Mannheim
Compact Memory

Die Welt · 1912-08-16 · 33 (16.8.1912) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
16 (1912)
Issue
33 (16.8.1912)
Date
1912-08-16
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/3315709-3316514-3316547--56351-3350227
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

1006 DIE3^ELT Nr. 33 o o o o o o o c [ o o o o o o o AUS DER BEWEGUNG O O O O O O O 3> o o o o o o o AUSWEIS .//. 876.15 ,//. 254.67 Schekel Rußland. (Spezifikation fehlt)........... B u k o w i n a. (Spezifikation fehlt)........... F r a n k r e i c Ii. (Spezifikation fehlt)......Frcs. 2S5. - .//. 230.10 S ü d s 1 a w i s c h e L ä n d e r. (Spezifikation fehlt)......Kr. 12h.40 ,//. 106.70 Wcstösterrcic h. Gesammelt in Marienbad durch Herrn Dr. H. G. Heymann..........Kr. 26.40 AI. 22.44 Zionistischer Zentralfonds Deutschland. Pul lach: Dr. Isaak Straus........ ,.//. 1C0.--- Hannover: Dr. Jacobsohn ..//. 30. , diverse 19.20............... „ 40/20 Berlin: Dr. Loeweaheim ........ „ 42. - Hamburg: „Unser Stammtisch1', Alsterpavillon ,, 10. 1. ü n e b u r g: M. J............ „ 20. - Forst i. L.: Frau Justi/rat Zuckerinann ... n 11. Elberfeld: Adler........... „ 5. Kattowitz: Johanna und Hermann Preuß 5. - Freiburg i. Hr.: Siegbert Stein (Ivria) „ 5. - Schwelm: Immanuel Ehrlich....... ,, 3. Chemnitz: H. Krod.......... ,, 3. I ) a n / i « : Louis Maschler, Wolf Zimels .... n 2. Zusammen Ji. 285.20 Vereinigte Staaten von N o r d - A m e r i k a. Philadelphia, Pa.: Sammlung der ,,Frie:uls of Zion Association'4: Harry Shabrow, Mayer Magil a * 3. , A. Schloßberg, Sam. Friedkin, Victor Shreibnian, Dr. B. L. Gordon a 1. , S. Levinsky, S.S.Hosen, Ab. Abelson ä Cts. 0.50, H. Kle inert, Jacob Zausner ä 0.25 zus. s 12. - .//. 49.65 Eingang: vom 6. bis 14. August 1912: Schekel: JL 1490.06, Z e n t r a 1 f o n d s: , iL 334.85. Gesamteingang: Schekel: .//'. 43 809.91, Z i o n i s t i s c h e r Zentralfond (seit 1. Juli 1911): .//. 44 783.50. Österreich Wien. Der akademische Verein der spanischen Juden in Wien ,,Esperanza4< teilt mit: Unerwartet traf uns die traurige Nachricht von dem Hinscheiden unseres unvergeßlichen Freundes und alten Herrn Dr. Isak 1 z a h a r. Wir betrauern in dem Dahingegangenen nicht nur einen freundlichen und liebevollen Gefährten und Kollegen, sondern auch einen treuen Gesinnungsgenossen, einen aufrichtigen Kämpfer für die nationale Idee. Bei jeder Gelegenheit, wo es sich um nationale Arbeit handelte, war er in den ersten Reihen zu finden. Erst vor einigen Monaten kehrte er in seinen Heimatsort Semlin zurück, wo er sich im Spital als Arzt betätigte. Daselbst traf ihn das traurige Schicksal, Opfer seines Berufs zu werden, indem er sich eine schwere Infektion zuzog, die ihn in sehr kurzer Zeit im blühenden Alter von 25 Jahren dahinraffte. Wir werden ihm stets ein treues Angedenken bewahren! Marienbad. Am 7. August sprach Herr Dr. B e n d e r s k y- Kiew über: Unsere Kulturarbeit in Palästina44, insbesondere im Hinblick auf sein Projekt der Errichtung einer medizinischen Hochschule in Jerusalem. In der Diskussion sprachen Dr. H e y m a n n , Kantor Blitz, R u t h n i c k. Für Schekolim, N.-F. und Broschüren wurden 55 Kronen erlöst. Es sind zurzeit viele bekannte Gesinnungsgenossen hier zur Kur. Landespolitische Tätigkeit (Von unserem Berichterstatter.) L e m b c r g. Seinen Gegnern zum Trotz, macht der galizische Zionismus nennenswerte Fortschritte. Auf dem Gebiete der sog. „Landespolitik", wie in bezug auf die reale Arbeit in und für Palästina, leisten jetzt die galizischen Zionisten ganz Beträchtliches, und wenn wir auch noch nicht voll und ganz mit unseren Leistungen zufrieden sein können, sind doch die erzielten Resultate bereits heute schon ersichtlich, und weisen auf eine immer wachsende Werbekraft unserer Idee unter den jüdischen Massen in Galizien hin. Die Niederlage bei den letzten Parlamentswahlen im vorigen Jahre hat den galizischen Zionisten den Mut zur weiteren landespolitischen Tätigkeit nicht geraubt. Gemäß den in den letzten Parteikonferenzen gefaßten Beschlüssen, betätigen sich die galizischen Parteigenossen weiterhin in dieser Gegenwartsarbeit, und daß unser Einfluß nicht geschwächt, vielmehr noch gewachsen ist, davon überzeugen uns die letzthin erzielten Resultate. In Tarnopol siegten die Zionisten bei den letzten (icmeiiideratswahlen im dritten Wahlkörper, und sechs unserer Parteigenossen, mit Gg. Dr. Israel Wald mann an der Spitze, wurden mit einer überwältigenden Majorität gewählt. Dieser Sieg ist für uns um so mehr erfreulich, als er zum zweiten Male erfochten werden mußte; die erste Wahl, in der unsere Partei siegte, wurde nämlich auf Betreiben der Tarnopoler Assimilanten von der Statthaltern annulliert. Auch in Zloczow wurden in den letzten Gemeinderatswahlen drei Zionisten gewählt, und in Stryj wurde unser Gg. Dr. Byk zum Vizepräsidenten der dortigen Kultusgemeindo gewählt. Jetzt rüsten unsere Parteigenossen in Stanislau, Drohobyez und Lemberg zum Kampf, und auch hier wird sich der zionistische Einfluß stark geltend machen. Im Anschluß an diese Wahlaktionen hat das Zionistische Zentralkomitee beschlossen, eine Konferenz der zionistischen Gemeinderäte und Kultusräte nach Lemberg einzuberufen. Diese Konferenz, der die Ausarbeitung eines konkreten Kommunal- und Kultusgemeinde-Programmes obliegen wird, dürfte schon im Herbst stattfinden. Palästina-Propaganda Das Hauptinteresse der galizischen Zionisten konzentriert sich jetzt auf die Sammlung für den Baufonds des Hebräischen Gymnasiums in Jerusalem. Gg. Dr. Gerschon Zipper, der im Frühjahr einige Wochen in Palästina weilte, hat sofort nach seiner Rückkehr die Sammlung eingeleitet, und dank seiner energischen, aufopferungsvollen Arbeit, ist es uns nach einigen Wochen gelungen, den für unsere Verhältnisse hohen Betrag von über 28 000 Kronen zusammenzubringen. Nicht nur für das Hebräische Gymnasium hat aber Dr. Zipper gearbeitet, sondern seine großartige Propaganda bat zugleich im ganzen Lande ein großes Interesse für unsere ganze Arbeit in Palästina geweckt. Dr. Zipper hielt Vorträge mit Lichtbildern in Lemberg, Drohobycz, Stryj, Stanislau, Kolomea, Gorlice, Jaslo, Neu-Sandez, Zloczow, Przemysl, Gliniany, Bolechow, und überall waren seine Vorträge über das jüdische Leben in Palästina von vielen Hunderten von Zuhörern besucht. Nach den Ferien wird Dr. Zipper seine Arbeit fortsetzen. Wir hoffen, daß es ihm während der Wintermonate gelingen wird, sein Ziel: 100 000 Frcs. für die Errichtung eines Gebäudes für das Hebräische Gymnasium in Jerusalem zusammenzubringen, zu erreichen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.