Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 15 (1911)
- Issue
- 52 (29.12.1911)
- Date
- 1911-12-29
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 52 1425 Nr. 52 Deherrschen, genug geumgestürzt, äßige, ausen nur von elbständiger ine die öst- *n sind, ge-, er der Mißdem Gefühl N. S. o o o o o — V 0 o o o o <» sagen wir, ren Massen tr, in deren die Zahlen Geldbetrag, r, auf etwa t aus den it und wird inis bleiben, cht beeilen, . Aus den wir jedoch, so ein Verden Begriff rs. aus der ahren i n s - :hen Volks- Wohlfahrtsen können, , daß diese sheimat ist. hub hängt, iten gegenr 1 Maße er¬ Anhängern rsten Satzes las Heimatiessen wer- oder einer Satz vö 11 ig r Palästina-. lb zurückler Höhe in legen, so ten Jischub licht genau Avecke des 1i t ä t der gelten soll, ^ir wollen i, den die Jerusalem tmodi sehen ingen. Eine fiteres vor- Eisenstadt chiboth für diglich in keit sind. Aber gerade weil wir einsehen, daß dieses Urteil richtig ist, gerade deswegen sagen wir: Die Qualität der beiderseitigen Leistungen legt dafür Zeugnis ab, daß diejenigen Kreise, die für die Entwicklung des neuen Jischub tätig sind, hinter den Förderern des alten Jischub nicht nur nicht zurückbleiben, sondern sie weit übertreffen. Lassen wir wieder die Zahlen sprechen. Wenn wir alle die Jerusalemer Wohlfahrtsanstalten, die Herr Eisenstadt einzeln anführt, näher betrachten, so finden wir, daß bloß zwanzig von ihnen, die ade dem Konto des neuen Jischub zuzuzählen sind, ein festes Budget haben und in regelmäßiger Weise aus den Einkünften organisierter Vereine, die für sie sorgen, gespeist werden. Die übrigen Anstalten jedoch, die wenigstens in ihrer überwiegenden Mehrheit dem alten Jischub zugerechnet werden müssen, sind auf zufällige Beiträge angewiesen, so daß eine auch nur vorübergehende Verstopfung ihrer Einnahmequellen in der Diaspora ihren Fortbestand in höchstem Maße gefährdet. Dies beweist am besten die vorjährige Krise der Altersversorgungsanstalten und der Jeschiba „Thorath Chajim", bei denen eine vorübergehende Stockung ihres Geldzuflusses genügte, um den völligen Zusammenbruch herbeizuführen/' uooooooo er I^JOOOOOO^ AUS DER BEWEGUNG O O O O O O _~ 1) o o o o o o o SCHEKELAUSWEIS (Nachträglich eingegangen) Schekelsammlung für das Jahr 5671 (XVI. Ausweis) Vereinigte Staaten von Nordamerika Brooklyn, N. Y. S 13.—, Boston Mass. 3.25, Cleveland O, $ 4—, Denver, Golo., 3.50, Hartford, Conn., 8.75, New York zus. $ 35.50 .Ii. 147.60 Rußland Konstantinowka Rbl. 1°.—, Kalno 9.—, Theodosia Rbl. 25.-....... . zus. Rbl. 53.- „ 114.48 Südafrika Spezifikation fehlt........£ 3.2.3 „ 63.45 Holland Spezifikation fehlt........Fl. 13.80 „ 23. - Kroatien-SIavonien Fiume............ Kr. 25.20 „ 21.— Galizien Horodenka.................11.21 Deutschland Berlin. Am 17. Dezember fand in den Sophiensälen, die Makkabäer-Feier der I. 'und II. Jugendabteilung des jüdischen Turnvereins „Bar-Kochha" statt. Herr Lazarus Barth hielt die Festrede. Essen a./Ruhr. Am Montag, den 4. Dezember, fand in der Ortsgruppe ein Vortrag des Herrn Samuelsdorf über das Thema „Die Lage der deutschen Juden trotz der Emanzipation" statt. In der letzten Zeit fand eine lebhafte agitatorische Tätigkeit statt, in der sich Herr Dr. Rosen feld aus Königsberg ein ganz besonderes Verdienst erwarb. Dortmund. Am 14. Dezember sprach in der Zionistischen Vereinigung Herr Zahnarzt Fabian über „Emigrationsfragen". Straßburg. Am 16. Dezember sprach in einer Versammlung der Ortsgruppe Herr Dr. Brauneberger über „Zionistische Weltanschauung". München. Am 15. Dezember fand die Generalversammlung der Ortsgruppe statt, in welcher über den Nürnberger Gruppenverbandstag berichtet wurde. Gleiwitz. Am 16. Dezember veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe ein Chanukafest. Die Festrede hielt Herr Dr. Stahl. Frankfurt a. M. Donnerstag, den 21. Dezember, veranstaltete die Zionistische Jugendgruppe eine zahlreich besuchte, stimmungsvoll verlaufene Makkabäerfeier. Herr Nachtun Goldmann hielt die Festrede über „Kunst und Judentum". Offenbach a. M. Samstag, den 15. Dezember, fand die von der Zionistischen Ortsgruppe veranstaltete Makkabäerf e i e r statt, die stark besucht war und einen schönen Verlaut nahm. Herr Martin Levigard hielt die Festrede. Österreich Pilsen. Am 16. Dezember veranstaltete der jüdische Volksverein „Zion'' in Pilsen eine Makkabäerfeier auf dem neutralen Boden des „großen Waldecksaales''. Der Glanzpunkt der in jeder Beziehung gelungenen Veranstaltung war die Festrede des Herrn Kurt Blumenfeld aus Berlin. Der Ruf, der dem Redner voranging, hatte die Erwartungen hoch gespannt — und doch wurden dieselben durch die wahrhafte Glanzleistung des Redners überboten. Die Festrede befriedigte jeden, besonders aber die zahlreich anwesenden Vertreter der Intelligenz, die akademisch Gebildeten. Die nun folgendem! Progranunpunkte: Die Gesangsvorträge der dramatischen Sängerin Frl. Gelobter aus Wien, die Violinsoli des Virtuosert Kubat aus Prag, die gelungenen Rezitationen der Frau Dr. Bergmann und die Leistungen des Orchesters des Kapellmeisters Herrn Samuel Zimbler boten gute Kunstgenüsse in schöner Auswahl, so daß dem rührigen Festkomitee volle Anerkennung ausgedrückt werden kann. England Manchester. Eine außerordentlich gut besuchte Versammlung fand am Mittwoch vor 8 Tagen in der Zion Hall statt. Dr. Mossinsohn vom hebräischen Gymnasium in Jaffa sprach über die Frage der religiösen Erziehung in diesem Institut und ergriff die Gelegenheit, um einigen seiner Kritiker zu antworten. Am Freitagabend sprach Mr. Weint raub über „Die Juden in England" in der Young Men's Zion ist Association. Am Sonnabend fand in der Zion Hall eine Chanukah-Versammlung der Young Men's Zionist Association statt. Leeds. Am Sonnabend fand in der Agudath Hazionim und Ladies' Zionist League eine Canukah-Feier statt. Am Sonntag wurde den Kindern der Mitglieder der Zionist Association ein Chanukah-Fest gegeben. Am Abend fand ein Kindertee für die Mitglieder des Chanukah-Klubs statt. Liverpool. Die Ladies' Zionist Association veranstaltete am Sonnabendabend eine Chanukah-Feier für Kinder. Es waren über 200 Kinder anwesend. Die jährliche Chanukah-Feier des Mount Hermon Beacon, Order ot Ancient Maccabeans, fand am Sonntag statt. Belfast. Die jährliche Chanukah-Feier des Dorshei Zion Vereins, an der diesmal 500 Kinder teilnahmen, fand am Sonntag in den Jaffe National Schools statt. Cardiff. Am Sonntag fand eine öffentliche Versammlung der Dorshei Zion Association in der Liberal Association Hall statt. Dr. S. M. Melamed hielt vor einem großen distinguierten Publikum einen Vortrag über „Die historischen Grundlagen des Zionismus". Zum Schluß wurde eine Sammlung für den Nationalfonds veranstaltet. Glasgow. Dr. Mossinsohn sprach am Sonntagabend bei einer Versammlung in der HerzI Hall, welche bis auf den letzten Platz besetzt war. Wegen der christlichen Feiertage erscheint die vorliegende Nummer der „Welt" um einen Tag später.