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Die Welt · 1910-12-23 · 51 (23.12.1910) · page 16

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Journal
Die Welt
Volume
14 (1910)
Issue
51 (23.12.1910)
Date
1910-12-23
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Für eine Lewinsky-Stiftung in Palästina Dr. Bernard Zauderer, Travnik ...........Kr. 175.15' f MOSES KOHN SOPHIE SPINDEL VERLOBTE Podwoloczyska, Kolomea, am 8. Dezember 1910. Heute verschied nach langem Leiden in ihrem siebzigsten Lebensjahre unsere innigstgeliebte, unvergeßliche Gattin resp Schwester Frau Bertha Markus* Florenz, 3 Pa Indipendenza, 13. Dezember 1910. Tobias Markus, Friedrich Beer. Andenken des Verstorbenen dadurch zu ehren, daß sie diesen Idealen - nachstreben. Nachdem einige Psalmen von den Schülern vorgetragen~ worden waren, rezitierte Herr Rabbiner Gutmann das übliche Trauer- \ gebet, und damit fand die Trauerfeier ihren würdigen Abschluß, i Ein hebräisches Gymnasium in Jerusalem Schon seit langem machte sich der Mangel eines hebräischen Gymnasiums in Jerusalem sehr fühlbar. Denn die bestehenden Schulen bezwecken fast ausnahmslos den Anfangsunterricht, während diejenigen, die ihre Kinder für den Besuch einer Hochschule vorbereiten oder auch sonst etwas gründlicher ausbilden wollten, sie nach andern Städten oder gar nach dem Auslande schicken mußten, > wo sie häufig in die Einflußsphäre der christlichen Missionsgesell-J Schäften gerieten und ihre Ausbildung in jüdischer Beziehung jedenfalls sehr im argen lag. Anderseits werden durch das Fehlen einer jüdischen Mittelschule wohlhabende jüdische Eltern verhindert, sich in Jerusalem niederzulassen. Für den Fortschritt des wirtschaftlichen Lebens in Jerusalem ist aber der Zuzug wohlhabender und gebildeter Familien unerläßlich. Unter diesen Umständen haben sich einige Einwohner von Jerusalem vor einigen Jahren zusammengetan, um hier eine Mittelschule nach Art des hebräischen Gymnasiums in Jaffa zu gründen. Leider waren diese Leute ungeachtet ihrer materiellen wie auch sonstigen Öpferfreudigkeit nicht in der Lage, die neugegründete Schule zweckentsprechend auszugestalten. Es fehlten dafür genügende materielle Mittel, und es fehlten auch die entsprechenden Lehrer. Nunmehr soll in beiden Punkten Wandel eintreten. Den Anfang dazu machten — fast möchte man sagen natürlicherweise — Herr und Frau Moser aus Bradford. Sie haben der neuen Schule einen jährlichen Beitrag von 5000 Frs. überwiesen. Die Freunde der Schule wandten sich hierauf an Herrn Direktor Dr. Metmann, den Gründer des hebräischen Gymnasiums in- Jaffa, und baten ihn, die Reorganisation der Jerusalemer Schule durchzuführen. Herr Dr. Metmann hat sich bereit erklärt, diese Arbeit in Angriff zu nehmen. Seine erste Reform besteht darin, daß er gediegene Lehrkräfte zu gewinnen sucht. Einige Lehrer, die in Europa einen wohlbegründeten Ruf genießen, sind bereits gewonnen, andere werden folgen. Bei den großen Sympathien, die die Reorganisation des Jerusalemer Gymnasiums hervorruft, ist auf einen Erfolg dieser Aktion zu rechnen. Achtung! Soeben ist die zweite (verbesserte und vermehrte) Auflage von Zollschaiis „Rassenprobleni" erschienen. Infolge einer von einem Wiener Gg. für diesen Zweck erfolgten Zuwendung ist es möglich, eine Anzahl von Exemplaren an die Mitglieder der Zionistischen. Organisation brosch. zu Jt 4.50, geb. ^5.50 exklusive Porto, gegen Posteinsendungdes Betrags an W. Teitelbaum, Wien IX., Türkenstraße 9, abzugeben. Märchen von Max Nordau In der in Nr. 49 der „Welt" erschienenen Anzeige des Verlags von Otto Hendel ist durch ein technisches Versehen der Ortsname Halle a. S. weggeblieben, worauf wir unsere Leser nochmals aufmerksam machen. Bei der Administration der „Welt" in Köln sind eingegangen: Für das Mikrobiologische Institut Dr. C. Levy-Biel..................Jt 11.33 Für die J. W. Hackenbroch-Stiftung Ch. J. Eiß-Zürich statt Beileidstelegramme an Familie Hackenbroch und Feuchtwanger-Frankfurt a. M. . . . Jl 4.04 Bei der Jüdischen Kolonialbank in London sind eingegangen: Per russische Sammelstelle in Moskau für Nive Schanon Herzliah in Moza.......Rbl. 3.— für das Mikrobiologische Institut........„ 26.— Für den Bezalel: Per South African Zionist Federation, Johannesburg . . £ 5.5.0. Von der Centrale des J. N. F. für Deutschland, durch Herrn Max Wollsteiner-Charlottenburg : für das Hebräische Gymnasium.........Jt 4.— für die Misrachistische Mittelschule.......„ 163.25 für die russ. jüdischen Waisenkinder..... „ 1.— für das Hygienische Institut .... . . Jt 7.15 abzüglich Komm. „ 0.43 Jt 6.72 ■ ■ ■ ■ Oesinnungsgenossen || welche Waren jeder Art, speziell Ii Metalliuaren, Stahlwaren, Werkzeuge, [j Maschinen,Chemikalien usu>. in Deutschij land zu kaufen beabsichtigen, erhalten j! kostenlos Auskunft über beste und |j billigste Bezugsquellen. Geschäftsap- \\ schlösse und schiuebende Differenzen 11 werden bei Erstattung der Auslagen \\ bestmöglichst uermittelt und geregelt. :j Exporteure nach Deutschland erhalten \\ gute flbsatzquellen. Korrespondenz in allen Sprachen, auch hebräisch u. Jargon. \\ Anfragen zu richten an die Expedition:;[ «DIE WEIT" KÖLN a. Rhein, Karolingerring 31 \\ oder ZI D.Krell/OÜSSeldorf,Scheurenstr.3,(Deutschld,) :E ' ' ' ■ m 5. Jahrgang. HAOLA.JWL 5-Jahrgang. Zentralorgan der Zionistischen Bewegung in hebräischer Sprache Erscheint wöchentlich. Bezugspreise: Ganzjährlich Für Deutschland M 11.— „ Österr.-Ungarn Kr. 13.— „ Amerika Doli. 3.— „ Palästina Frcs. 13.— „ Frankreich und ) «._ alle übr. Länder / " ' Zu beziehen durch die Administration „Haolam", Wilna (Rußl.), Soldatskaja 3/15, sowie auch durch die Expedition „Die Welt", Köln a. Rh., Karolingerring 31, Administration des „Haolam", Wilna.

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