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Die Welt · 1910-10-17 · 41-42 (17.10.1910) · page 51

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
14 (1910)
Issue
41-42 (17.10.1910)
Date
1910-10-17
Page
– (sequence 51)
Language
German
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No. 41 DIE3^ELT 1047 Fig. 5: Haus in Haifa Fig. 6: Haus in Haifa in der Zeit der Dürre reißt, jedes Jahr wieder festzu- Zisterne!) ist die Einführung des schrägen Ziegeldaches walzen. Dieser Obelstand der dauernd notwendigen auch im Interesse der charakteristischen orientalischen Unterhaltung der Dächer fällt bei der zweiten typischen Architekturbilder sehr zu bedauern, zumal uns die mo- Dachform Syriens, der Flach-........... •___ ,derne Technik mit Verhältniskuppel, fort. (vgl. Fig. 2) jBIVEX^ mäßig geringen Kosten die Letztere pflegt massiv her- HS^*^^ Mittel an die Hand gibt, gestellt zu werden und wird BBSt^ä'^^ auc'1 ^e fachen Dächer abmeistens mit gut verfugten ^Hfcy&L^ '^yÄi»*11!11^11^^ so,ut un(* dauernd wasser- Kalksteinplatten abgepflas- ^^^BHi^^^^^^^^^^ dicht zu bekommen, tert. Auch dieses Dach ist H^^^^^BBHMfr'^ Was nun clie Beschaffung leicht sauber zu halten. H^^H^|[^^^K|^jBK^^nBHs der Baumaterialien betrifft, Trotzdem führt der europä- HpH^^^^^HHHfeh^^^^^l^^F so kommen in Palästina für ische Einfluß allmählich zur ^HI^^^^^^^^^^HHBHhI^^^^ den Autbau der Gebäude Anwendung der schrägen, ^B^^H^BI^^9EH!^HBßPI^B^^^ nur Werksteine (Kalkstein) mit Dachziegeln gedeckten I^^^^^^^^^^HHEI^I^E^IhIH m Frage. ®ie Araber und Dächer; so in Beirut und bei BH^fl^^^^BBIHiSrilHHM^^H^ Juden sind tüchtige Steinden Häusern der meisten BBBIH^^^^HHHi^^Hi^^BHHIBH tnetzen, und die Werksteinjüdischen Kolonien. Nun W^^^^^^^^^KKtKKtBS^^^^^^^^M fassaden können in beziig werden aber diese Dächer l^M^^BM^BBiW^^WBI"MBA^^^^^^^il auf exakte Ausführung der überhaupt nicht mehr gem Arbeit sich gut mit europäreinigt. Ganz abgesehen von Fl2* 7: Haus m Haifa ischer Arbeit messen. — Die den daraus resultierenden schweren sanitären Bedenken Steine werden in der Regel alle nach einem Format ge- (wieviel Schmutz nimmt das Regenwasser nun in die brochen und bearbeitet (ca 30 cm stark und 30 cm hoch). Man spricht also von 1 Stein, 2 Stein usw. starken Mauern (30 cm, 60 cm usw.). Starke Mauern werden nach Art des römischen Mauerwerks ausgeführt: die innere und äußere Wandfläche besteht aus rechtwinklig behauenen Werksteinen, und dazwischen werden unregelmäßige Steinbrocken in ein Mörtelbett gepackt. Die Zwischenerwände der Häuser werden ebenfalls aus Werksteinen hergestellt oder in jüngster Zeit aus an Ort und Stelle geformten Betonsteinen (aus Zement und Sand bestehend). Aus Frankreich eingeführte Backsteine sind für eine allgemeine Anwendung zu teuer (100 Backsteine ca. 12 Frs.). Den Kalk brennen sich die Araber in primitiven Kalköfen selbst. Neuerdings zieht man es aber vor, hydraulischen Kalk und Zement zu importieren. Der Holzmangel zwingt zur Einfuhr von Bauhölzern. Das einzige Holz, das Fig. 9: die ausdörrendeHitzedesLandesverträgt, Spitzbogen auf Säulen, Haus in Acco 4* Fig. 8 : Spitzbogen an einem Hause in Jaffa

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