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Die Welt · 1911-02-17 · 7 (17.2.1911) · page 3

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Journal
Die Welt
Volume
15 (1911)
Issue
7 (17.2.1911)
Date
1911-02-17
Page
– (sequence 3)
Language
German
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No. 7 klE^ELT verschiedenen Bezirken außerhalb des Ansiedlungsrayons 69 4% (wie im Vorjahre); aus dem Auslande 18—1%. Was den Zielpunkt der Reise anbetrifft, so gaben an: Jerusalem 529 26° o (gegen 36%); Jaffa 856 42% (gegen 43%); Haifa 53 3% (wie im Vorjahre); Beirut 36 2% (gegen 2lVVo); die Kolonien 496 24% (gegen 12°,o); Saffed und Tiberias 47=3% III (wie im Vorjahre). Auf Einladung in Palästina ansässiger Verwandter reisten im Laufe des Jahres nach Palästina 588 Personen 30° o (wie im Vorjahre). Im Laufe des Jahres gingen beim Informationsbureau 2210 Briefe ein. Den Inhalt dieser Briefe bildeten Anfragen über die Reise, die Möglichkeit der Niederlassung Handel, Industrie, Handwerk, Ackerbau, Schulwesen in Palästina unddgl.mehr. Statistische Übersicht über die im Jahre 1910 über Odessa mit Hilfe des Informationsbureaus des Odessaer Palästinakomitees erfolgte Auswanderung nach Palästina. Zahl der Passagiere tzah! Gesami nei c 0> Man 3 C3 £ Alter 55 cc in CD CD £ '—5 CTj a «O »-5 —5 O o s—! iO CD .52 IT) c ja 5 LO o CD CO T3 <— C o o 5 j > > Beruf bzw. Beschäftigung •§< rt E CO ü_ Herkunft |_2; -a o CL c£ Jg ° *r >. (D » § w> CD </3 03 c : o< ' & i Erstes Halbjahr. Zweites Gesamtzahl..... Prozentuales Verhältnis ........ 1119 678 441 860 575 285 1979 1253 726 — 65«o 35°o 248 153 401 21% 260 377 165 170 425 547 22% 27% 234 372 606 30% 137! 146; 94 123; 38 81 260 184 j 175 43% 29° o \ 28% 89 75 164 426 317 743 8%!380 232 230 462?2" u 126 161 32 43; — 10 106 54 36 26! 19 8 232 215 68 69 19 18 11"» 11% 4°,, 4U o 1% i 1° 0 Vermögensverhältnisse cc o o © o > o o o o o o o > _Q & § | o -2 2 ä o o o o o o o o > o Ziel der Reise I CÖ r CT) .5 ber iien c_ TD o 5 Kol ed die Sa« U) _ £ 5 ■o.SP cd CO c:£ E £ £ <D b£ cu CO o -^3 CD 03 £ cü v- O C a S jd CD ctf aJ £o CD b£ *a c O'S T3 jO N3 Erstes Halbjahr. Zweites Gesamtzahl..... Prozentuales Verhältnis ........ 43 130 173 36 48 84 24 11 460 550 14 7 664 450 38 18 1 125 000 374 155 529 481 375 856 26% 42" 23 30 53 3% 17 19 36 231 265 496 24% 31 16 47 358; 88! 1255 230 i 70 I 955 588 j 158 : 2210 30% 8% | — Zur Finanzfrage im Zionismus Von Seh. Horowitz, Kossow Die Finanznot, an der unsere Organisation seit längerer Zeit leidet, die aber in letzter Zeit besonders akut geworden ist und das Aktionskomitee bei seiner letzter Sitzung viel beschäftigt hat, ohne daß es gelungen wäre, ein richtiges Mittel zur Beseitigung derselben ausfindig zu machen, geht jedem treuen Zionisten ans Herz. Während wir von unserer Leitung die Erfüllung immer größerer Forderungen verlangen, die den Aufwand immer größerer Mittel erheischen, sind unsere Einnahmen immer kleiner! Selbstverständlich ist ein solcher Zustand nicht haltbar, und es ist richtig, wenn die bedeutendsten Köpfe in unserer Bewegung sich anstrengen den Weg zu finden, der zur Sanierung unserer Finanzen führt. Der richtige scheint aber doch noch nicht gefunden zu sein. Drei Wege wurden vorgeschlagen: 1. Besteuerung der Institutionen, 2. Schaffung eines Organisationsfonds und 3. Erhöhung des Schekels. 1. Die Besteuerung der Institutionen ist — neben dem zweifelhaften finanziellen Effekt — wie die Debatten am Hamburger Kongresse und der Aktionskomiteesitzung bewiesen, sehr unpopulär und dürfte nur als Notstandsmaßnahme, keineswegs aber als dauernde Hilfsquelle in Betracht kommen. 2

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