Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 14 (1910)
- Issue
- 41-42 (17.10.1910)
- Date
- 1910-10-17
- Page
- – (sequence 125)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 41 =DIE30%ELT =1119 Bukowina russischen, ansieht. Und zweitens hat die zionistische (Spezifikation fehlt) ................Jt 101:87 Propaganja die Regierung voreingenommen, besonders unter dem neuen Regime, welches besonders bemüht ist, die Bildung Galizien neuer Nationalitäten zu verhindern und das Reich zu Distriktskomitee in Stanislau ä conto der in Bursztyn, konsolidieren." Tysmienica, Rozniatow, Wygoda, Ludwikowka, Potok- „Betrachtet die Regierung die zionistischen Bestrebungen als sloty, Kalusz, Drohobycz, Solotwina, Kossow, Stanislau, solche, die separatistische Tendenzen in sich schließen?" Obertyn und Jasienica camkowa gesammelten Schekel Jt 400.— „Sie glaubt, daß der Zionismus die Loslösung eines p » besondern Staates zum Endziel hat." Kumamen Herr Strauß wies weiter auf eine eigentümliche Wirkung hin, Chowewe Zion David, Bukarest, Lei 46 25, Idealul, Bukarest die der Zionismus auf die Lage der Juden in Palästina 73.25, Israel, Braila 100.—, Or Zion, Buhusi 50.—, ausgeübt habe. Ticvas Zion, Bacau 12.50, C. Reinhorn, Bustenari 7.50, „ich glaube," sagte er, „daß irgendjemand, der Jerusalem S. S. Cheiz, Campina 29.15, Karm;I, Dorohoi 50.—, besucht, zu dem Urteil kommen muß, daß der Zionismus das Zeirei Israel, Focsani 164 25, Bnoth Zion Dr. Niemirowcr, Elend der Juden in der heiligen Stadt vergrößert hat, insofern Harlau 59.50, D. Grünberg, Mihaileni 1.25, Rubin nämlich, als er vielleicht indirekt die Einwanderung von Juden Schwarz, Negresti 32.50, S. Herbstein, Pitesti 50.—. angeregt hat, von denen viele unfähig sind, ihren eigenen L. Baumstein, Targoviste28.75, Ag. Jerusulaim, Vaslui Lebensunterhalt zu erwerben, und daß er dadurch das 132.75 .............zus. Lei 837.65 675.— herrschende Elend in Jerusalem vergrößert hat." Misrachi „Ich wünsche nicht, daß man glaubt, daß ich gegen den Skandinavien 50.-, ohne Spezifikat;on 70.— . . . . Jt 120.— Zionismus bin," fügte Herr Strauß hinzu. „Ich wünsche nicht, daß man glaubt, daß ich ein Gegner irgendeiner Art der Türkei Kolonisation der Juden bin, — sei es Zionismus. Territorialismus Saloniki (116 Schekel)...........Fr. 145 Jt 116.— oder irgend etwas anderes, — die den unglücklichen Flüchtlingen aus Rußland und andern Ländern der Unterdrückung ngapore menschenwürdige Rechte gewährleisten würde." J* Levy' £6.6.0 — Jt 128.50 Nach Herrn Strauß ist die türkische Regierung des- Griechenland kalb gegen die Einwanderung der Juden nach Palästina Syllogue Sioniste, Volo.........Fr. 157 125.60 eingenommen, erstens weil sie die jüdischen Ein¬ Amerika wanderer „als Vertreter einer fremden Nationalität, Ordre Knights of Zion, Chicago...........Jt 418.85 hauptsächlich der russischen" ansieht, und zweitens, Belgien weil sie „besonders darum bemüht ist, die Bildung (Spezifikation fehlt) ................J(- 160,— neuer Nationalitäten zu verhindern und das Reich zu -- konsolidieren". Hätte auch nur einer dieser Gründe die i> x t_ £i £\ \ il geringste Stichhaltigkeit, dann müßte man zugeben, DOtSCliaiter USKar OiraUlJ UOer daß die Stellungnahme der türkischen Regierung Hph 7innicmiic berechtigt wäre. Aber es bedarf wohl keiner weitauslieil ZJUnibJllUb holenden Untersuchung, um festzustellen, daß die Der amerikanische Botschafter bei der Pforte, Herr türkische Regierung nach keiner der von Herrn Strauß Oskar Strauß, der vor einigen Tagen zu Besuch in Lonerwähnten Richtungen hin den geringsten Grund für don weilte, ist von einem Vertreter des,, Jewish Chronicle" eiI*e derartige Besorgnis hat. Welche Gefühle immer über die Lage der Juden im türkischen Reiche die Juden bewegen mögen, wenn sie sich dem heiligen interviewt worden. Die Ansichten, die dieser hervor- Lande zuwenden, der allerletzte Gedanke, den sie haben ragende Diplomat entwickelt hat, sind natürlicherweise könnten, wäre sicherlich der, sich dort als „Vertreter der von bedeutendem Interesse, da er jetzt zum dritten russischen Nationalität" anzusiedeln. Die Verfolgungen, Male als Vertreter der amerikanischen Regierung in denen unser Volk im Reiche des Zaren ausgesetzt ist, Konstantinopel amtiert, und mit hoher staatsmännischer können ihm wohl kaum irgendwelche Zuneigung ein¬ Begabung eifrige Sorgfalt für die Wohlfahrt seiner flößen, und wenn es ein Land des Friedens und der Stammesgenossen verbindet. Nachdem er die Tätigkeit Freiheit sucht, so tut es dies sicherlich nicht als des Chachambaschi, Chaim Nahum, und die allgemeine der Vertreter einer Nationalität, welche es als Fremdwirtschaftliche Lage der Juden in der Türkei besprochen korper wie in Rußland ansieht. Herrn Strauß hatte, legte der Interviewer Herrn Strauß einige Fragen frischeste Erfahrung über die Moskowiter antiüber die Stellung der türkischen Regierung zu der jüdische Gesetzgebung sollte ihm keinen Zweifel über jüdischen Bevölkerung und der zionistischen Bewegung diesen Punkt gelassen haben. Der russisch-jüdische vor. Die Antworten des Botschafters auf diese Fragen Auswanderer, nach welchem Lande er auch immer sind für uns von besonderm Interesse, leider aber ziehen mag> verläßt Rußland ohne die geringste Sehnweisen sie auf ungenügende Information hin und erfordern sucht, jemals wieder zurückzukehren, und er zeigt eine sorgfältige Richtigstellung. In Anbetracht der einen nachahmenswerten Eifer, indem er sich den ■ Wichtigkeit der Sache ist es angezeigt, diesen Teil des Verhältnissen seiner neuen Heimat anpaßt und die Interviews hier wortgetreu wiederzugeben, ehe wir Naturalisierung zu erlangen sucht. Die Art und Weise, näher auf die Details eingehen. in der russische Juden, die sich während der letzten „Welche S'.elung nimmt die türkische Regierung gegenüber 30 Jahre in England, in den Vereinigten Staaten oder in der jüJischen Bevölkerung ein?" fragte der Interviewer. den britischen Kolonien angesiedelt haben, die Bürger- Anuort: „Die türkische Regierung behandelt die jüdische pflichten gegenüber ihrem Adoptivlande übernommen Bevölkerung nach dernörundsatz der vollsten Gleichberechtigung. * . . * * . , nat:nn.iPV, Tntprpwn Hpwlhpn Ich habe weder Beweise von Vorurteilen gesehen, noch habe una sictl seiDSt mit den nationalen Interessen desseiDen ich von irgendeiner Beschränkung gehört, ausgenommen in identifiziert haben, ist eine der auffallendsten Erscheinungen bezug auf die Einwanderung nach Palästina." in der Geschichte der modernen Judenheit. Und was „Welchen Gründen für den russischen Juden, der nach dem Westen aus- „ich schreibe sie 2wei Ursachen zu. Die erste ist, dafö die , , ... . , , . £.. , , , , türkiche Regierung die jüdischen Einwanderer als Verwandert, gilt, g.lt nicht weniger für den nach dem Osten treter einer fremden Nationalität, hauptsächlich der ziehenden. Nein, dies gilt in noch stärkerm Maße für ihn.; r