Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 14 (1910)
- Issue
- 7 (18.2.1910)
- Date
- 1910-02-18
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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156 DIEIaEELT No. 7 Berichtigung In der Notiz über Dr. S. Rubin der vorwöchentlichen Nummer der „Welt" S. 129, ist folgender sinnentstellender Druckfehler zu berichtigen. — Es ist zu lesen: „in seinem Werke More Nebuchim Hachadasch machte er den Versuch, das spinozistische (irrtümlich: zionistische) System zu entwickeln und mit dem Judentum in Einklang zu bringen, — was die erbitterte Kritik des S. D. Luzattos hervorrief, der in Verbreitung spinozistischer Ideen eine Gefahr für die jüdische Weltanschauung erblickte. Ich werde erst jetzt darauf aufmerksam gemacht, daß meine Ausführungen beim Kongreß in der „Welt" ganz unrichtig wiedergegeben sind. Ich verzichte auf eine Berichtigung, da ich die Zusage habe, daß das stenographische Protokoll des Kongresses alle Reden usw. wörtlich bringen wird. München, 15. Februar 1910. Dr. Felix: Theilhaber Mit Unterstützung des Hilfsvereins der Deutschen Juden habe ich hier eine jüdische Bibliothek begründet, die neben den andern Instituten des Hilfsvereins dazu bestimmt ist, unsere Brüder im Orient moralisch und intellektuell zu heben. Ich richte an alle Menschenfreunde die herzlichste Bitte, mir gebrauchte Bücher gratis zu überlassen. Jugendschriften jüdischen Inhalts, aber auch gut geschriebene Bücher aus der großen Jargonliteratur wären uns ganz besonders willkommen. Rabbiner Dr. Rosen was ser Sofia in Bulgarien. Briefkasten der Redaktion Spiegel, Kimpslung: Uns ist nichts bekannt. Sie informieren sich am besten in Ungarn direkt. Bei der Administration der „Welt" in Köln sind eingegangen: Für die hebräische Mittelschule Tachkemoni in Jaffa: Durch Soci6te Misrachi, Paris: Joseph Schames, Paris Frs. 20.— Jt 16.07 Für das Mikrobiologische Institut: Durch Society Misrachi, Paris: Diversi . . Frs. 2.50= „ 2.— Bei der Jüdischen Kolonialbank in London sind eingegangen: Von der Zentralstelle des J. N. F. für Deutschland durch Herrn Max Wollsteiner-Berlin : Für die hebräische Mittelschule Tachkemoni in Jaffa......................Jt 70.25 Für das hebräische Gymnasium in Jaffa.....„ 100.— Für die Jüdische Nationalbibliothek in Jerusalem „ 80.— Für das Mikro Biologische Institut . . . Jt 169.50 abzüglich 5°.) Kommission „ 8.47,, 161.03 Für .den Bezalel sind bei dem Unterzeichneten eingegangen: Durch Herrn Salomon Spindel (Sohn Moses), Kalusz: Königsberg, Schmetterling, Salomon Spindel, Vogelbaum je Kr. 1.—....................Kr. 4.— 1.50 5.50 Elfenbein sen., Elfenbein jun., Ripowitz je Kr. —.50 . . „ Zusammen.....................Kr. Durch Herrn Dr. Ch. Hilfstein, Krakau: Jahresbeiträge: Krakau: Jng. Pinkas Goldwasser Kr.5.--, Wilhelm Kleinhändler 5.—, B. N. Spiro 5.—, Heinrich Qottlieb 5.—, Bernhard Lender 5.—, D. H. Herstein 5.—; Sanok: Dr. J. Nehmer 5.—. Einmalige Beiträge: Krakau: Samuel Hartach 5.—, Heinrich Bandet 2.05, Sammlung Lindenhaim 1.80 ............Kr. 43.85 Bertrand Hamburg Schatzmeister des Vereins „Bezalel" Richtigstellung Die in der Nummer 6 ausgewiesenen Lei 857.95 für das Mikro-Biologische Institut betragen nicht Jl 886.36, sondern Jt 686.36. Kipling. „Lange Latte und Genossen" (Stalky & Co.), „Vita", Deutsches Verlagshaus G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg. 365 Seiten, brosch. Jt 4.—, geb. Jt 5.50. Auf ganz neuen Pfaden treffen wir Kipling in diesem Roman Das Rauschen der indischen Mangohaine ist verstummt und keckes Knabenlachen ertönt statt dessen. Denn Kipling erzählt seine Jugenderinnerungen vom englischen College. Es ist eine lustige Firma, die sich ~da vereint hat in festem Zusammenhalten zu keckesten Streichen. Stets aufgelegt zu derben Scherzen, — aber niemals zu bösartigen, — sehen wir diese Jungen aufwachsen, an Körper und Seele kräftig, gesund und gestählt. Der stets überlegene Humor einer hochkultivierten Rasse steckt in diesem Buche, — und gar vieles, was auch dem ernstesten Leser Stoff zu ernstem Nachdenken gibt. Denn zwischen all den fröhlichen phantasieerfüllten Jugendstreichen taucht manches wichtige pädagogische Problem auf, — und der Leser wird sich der Einsicht nicht verschließen können, daß „our english cousins" der Lösung solcher Probleme um vieles nähergekommen sind als wir. Diese Knabenerziehung mit möglichst wenigen „Verboten", mit größtmöglichster Freiheitsbewegung, die auch im Gymnasiasten schon das Ehrgefühl des angehenden Gentleman respektiert und gerade dadurch ihre schönsten Erfolge erzielt, — diese Erziehungsform muß uns in Deutschland als ein der Erfüllung noch recht fernes Ideal erscheinen. Gisela Kofier Ing. Awner Badian A. H. des Wiener „Bar-Kochbar" Ingenieur der Firma Baumhold & Kossei, Bremen VERLOBTE Mogielnica Monasterzyska Stipendien*Stiftung für jüd. Schäler an Lehranstalten in Palästina, begründet zu Ehren des IX. Zionisten-Kongresses. Bisher eingegangen: Sammlung d. Zion. Ortsgruppe Hamburg-Altona M 2600.— N. N. z. Gedächtnis d. verstört). Fr. Pastor Fromm in Teterow.............,..„ 400.— Reinertragd.Vortragsv. Dr. Max Nordau a.30.12.09 » 1902.10 Zusammen M 4902.10 Weitere Beiträge erbeten an: Dr. Richard ffuldschiner, Hamburg, Hohe Bleichen 46. Batik-Konto: Norddeutsche Bank. THE PALESTINE LAND DEVELOPMENT COMPANY LTD. Sie bezweckt auf kommerzieller Basis unter Anwendung moderner kolonisatorischer Methoden: 1. den Erwerb, die Ameliorierung und Parzellierung größerer Grundstücke in Palästina für eigene und für fremde Rechnung behufs Schaffung neuer Siedlungen (Kolonien); 2. die Anlage und Pflege extensiver und intensiver Kulturen •für eigene und für fremde Rechnung; 3. die systematische Ausbildung und allmähliche Seßhaftmachung jüdischer Landarbeiter in Palästina. 1 Gründeraktie kostet £ 50.—.— Jt 1025.— 1 Namensaktie „ „ 1.—.— „ 20.50 1 Vorzeigeraktie „ „ 1.1.6. „ 22.— Zahlungen für Rechnung der P. L. D. C. nehmen folgende Banken entgegen: The Jewish Colonial Trust Ltd., London E. C, Walbrook, Brook House. A. H. Heymarin & Co., Berlin N.W. 7, Unter den Linden 59. Die Gesellschaft ist laut ihren Statuten zur Annahme von Teilzahlungen nicht berechtigt. Die Gesellschaft steht im ersten Betriebsjahr. Nähere Auskünfte erteilt das Bureau der P. L. D. C, Berlin W. 15, Bleibtreustraße 34/35.