Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 15 (1911)
- Issue
- [Sonder-Ausgabe] Nr. 4 (14.8.1913)
- Date
- 1911-08-14
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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854 Die nächste Nummer der „Welt" erscheint am Mittwoch, den 16. August. Vortrag über die Arbeiterfrage in Palästina. Der in der „Welt" bereits angekündigte „Vortrag" über „Das jüdische Siedlungswerk und der jüdische Arbeiter in Palästin" findet Montag, den 14. d. M. um 2 [/2 Uhr nachmittags im Cafe Spitz statt. Es referieren die Herren A. Ben-Zwi (Jerusalem und Ing. S. Kaplansky (Wien). Revision. Da in der Generaldebatte (wegen Abwesenheit der Revisoren, die in den Kommissionen arbeiteten) ein Bericht der Revisoren nicht erstattet wurde, wird hierdurch mitgeteilt, dass die Bilanz und der Rechnungsabsehluss des Aktions-Comites für das abgelaufene Dienstjahr 1910/11 am 7. August von den Kongressrevisoren, Herren M. Feldstein-Warschau, Dr. H. G. Heymann-Berlin und Dr. Weissenberg- St. Petersburg geprüft und mit den Büchern übereinstimmend gefunden sind. Die Palästina**Ausstellung auf dem X. Zionisfenkongress. Produkte der jüdischen Kolonien in Palästina, ausgestellt im Ausstellungssaale des Kongressgebäudes. No. 1. Hartweizen aus Palästina, angebaut in fast allen Kolonien. » 2. Weizengarbe aus dem Hörän. » 3. Weizen, ägyptische Varietät. » 4. Weizengarbe aus Ägypten. » 5. Gerste aus Gaza. » 6. Sorgho (od. Durra). » 7. Lupine. » 8. Feldbohne. » 9. Kichererbse. » 10. Linse. » 11. Bohne. » 12. Sesam. » 13. Anis von Damaskus. » 14. Arachida, » 15. Isopblätter. » 16. Zweig und Blüten von Acacia Farnesiana (Kassia). » 17. Akazien öl. » 18. Oel »Geranium Rosa« (Rischoner Destillerie). » 19. Isop-Infusion. » 20. Infusion von Eucalyptus Globulus. » 21. Blumen aus Palästina. » 22. Parfüm. » 23. Rizinuskörner aus Palästina. )> 24. Rizinus, indische Ahart. » 25. Olivenöl, Provencer Abart. » 26. Sesam öl. » 27. Orangenblüten-Honig aus Rischon. » 28. Aprikosen in Zucker. No. 4 » 29. Gemüse in Essig: Tomate, grüne Fisolen, Aubergine, Gurke, Bamia (Hibiscus). » 30. Mandeln, Varietät »Victoria«. » 31. Mandeln, Varietät »Princesse«. » 32. Trauben aus den Weinbergen von Risclion. » 33. Weinkollektion aus den Kellereien v. Rischoii. » 34. Weinstein von roten Weinen. » 35. Weinstein von weissen Weinen. » 36. Modell eines Raupenhauses für Seidenzucht. » 37. Die Metamorphosen der Seidenraupe (Eier, Raupe, Kokons, Puppe, Flockseide, Rohseide). » 38. Orangen aus Jaffa. » 39. Zitronen, Abart »Gaza«. » 40. Ein vier Monate alter Zweig von Eucalyptus Globulus. » 41. Bambus aus dem Garten von Rischon. » 42. Straussfedern.l Eingeführt von denn jungen Rischonen 1 Kolonisten, Herrn Holzmann. Gegen- I wartig befinden sich die Strausse in )) 43. Straussenei. » einem Garten in Rehoboth. » 44. Körbe, verfertigt von den jemenitischen Arbeitern in den Kolonien. » 45. Ansicht der Kolonie Sichron-Jakob. » 46. Ansicht der Kolonie Wad el-Hanin. » 47. Ansicht der Kellereien von Rischon. » 48. Ein Teil der Kellereien von Rischon. » 49. Die Stückfässer und Krüge. » 50. Die Palmen des Rischoner Gartens. Versammlung zionistischer Frauen. Am Freitag, den 11. ds. Mts., fand im Kongressgebäude eine Versammlung zionistischer Frauen statt, die einen sehr interessanten Verlauf nahm. Der anfangs in Aussicht genommene Saal erwies sich lange vor Eröffnung der Versammlung als viel zu klein; in dem hierauf bestimmten Lokal fanden sich weit über 300 Damen und Herren zusammen. Als Vorsitzender des Organisationsauschusses eröffnete Herr Dr. Bodenheim er die Versammlung, übertrug jedoch nach vorgenommener Bureauwahl den Vorsitz an Frau Lina Wagner-Tauber, Berlin. Im Auftrage der Zentralstelle für zionistische Frauenarbeit erstattete hierauf Fräulein Nanny Auerbach, Köln einen ausführlichen Bericht über die einjährige informative Tätigkeit der Zentralstelle, die alles erreichbare Material zusammengetragen hat, was in Beziehung zu zionistischer Frauenarbeit steht. Etwa 67 Frauen vereine haben bisher mit der Zentrale in Verkehr gestanden, und. die meisten davon haben den dringenden Wunsch ausgesprochen, in engerem Zusammenschlnss eine erspriesslichere Tätigkeit entfalten zu können und von einer Zentrale her stets mit Anregungen, Berichten und geeigneten Kräften für Propagandazwecke versehen zu werden.. In einem äusserst interessanten, theoretisch und praktisch grundlegenden Referat gab hierauf Frau Rosa M elzer- Po meranz, Lemberg einen Ueberblick über die Ziele und Zwecke einer Organisation zionistischer Frauen und empfahl zunächst einen Zusammenschluss der bereits bestehenden zionistischen Frauenvereine. Sie berichtete höchst interessante Tatsachen aus ihrer langjährigen Praxis als Leiterin des galizischen Bundes jüdischer Frauen und gab dem Wunsche Ausdruck, dass alle zionistischen Frauen und Mädchen sich zu gemeinsamer fruchtbarer Tätigkeit im Dienste unserer grossen Idee vereinigen müssen. An das vorzügliche DIE2§![ELT