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Die Welt · 1909-01-01 · 1 (1.1.1909) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
1 (1.1.1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
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PARTEIFONDS Tabelle über alle Eingänge für den Parteifonds bis Ende Dezember 1908 (einschließlich des in dieser Nummer veröffentlichten Ausweises) Deutschland.............^ 22 272.65 Rußland..............„ 11 890.29 Vereinigte Staaten von Nordamerika . . „ 8 552.15 {Böhmen.....^4020.97) Galizien.....„ 2265.33 . „ 8 064.59 übrige österr. Länder „ 1 778.291 Südafrika..............„ 1 927.95 Rumänien..............., 6016.40 England................. 5 035.45 Belgien . . . ..........„ 3 131.85 Kanada................. 2 122.50 Holland ................ 1 825.60 Schweiz..............., 1012.68 Ungarn...............„ 866.30 Kroatien, Slavonien, Bosnien „ 534.25 Serbien ............., 396.82 Bulgarien..............„ 390.80 Argentinien.............„ 344.15 Frankreich............. 267.25 Italien................, 205.60 Palästina..............., 177.80 China..............„ 102.— Australien............. „ 102.— Dänemark............ . „ 66.30 Verschiedene Länder........ 52.38 Jt 81 357.76 Beim Zionistischen Zentralbureau, Köln, eingegangen: Heinrich Dülken, Köln, z. Z. Warna, Bukowina .... t4t 20. Beim Jewish Colonial Trust, London, eingegangen: Sammlung des Ungarischen Zionistischen Landeskomitees, Budapest Kr. 67.20, Dr. Bernat Eisenberg O-Gyalia 5.— Kr. 72.20 Insgesamt Jt 81.20. Bei der Jüdischen Kolonialbank in London sind eingegangen: Für den Be/alel: Per South African Zionist Federation, Johannesburg donated by the Springs Zionist Association, Transvaal....................£ 5.0.0 Für das Hebräische Gymnasium: Per Federation of American Zionists, New York from Bnai Zion, New Britain, Conn.........$ 15. Für den Palästina-Kulturfonds 1: Durch Federation of American Zionists, New York, per Hatechija Society, New York: M. ßrodsky, Dr. Ch. Wortsmann, I. Resnikoff, S. Schwartz, L. Rubinstein, J. Dunn, A.Grabelsky, B.Grabelsky, E.Lipzin, H. Rubin, J.Lamdsberg ä $ 1.-—, Seltzer Sisters 1.50, Herman Sisters, E. L. Jaffe, M. Stern ä 1.—, A.Cohen, S. Cohen, L. Walitzky, W. Lemush, Eisenberg Sisters, 1. Maitin, I. Davidson, N. Simon, M. Awerbach, Friedland Bros., A. Fried, J. Pearl, Z. Libovit* ä —.50, S. Plutzik, S. Roshkovitz, Miss R. Jaffe, H. Sharashoff, A. Stone, J. Luxembourg, H. Frankman, S. Steiman, M. Goldman, J. Minkovitz, I. Tarnopolskz, B. Presman ä —.25.........$ 25.-- Zur Ehrung des Andenkens des sei. Dr. L. Kohan durch Errichtung eines Beth-Am (Volkshauses) in einer der jüngern palästinensischen Kolonien sind bei Dr. Ch. Chissin in Jaffa folgende Spenden aus Jaffa eingegangen: Herr Markus Kohan Frcs. 20, Dr. Lurje 2, Mauermann 5, Abraham Awnet 2, Disenhof 20, Effendi Selim Salahu (Araber) 10, Segalewitz 5, Boris Lubmann 3, A. Sapir 20. Dr. Ch. Chissin 25, Dr. A. Ruppin 20. Das Dezemberheft der „Neuen Rundschau" (S. Fischer, Verlag, Berlin) bringt eine schöne Reihe von Briefen der Henriette Feuerbach an die Herweghsche Familie, Briefe von einer solchen Wärme und einem solchen Lebensreichtum, wie sie seit langem nicht gelesen worden sind. In demselben Heft hat Professor Joel einen großen Essay über klassische und moderne Kultur, in dem er ein ausführliches Bild der privaten und öffentlichen Kultur.des Jahres 1808 entwirft und die Unterschiede zu unserer Zeit zeigt. Uexküll hat einen Essay über neue Theorien des Raumproblems. Hermann Bahr schreibt unter dem Titel „Barbaren" über Johannes V. Jenseti und Shaw als moderne Kulturtypen. Oscar Bie hat eine Plauderei „Held oder Abenteurer" in Anknüpfung an moderne Luftschiffahrten. Emil Heilbut schreibt über den Maler Wilhelm Busch. Graf Keyserling beendigt seinen Roman „Bunte Herzen", eine reizende Erzählung aus der ostpreußischen Heimat. Johannes V. Jensen bringt eine Novelle „A Koy", eine amüsante Geschichte aus China. Hermann Hesse veröffentlicht ein Gedicht „Schlaflosigkeit". Die politische Chronik von Junius und allerlei kleine Glossen über aktuelle Ereignisse beschließen das Heft Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und Vermehrte Auflage. Mehr als 150000 Artikel und Verweisungen auf 18 593 Seiten Text mit mehr als J6 80O Abbildungen, Karten und Plänen im Text und auf über 1?00 Illustration* \ie\n. (darunter 180 Farbendrucktafeln und 340 selbständige Kartenbeilagen) sowie 160 Textbeilagen. 20 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mark oder in Pracht, band zu je 12 Mark. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien). Mehr als fünf Jahre hat das Rüstzeug unseres modernen Wissens, hat die sechste Auflage von „Meyers Großem Konversations-Lexikon" zu ihrer Vollendung gebraucht. Aber es ist auch gute Arbeit geleistet worden, man ist gründlich zu Werke gegangen und hat es verstanden, in einer bis ins kleinste durchgeführten Erneuerung ein mustergültiges Nachschlagewerk zu schaffen. Wem der Besitz dieser zwanzig stolzen Bände vergönnt ist, den überkommt das Gefühl der Sicherheit, gewappnet dazustehen im Kampf ums Dasein, der ja heutzutage mit geistigen Waffen ausgefochten wird. Denn hier ist Gelegenheit geboten, sich in jeder auftauchenden Frage 211 unterrichten und Rats zu erholen, hier ist der Kulturbesitz unserer Zeit in einer bewundernswerten Zergliederung übersichtlich dargestellt: hier ist ein an Reichhaltigkeit, Anschaulichkeit und Farbenpracht einzig dastehender Bilder- und Kartenatlas geboten. Sehen wir uns den eben erschienenen 20. Band näher an, so staunen wir über den außerordentlichen Reichtum, durch den er dieübrigen, wahrhaftig schon verschwenderisch ausgestatteten Bände sowohl textlich wie auch illustrativ noch übertrifft. Bei planlosem Durchblättern stoßen wir zunächst auf eingehende Darstellungen des Zeitungswesens in aikn Ländern der Erde, des Welthandels und Weltverkehrs, nebst Karte, wir finden eine Abhandlung über die Zinsrechnung mit — und daran exemplifiziert sich so recht die aufs Praktische gerichtete Anlage des Lexikons — ausführlichen Zinsbere chnti ngs - ta bellen. Vorzüglich sind die ganze Serien bildenden Artikel über ^Zölle* und ,.Zollweseir\ „Wechsel*4 und „Wechselrecht". „Versicherungswesen", vorzüglich auch die Darstellung über „Wettrennen-1 mit einer Beilage über den „Stand des Rennsports in Europa . Mit größtem Interesse lesen wir die Abhandlungen über „W allen - stein", „Wellington", „Voltaire", „Richard Wagner", „Wieland", über „Wahlen" und die „Systeme der Proportionswahl", wir studieren die 40 Spalten umfassende, mit 5 Karten ausgestattete Beschreibung der Vereinigten Staaten von Nordamerika, die reich mit Karten und Bildern bedachte Darstellung von Wien, den Artikel „Weib" mit seiner interessanten Schilderung über die Stellung der Frau in den verschiedenen Ländern und Zeiten. Wir verweisen noch auf die Artikel „Wein". , Wasser1, „Weltsprache", „Waffen", „Wunden", auf die vielen, ir.it prachtvollen farbigen und schwarzen Tafeln erläuterten Arbeiten aus den Gebieten der Zool ogie und Botanik und glauben damit die Reichhaltigkeit des literarischen Riesenwerkes wenigstens angedeutet zu haben. Daß es für jeden, der teilnimmt an den Ereignissen unserer Zeit, von der größten Wichtigkeit ist, brauchen wir nicht erst nachzuweisen. Die neue n a t u r g e 111 ä ß e S p r a c h 1 e h r m e t h o d e, um mit Leichtigkeit, Lust und P r e 11 d e i 11 kurzer Zeit eine fremde Sprache sprechen, lesen und schreiben zu lernen. Die größte Leiirmeisterin der Menschen ist Allmutter Natur, und sie macht auch dem langwierigen und kostspieligen Lernen fremder Sprachen nach alten Methoden ein Ende, wenn man sich der neuen natürlichen Lernmethode bedient, die der Generaldolmetscher Dr. Rosenthal in seinem von hohen Behörden, angesehenen Bildungsverei en und Privaten als pädagogisch rientig anerkannten Meisterschaftssystem zur Erlernung fremder Sprachen geschaffen hat. Die großen Erfolge von Dr. Rosenthals Meisterschaftssystem beruhen darauf, daß es die Fehler der alten Sprachlehrmethoden vermeidet, seine Schüler nicht mit Grammatik und Syntax plagt, das Gedächtnis nicht überlastet und durch die wissenschaftlich-praktische Nachahmung der natürlichen Lernmethode leichtes und überraschend schnelles Lernen möglich macht. Dr. Rosenthals Meisterschaftssystem ist zur Erlernung der englischen, französischen, italienischen, spanischen, portugiesischen, holländischen, dänisch-norwegischen, schwedischen, polnischen, russischen, böhmischen, ungarischen sowie auch deutschen Geschäfts- und Umgangssprache erschienen, und Probebriefe des Meisterschaftssystems nebst Anerkennungen liefert ä 50 Pf. für eine Sprache, jede Buchhandlung und portofrei die Rosenthalsche Verlagsbuchhandlung in Leipzig 30. Helene Weändling 0 Oscar Schenkelbach VERLOBTE Antwerpen Mülheim a. Rh. Chanukah 5669. Herr Sigmund Haber aus Kolomea hat sich mit Frl. Fryderyka Lapstein aus Zaleszczyki verlobt

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