 220. Zionistischer Zentralfonds 1913 Deutschland. Hamburg: Dr. William Unna. Kiel: Hugo Tannenwald. Essen: Daniel Treu Jk 20.—, Heinrich Auerbach 5.—.zusammen Königsberg: Spezifikation nachstehend 10.- 5.- 25 — 150.— Zusammen Jk 190.— Distrikt Stanislau Schekel 5672 Galizien. Jk 370.— Spezifikation fehlt Westösterreich. .Kr. 150— - Jk 126.— Frankreich. Tunis 70.—, Assydath Sion 25.—, Mebassereth Sion 11.—, Etudiants Nancy 6.—, Athereth Sion 2.—.zusammen Jk 115.57 Zionistischer Zentralfonds 1912 Westösterreich. Durch die Sammelstelle des J. N. F., Wien Kr. 110.60 Jk 85.51 Wien: Johann Kremenezky. „ 1000.— Zusammen Jk 1085.51 Südslavischer Landesverband. Sarajewo: Albert Ozmo.Jik 20.— Deutschland. Berlin: Dr. Albert Goldberg.Jk 25.— Mannheim: Dr. Julius Moses. „ 100.— Zusammen Jk 125.— Order Knights of Zion. Chicago: J. Turner, M. Shulman, L. Borman, A. Battler je Doll. 1—, S. Cohen 2.—, J. Weinberg, C. Sherman, W. Brodsky, N. Scheffner, D. Sherman, M. Siegel, J. Herschfeld, S. Albert, A. Gordon, B. Sherman, N. Friedland, J. Spiwack je 0.50, S. Katz 0.25, zus. Doll. 12.25 — Jk 51.— G. Belkowsky - Josef Bregmann Weiser > Rußland. Jk 100.— „ 61.20 „ 1.50 Zusammen Jk 162.70 Westösterreich. Wien: Dr. K. Pollak Kr. 50—, Dr. J. Welleminsky 25.—, Dr. H. K. 20—, zusammen Kr. 95.— Jk 79.80 Spezifikation der in Nr. 2 und 4 ausgewiesenen Zentralfondsbeiträge aus Königsberg: Leo Dinesmann Jk 100.—, Joseph Salzmann 100.—, William Perlis 50.—, Zahnarzt Theodor, Dr. W. Stein, Arthur Kohn, Selzowsky, Rechtsanwalt Jacoby, Michael Hurwitz je 30.—, Dr. Pelz, David Rosenberg, Dr. Nissel, Dr. Hoppe, M. Kowner, S. Kowner, Ludwig Jimels, Louis Löwensohn, Dr. Harry Moses, Dr. Smoira, Eugen Moses (Tapiau) je 20.—. zusammen Jk 650.—.