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Die Welt · 1910-07-15 · 28 (15.7.1910) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
14 (1910)
Issue
28 (15.7.1910)
Date
1910-07-15
Page
– (sequence 5)
Language
German
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No. 28 DIE^ELT 681 technischer Beziehung überhaupt nichts mehr auszusetzen ist, laut Urteil eines zugezogenen Fachmanns, der der Leiter der größten deutschen Teppichfabrik ist. Was zur Verbesserung der Erzeugnisse noch zu tun bleiben wird, wird darin bestehen, daß man durch das Engagement eines tüchtigen Kunstgewerblers den Geschmack der Erzeugnisse zu verbessern suchen wird. Um dies zu erreichen, stehen wir mit einem allerersten Kunstgewerbe in Unterhandlung, den wir als Leiter der Metall- und Holzateliers zu gewinnen hoffen, und haben diese Unterhandlungen Aussicht auf Realisierung. Von den in der Schule ausgebildeten Teppichknüpferinnen ist eine große Anzahl heute so weit, daß wir dieselben in ihren eigenen Behausungen etablieren können. Jede dieser Arbeiterinnen soll mit einem Webstuhl, den dazu gehörigen Werkzeugen und einem kleinen Betriebsfonds versehen werden. Von höchster Bedeutung halten wir ferner die Ansiedlung einer Anzahl Jemeniten mit ihren Familien auf Nationalfondsboden. Für jede dieser Familien müßte ein Arbeiterliaus und inmitten dieser kleinen Kolonie eine größere Werkstatt errichtet werden unter Leitung eines im Bezalel ausgebildeten Vorarbeiters. Wir denken, daß es sich ermöglichen lassen wird,- jeder dieser Familien ein auf einem 4—5 Dunam großen Terrain errichtetes Arbeiterhaus zuzuweisen, um denselben Gelegenheit zu geben, sich neben ihrer Betätigung als kunstgewerbliche Arbeiter auch mit Geflügelzucht und Gemüsebau beschäftigen und sich 1—2 Milchkühe halten zu können. Auf diese Weise würde der Wohlstand der jemenitischen Familien gefördert und wir in der Lage sein, nach doppelter Richtung hin wirken zu können. Die vorstehenden Projekte werden mit einem Kostenaufwand von ca. 50 000 Frs. verbunden sein. Wir glauben aber annehmen zu dürfen, daß die Leitung des Nationalfonds sich dazu entschließen wird, das Teppichatelier im Garten der Bezalelhäuser zu errichten und auch die Errichtung der Arbeiterhäuser und der Werkstatt auf einem noch näher zu bestimmenden Nationalfondsterrain gleichfalls zu übernehmen. Wir wollen schließlich noch bemerken, daß wir jüngst Gelegenheit genommen haben, den für die Leitung der Ateliers in Aussicht genommenen Kunstgewerbler nach Jerusalem zu schicken, um an Ort und Stelle sich über die Entwicklung der verschiedenen Ateliers und über die weitern Chancen der Schule zu äußern. Der uns übergebene Bericht lautet nach jeder Richtung hin so gut wie nur möglich, so daß wir die Hoffnung haben können, daß sich der Bezalel weiter wie bisher entwickeln wird. Natürlich werden auch weiterhin beträchtliche Geldmittel erforderlich sein, bis die Schule ganz auf eigenen Füßen stehen kann. Schekel-Sammlung Bis zum 30. Juni 1910 ergab die Schekel-Sammlung für das Jahr 5670 (1909/10) Organisation Bareingang beim A.C. Subvention Insgesamt gesammelt Jt h Jt h Jt j & *. 2431 14 810 28 3241 42 1280 80 852 35 2133 15 England: \ 663 — 204 — } 1887 _ 1020 — — — 1 1370 50 — — 1370 50 1064 15 — — 1064 15 681 — — — 681 — 375 38 — — 375 38 353 40 — — 353 40 339 77 — — 339 77 317 — — — 317 — 176 90 76 25 253 15 200 — — — 200 — 121 60 — — 121 60 102 — — — 102 — 8 — __ — 8 — — — 850 — — — Vereinigte Staaten von Nord-Amerika....... — — — — — — — — — __ — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — __ — — — — — — — — Kroatien-Slawonien.............. — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — ~ Insgesamt . . . 10 504 64 2792 88 12 447 52

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