Mannheim
Compact Memory

Die Welt · 1909-07-23 · 30 (23.7.1909) · page 28

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
30 (23.7.1909)
Date
1909-07-23
Page
– (sequence 28)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3315709-3316349-3316382--52159-3345831
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

„März", Halbmonatsschrift für deutsche Kultur. Herausgeber: Ludwig Thoma, Hermann Tiesse, Kurt Aram, Robert Hessen, Zweites Juliheft 1909. Preis «^1.20, im Abonnement: das Quartal (6 Hefte) JC 6.—. Verlag von Albert Langen in München. Conrad Haußmann geht ins Gericht mit der im Reich zutage getretenen „politischen Unverantwortlichkeit", H. Graf Schlieffen fragt: „Wo stecken unsere Milliarden im Auslande?" Von Giovanni Segantini werden Briefe aus dem Nachlaß veröffentlicht, Lothar E. Schücking weist auf den Bureaukratismus der neuen Reichsversicherungsordnung, Berthold Molden zeigt „Deutschland von außen gesehen", C. A. Bernoulli bringt einen neuen Abschnitt von „Nietzsches Welt", Hugo Bergmann berichtet von „Experimenten über Telepathie", R. Chrzescinski kritisiert „die neue Brausteuer", Karl Figdor die „chinesische Liebe", Hermann Hesse setzt seine Erzählung „Ladidel" fort, ein altbayrischer Soldat schließt seine „Erinnerungen aus Napoleons Zeiten". Knut Hamsun, Rosa, Roman. UmscMagzeichnung von O. Gulbransson. Geheftet 4 Mark, in Leinen gebunden 5 Mark 50 Pf., in Liebhaber-Halbfranzband 7 Mark. Verlag von Albert Langen in München. Auf der letzten Seite seines vorigen Romans „Benoni" kündigt Hamsun dieses neue Buch „Rosa" an. So haben seine Verehrer in Deutschland sicher schon mit Ungeduld darauf gewartet, die weitern Schicksale Benonis und der von ihm scheu umworbenen Pfarrerstochter Rosa zu erfahren. Der Dichter läßt die beiden trotz allerhand Anfechtungen ein glückliches Paar werden. Wenn wir sie diesmal verlassen, können wir die Zuversicht haben, daß hier zwei Leute zusammengekommen sind, die für einander geschaffen waren und sich so glücklich ergänzen, daß sie das schwere Leben schon zwingen werden. — Auch die andern alten Bekannten aus „Benoni" werden uns wieder vorgeführt, mit der lustigsten Wirkung wohl der kluge, großmächtige Kaufmann Mack; außerdem aber eine alte Bekannte aus dem „Pan": Macks Tochter Baronin Edvarda, die wir damals als die Geliebte des Leutnants Glahn sahen. Hier spielt sie neben Rosa die weibliche Hauptrolle; und es wird wohl alle Freunde Hamsuns lebhaft interessieren, wie es der Heldin seines berühmtesten Buches im Leben weiter ergeht, wie auch sie durch schweren Irrtum zu einem friedlichen Lose gelangt. Eine wichtige Neuerung. Es ist zweifellos ein Bedürfnis für eine Lebensversicherung vorhanden, bei der sich die Prämie — namentlich in jüngern Lebensaltern — möglichst billig gestaltet. Man denke nur an einen jungen Anfänger in irgendeiner Berufs- oder Geschäftstätigkeit! Wie soll er in den ersten Jahren seiner Tätigkeit aus seinen naturgemäß schmalen und sich nur allmählich steigernden Einnahmen imstande sein, die hohe Prämie für eine nennenswerte Versicherungssumme zu erschwingen? Er wird in der Regel, da ihm ein geringer Versicherungsbetrag meistens nicht genügen wird, die Seinigen ohne den Schutz der Versicherung lassen und sich damit trösten, daß ihm hoffentlich nichts zustoßen wird, bis seine Einnahmen höher werden und er dann eine Lebensversicherung erwerben kann. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß er hierbei mit zwei unsicheren Faktoren rechnet. Er kann erstens sterben, bevor er den in Aussicht genommenen erwünschten Zeitpunkt erreicht, und zweitens, wenn er ihn erreicht hat, kann er nicht nur, sondern er wird in vielen Fällen im harten Kampf um das Dasein Schaden an seiner Gesundheit genommen haben und der Lebensversicherung gar nicht oder nur unter erschwerenden Bedingungen teilhaftig werden können. Diesem Übelstande der hohen Prämien für jüngere Lebensalter hilft die Risiko-Umtausch-Police der Deutschen Lebensversicherungs-Gesellschaft ATLAS in Ludwigshafen a. Rh. insofern ab, als sie für eine Reihe von Jahren die Vorteile der Lebensversicherung gegen eine wesentlich niedrigere Prämie gewährt, als sie der billigste Tarif der gewöhnlichen Lebensversicherung fordert. Ein Dr ei ßigjähri g er zahlt indenersten 5 Jahren für 10 000 Mark Versicherungssumme jährlich nur 134.— Mark Prämie. In besondern Fällen wird die Risiko-Police auch für eine längere Zeitdauer als 5 Jahre gewährt. In beiden Fällen hat der Versicherte das Recht, die Police während ihres Bestandes in eine andere Lebensversicherung ohne neue ärztliche Untersuchung umzutauschen. Der Vorteil der Risiko-Versicherung liegt auf der Hand: Die billige Prämie hat dem Berufs- oder Geschäftsanfänger die Versicherung eines höhern Betrages im jüngern Lebensalter, wo seine Einnahmequellen noch spärlich fließen, die Jugend seines Hausstandes aber gerade besonders dazu drängt, einen möglichst hohen Versicherungsschutz zu suchen, überhaupt möglich gemacht; sie ermöglicht ihm ferner, gleichgültig, wie sein Gesundheitszustand beschaffen ist, in spätem "fahren, wenn er über eine größere Einnahme verfügt, eine andere Versicherungsform zu wühlen, während derjenige, der mit dem Abschluß der Versicherung gewartet hat, bis er die Prämie für eine gewöhnliche Lebensversicherung für einen ihm konvenierenden Betrag zu zahlen imstande ist, bis zu diesem Momente überhaupt nicht versichert war und vielleicht gar nicht mehr versicherbar ist, weil sein Gesundheitszustand, der in jüngern Jahren die Aufnahme in die Lebensversicherung gestattet hätte, sich inzwischen verschlechtert hat. Prospekte kostenlos durch die Direktion des ATLAS in Ludwigshafen a. Rhein. Zur Herstellung einer gut schmeckenden und bekömmlichen Limonade spielt neben dem Gebrauch eines modernen Mineralwasserapparates sowie der dafür notwendigen Zutaten auch die Qualität des zur Verwendung kommenden Wassers eine große Rolle. Solches steht nun nicht überall zur Verfügung, vielmehr muß in vielen Fällen zum ständigen Gebrauch eines geeigneten Filtrierapparates geschritten werden. Derselbe genügt auch meistens. Wo aber nur schweres, trübes Wasser - zur Verfügung steht, enthält dasselbe auch oftmals nach dem Filtrieren noch Keime, die nur auf dem Wege der Destillation zu beseitigen sind. Die Firma Hugo Mosblech, Köln-Ehrenfeld, die schon früher an dieser Stelle genannt wurde, hat es sich zur Aufgabe gestellt, neben modernen Mineralwasserapparaten auch solche für Wasserdestillation zu bauen. Der Hauptvorteil bei dieser Konstruktion liegt in der selbsttätigen Wasserspeisung, wodurch trotz sehr ökonomischer Feuerung eine unübertroffen hohe Leistungsfähigkeit erzielt wird' Der Apparat wird in verschiedenen Typen für Leistungen von 15—45 Liter stündlich geliefert und ist für Holz- und Kohlenfeuerung eingerichtet, die auf Wunsch aber auch für Dampf- und Gasfeuerung umgeändert werden kann. Der Gesamtauflage unserer heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Deutschen P ho t o gr av ur-A k t i en - G e s e 11 s chaf t, Siegburg bei, der eine vergrößerte Reproduktion der vom Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds herausgegebenen Nordaumarke darstellt. Wir empfehlen diese Beilage der besonderen Aufmerksamkeit unserer Leser. Der Jüdische Verlag in Köln, Karolingerring 6, hat der Gesamtauflage unserer heutigen Nummer einen zweiseitigen Prospekt beigelegt, den wir der besonderen Aufmerksamkeit nnserer Leser empfehlen. An unsere Leser! Von dieser Nummer haben wir noch einen kleinen Vorrat zurückbehalten, um eventuelle nachträgliche Bestellungen ausführen zu können. Wir ersuchen jedoch unsere Gesinnungsgenossen und Leser, die die Nummer nachträglich bestellen wollen, dies unverzüglich zu tun, da der Vorrat bald erschöpft sein wird. Das Exemplar kostet 50 Pfennig. Den zionistischen Vereinen und Vertrauensmännern berechnen wir 10 Exemplare mit.......J6 4.60 25 » 99.......>r 8.75 50 » )»....... IOO „ „.......„ 25.— Ferner ließen wir eine Anzahl Nummern auf Kunstdruckpapier herstellen, die zum Preise von Ji 1.20 pro Exemplar abgegeben werden. Expedition „Die Welt". Statt jeder besondern Anzeige. Meinen Gesinnungsgenossen, Freunden und Bekannten mache ich auf diesem Wege die ergebene Mitteilung, daß meine Vermählung mit Fräulein Nelly Buber Mittwoch den 4. August 1909, in Baden bei Wien, im Saale der Gebrüder Rausnitz stattfinden wird. Lemberg, im Juli 1909. Dr. Markus Braude. Statt etwa uns zugedachter Glückwunschtelegramme bitte ich um Spenden für den N. F. Hierdurch teilen wir die Verlobung unserer Kinder Lotte Kremenezky mit mit. Dr.* Hans Gideon Heymann Johann Kremenezky u. Frau, Wien Gideon Hey mann, Berlin. Pianistin und Violinist können an einem zu gründenden Musikinstitut in Palästina als Lehrer Anstellung finden. Gefl. Offerten mit näheren Angaben über Studiengang sub. A. R. 1909 an die Expedition der Welt. Kinderfräulein für ein siebenjähriges Mädchen gesucht. Offerten unter genauer Angabe der Ansprüche nebst Zeugnisabschriften werden erbeten. — Reisespesen werden vergütet. Moritz Wachtel, Banquier, Jassy (Rumänien). Polytechnisches Institut Maschinenbau, Elektrotechnik, Hoch- und Tiefbauwesen. — 750 qm Maschinenlaborator. Frankenhausen >oi>oot a. K. JCJKMJCM Deutsche Fachabteil, für den Bau landwirt. Maschinen. Abteilung f. Eisenhoch¬ und Brückenbau.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.