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Die Welt · 1912-03-08 · 10 (8.3.1912) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
16 (1912)
Issue
10 (8.3.1912)
Date
1912-03-08
Page
– (sequence 8)
Language
German
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298 DIEBEL! Nr. 10 Üebertrag: Frcs. 13100.— schafft werden, was bei einer zu bepflanzenden Fläche von 2400 Dunam ca. 12 000 Frcs., d. h. für jedes Mitglied eine Ausgabe von ca. „ 400.— notwendig macht. Dies sind zusammen für jedes Mitglied ca. Frcs. 13500.— das sind ca. 5200 Rubel, 2700 Dollar, 540 englische Pfund. Dieser Betrag ist in folgenden Raten zu zahlen: a) Sofort beim Ankauf des Bodens Frcs. 3600. - b) Im ersten Jahre nach Ankauf des Bodens: aa) Für die Errichtung von Gebäuden Frcs. 700.- bb) Anschaffung von Inventar „ 400.-- cc) Vorbereitung eines Drittels des Bodens der zur Bepflanzung bestimmt ist f, 800. - dd) für den Brunnen mit Pumpe mit Motor.......„ 400.— „ 2300.— c) I m zweiten Jahre nach Ankauf des Bodens: aa) Anpflanzung des ersten Drittels des Bodens........Frcs. 500.— bb) Vorbereitung des zweiten Drittels des Bodens . „ 800.— cc) Zaun.........„ 400.- „ 1700.- tl) Im dritten Jahre nach Ankauf des Bodens: aa) Veredeln und Pflege der Bäumchen auf dem ersten Drittel des Bodens Frcs. 300.— bb) Anpflanzung des zweiten Drittels........„ 500.- cc) Vorbereitung des dritten Drittels........„ 800.- „ 1600.- Frcs. 9200 — üebertrag: Frcs. 9200 — e) Im vierten Jahre nach Ankauf des Bodens: aa) Verdein der Bäumchen des zweiten Drittels........Frcs. 300bb) Anpflanzung des dritten Drittels........„ 500.- cc) Pflege der ganzen Pflanzung „ 600.— „ 1400.— f) Im fünften Jahre nach Ankauf desBode n s: aa) Veredeln des dritten Drittels Frcs. 300.— bb) Pflege der ganzen Pflanzung „ 800.- , 1100. g) Im sechsten Jahre nach Ankauf des Bodens: Pflege der ganzen Pflanzung .... „ 900. - h) Im siebenten Jahre nach Ankauf des Bodens: Pflege der ganzen Pflanzung .... y) 900.-- Zusammen ca. ... Frcs. 13500.— Im achten Jahre decken in der Regel die Erträge der Pflanzung die Ausgaben, im neunten Jahre gibt sie bereits Reingewinn. Solche Gesellschaften, deren Mitglieder im ersten Jahre die hier genannten Beträge nicht aufbringen können, können das erste Jahr nach dem Ankauf nur zur Errichtung der Gebäude, des Brunnens und zur Anlage einer Baumschule benutzen. Dann verringern sich die Ausgaben im ersten Jahre von 2300 Frcs. auf 1200 Frcs., dagegen erhöhen sie sich: Im zweiten Jahre von 1700 Frcs. auf 2000 Frcs. „ dritten „ „ 1600 „ „ 1800 „ „ vierten „ „ 1400 „ „ 2000 „ Weitere Auskünfte erteilt das Berliner Bureau der Palest ine Land Development Company Ltd., Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. (Die gesinnungsgenössischen Zeitungen werden um Nachdruck des vorstehenden Artikels ersucht.) Der Betriebsfonds des Bezalel Herr J. Kann im Haag schreibt uns: In Ihrer Nummer vom 12. ~Januar d. J. finde ich einen Artikel, unterzeichnet von dem Ausschuß und dem Vorstand des Vereins „Bezalel", über einen zu gründenden Betriebsfonds, nebst noch einem besonderen Aufruf für denselben von Prof. Warburg. Es würde mich und gewiß viele Ihrer Leser interessieren, einige Auskünfte zu bekommen, wo der Artikel an einigen Stellen zum Fragen dieser Auskünfte Veranlassung gibt, und ich nehme an, daß der Ausschuß oder der Vorstand des Vereins „Bezalel" oder Prof. Warburg so gut sein wird, diese Auskünfte in Ihrem Blatte zu geben. Ich entnehme dem Artikel, daß von den jährlichen Einnahmen ca. 25 000 M. genügen, um die Schule selbst aufrecht zu erhalten, und daß die restlichen 45 000 M. genügen, um die Miete, Heizung, Beleuchtung, Vermehrung des Inventars und der Materialien des gewerblichen Betriebes zu decken, und daß davon noch beträchtliche Summen als Betriebsfonds übrig bleiben. Auch in dem Aufruf von Prof. Warburg lese ich von den großen Ueberschüssen des Vereins. Allein in der bei dem Artikel gegebenen Tabelle kann ich weder diese Ueberschüsse noch den Betriebsfonds entdecken, während doch in den Jahren 1910 und 1911 die erforderlichen 70 000 M, fast gaa£ aus Beiträgen und Spenden aufgebracht wurden. Beiträge u. Spenden des Vereins M. Aktiva der Bilanz der Schule Frs Ueberschuß d. Aktiva über die Passiva in der Bilanz der Schule Frs. In d. Schule hergestellte War en Frs Verdienst durch Verkauf der Waren Frs. 1908 19 516 36 204 23 484 20 000 0 1909 52 808 55 650 41 897 35 000 0 1910 68 118 85 549 51 421 90 000 1 500 1911 69 651 104 704 50 904 133 000 29 000 Da, wie oben erwähnt, 25 000 M. genügen, um die Schule selbst äufrecht zu erhalten, so blieben in den Jahren 1910 und 1911 resp. 43 118 M. und 44 651 M. für Miete, Heizung und Beleuchtung und für Vermehrung des Inventars und der Materialien des gewerblichen Betriebes übrig. Es ist wenigstens nicht anzunehmen, daß für die ersten drei Posten der ganze Betrag aufgewendet wurde. Nun finde ich aber für das Jahr 1910 eine Vermehrung des Ueberschusses der Aktiva über die Passiva gegen das Jahr 1909 von nur 9500 Frcs., und für das Jahr 1911 sogar einen Rückgang dieses Ueberschusses! Außerdem wurden in diesen beiden Jahren resp. 1500- Frcs. und 29 000 Frcs. durch Verkauf der Waren verdient. Ist dieser Verdienst der Schule oder dem Verein zugute gekommen? Wenn ich die höchste Ziffer annehme, die für die in der Schule hergestellten Waren angegeben wird, und zwar 133 OÖO

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