Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 13 (1909)
- Issue
- 24 (11.6.1909)
- Date
- 1909-06-11
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Sammlung der Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds, Wien: Brünn, Zionistische Mittelschüler per Spitz Kr. 9.—; Kolin: Volksverein Zion: Dr. Wlaschim, Prag 10.—, A. Heller 6.—, R. Kobler 2. -; Pilsen: Volksverein Zion: A. Recht, M. Groß, F. Frei, H. Porges, R. Klauber, A. Freisinger, W. Liebstein, H. Lederer, A. Löwy ä 5.—. S. Brunner 3.—; Wien: Reinertrag der Pessachfeier der Wiener zionistischen Mittelschüler 17.—.....zus. Kr. 92.— Insgesamt Jl 1875.60. Berichtigung Im Zionistischen A. B. C.-Buch wird unter „Agudath Netaim" gesagt, daß die Ländereien dieser Gesellschaft im Grundbuche der Anglo Palestine Company eingetragen werden. Die Anglo Palestine Company sieht sich veranlaßt, folgendes mitzuteilen: Die Anglo Palestine Company besitzt kein Grundbuch und registriert keine Ländereien auf ihren Namen. Ferner machen wir darauf aufmerksam, daß alle diejenigen Gesellschaften und Unternnhmungen hier, die die Adresse unserer Firma auf ihren Briefbogen tragen, mit uns nur in rein geschäftlichen Beziehungen stehen, und das wir nur als deren Bankier fungieren. Wir nehmen aber keinen Anteil an der Verwaltung der hier bestehenden Privatunternehmungen oder Gesellschaften, und tragen dafür keine Verantwortlichkeit. The Anglo Palestine Company Limited. Berichtigung Durch ein Versehen ist in unserer letzten Nummer in den Berichten über die jüngsten Versammlungen der Zionistischen Vereinigung in Breslau und des Oberschlesischen Gruppenverbandes der Wortlaut der daselbst gelaßten Resolutionen ausgefallen. Indem wir die beiden Resolutionen nachstehend bringen, verweisen wir zugleich auf den in dieser Nummer Seite 530 enthaltenen Artikel: Die in Kattowitz gefaßte Resolution lautete: „Der Oberschlesische Gruppenverband begrüßt den Beschluß des Zentralkomitees, gegen die Verlegung des Kongresses auf den Dezember bei dem E. A. C. Vorstellungen zu erheben und unterstützt die Bitte, den Kongreß doch noch im August ds. Js. stattfinden zu lassen." Die Resolution der Breslauer Ortsgruppe hat folgenden Wortlaut : „Die am 25. Mai tagende, zahlreich besuchte Mitgliederversammlung der „Breslauer Zionistischen Vereinigung" bedauert die Verlegung des IX. Kongresses auf den Dezember und bittet das hohe E. A. C. diesen Beschluß wieder rückgängig zu machen. Die wesentlichsten Gründe, die hierfür maßgebend sind, sind folgende: I. Die Verlegung des Kongresses wird die geregelte zionistische Arbeit für den kommenden Winter unmöglich machen. II. Die durch die Verlegung verzögerte Stellungnahme der Partei zu den schwebenden politischen Fragen könnte zu falschen Schlüssen führen, die eine moralische Schädigung der Bewegung bedeuten. III. Eine Verlegung auf den Dezember würde eine geringere Beteiligung von Seiten der östlichen Gesinnungsgenossen und damit eine einseitige Gestaltung des Kongresses zur Folge haben." Infolge des bürgerlichen Feiertages erscheint diese Nummer einen Tag später. Die Konstruktion der Sprechmaschine ist die Erfüllung eines alten Herzenswunsches der Menschheit. Die Schriftsteller des Altertums erzählen bereits von singenden und sprechenden Figuren aus Gold, die an den Decken der Tempel angebracht waren, und aus alten Zeiten klingt die Kunde von den Bemühungen, Maschinen zustande zu bringen, -welche den Gesang und die Sprache des Menschen nachzuahmen imstande waren. Unserer Zeit war es vorbehalten, auch dieses Streben zum Ziel zu bringen. Nach der Erfindung des Phonographen waren viele Geister rege, auf dem gezeigten Wege zur Vervollkommnung zu gelangen. „Aus diesem Streben heraus gelang die Konstruktion der Sprechmaschinen, unter denen die »Mill-Opera« unstreitig den ersten Rang einnimmt, da diese den seelischen Gehalt des Gesangs und mündlichen Vortrags wie alle Feinheiten des Orchesters so natürlich wiedergibt, daß wir uns der Illusion hingeben möchten, als ständen jene Künstler leibhaftig vor uns oder als lauschten wir in Wirklichkeit den Klängen eines Orchesters oder der bekannten Regimentsfcapelle. Die »Mill-Opera« ist eine Musizier-und Sprechmaschine mit auswechselbaren Schallplatten aus hartem, widerstandsfähigem Material. Es wird allgemein interessieren, daß diese Sprechmaschinen in leistungsfähiger und solider Ausführung schon von ca. Jd 35.— an zu haben sind. Die Firma Otto Jacob sen. Berlin, Friedenstraße 9, hat den Alleinvertrieb für Deutschland in Händen und gibt die Maschinen an solide Personen jeden Standes, auf Wunsch auch gegen bequeme Ratenzahlungen ab, ohne die Preise zu erhöhen. Man versäume nicht, sich die kleine Broschüre über Operamaschinen gratis senden zu lassen. Seltener Gelegenheitskauf! Renan, Geschichte des Volkes Israel, 5 Bände, umzugshalber statt Mk. 45.— für Mk. 20.— abzugeben. Offerten wolle man an die Expedition unter N. K. H. 1909 richten. junger Holländer Isr., 19 Jahre, Deutsch, Franz., Engl, sprechend, sucht Stelle für die Sommermonate als Kellner (intern). Briefe unter Chiffre S. 8316 an das Annoncenbureau J. L. Joachimsthal, Amsterdam). Ein gesundes Töchterlein ist heute glücklich bei uns angekommen. München, S.Juni 1909. Dr E|ias straus Frau Dr. Rahel Straus geb. Goitein. Statt jeder besonderen Anzeige! Als Verlobte empfehlen sich Sali Rosner ° Leo Hutschneker Wiznitz Berlin W 50. 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Lücke, „ Johannes Pauke. :i Qi Expedition „Die Welt". ä