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Die Welt · 1907-08-02 · 31 (2.8.1907) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
11 (1907)
Issue
31 (2.8.1907)
Date
1907-08-02
Page
– (sequence 14)
Language
German
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16 DIE30EELT No. 31 beweisen, daß diese Aktien im Besitze der besagten Aktionäre waren, als diese die Listen unterschrieben. 6. Sechs der obengenannten Listen tragen den Stempel der russischen Territorialorganisation. 7. In zwei Fällen haben zwei Personen die Listen gegen die Abänderung unterschrieben, die auf der Generalversammlung in Köln 1906 durch Vollmacht für die Abänderung der Statuten gestimmt haben. Die besagten Personen heißen: Jacob Krupnik, Bialacerkoff und Israel Blumen, Bialacerkoff. 8. In zwei Fällen hat sich durch Vergleich mit den Registern der Gesellschaft ergeben, daß die auf den Listen verzeichnete Anzahl von Aktien falsch angegeben ist: im Falle J. M. Margolis, Kowno, ist die Zahl seiner Aktien mit 50 angegeben, während es fünfzehn heißen muß, und im Falle M. Peigkes, Kiew, ist die Zahl der Aktien mit zehn anstatt mit einer angegeben. Des ferneren sind von den unter dem Namen J. L. Kowelsky, Odessa, angegebenen 101 Aktien nur 51 durch unsere Register nachweisbar. 9. Unter den eingereichten Listen ist eine, die nicht gleich den andern in Form einer Vollmacht für die Herren Emanuel Round und Nathan gedruckt ist. Diese Liste enthält die Zertifikatnummer, die Aktiennummer, die Anzahl der Aktien und die Zahl der den Zertifikaten anhängenden Coupons. In der besagten Liste ist aber keinerlei Unterschrift und Adresse eines Aktionärs enthalten, und aus diesem Grunde ist die Anzahl der darin verzeichneten Zertifikate, nämlich 43 und die der Aktien 106, nicht in der unter 4 verzeichneten Anzahl der Aktionäre und Aktien aufgeführt. 10. Ich habe auch eine Abschrift der von Mr. Israel Zangwill am 15. Juli beschworenen Erklärung gelesen. 11. In Beantwortung des Punktes 4 dieser Erklärung muß ich mich auf meine am 1. Mai beschworene Erklärung beziehen, in der ich sagte: daß ich bei den beiden Versammlungen der besagten Gesellschaft am 20. August und 18. September 1906 zugegen war, und ich behaupte, daß während der ganzen Dauer der Verhandlungen der beiden Gesellschaften ein Quorum von 20 Aktionären und mehr anwesend war. Die Versammlung vom 29. August war nach Ubierring 23, Köln, einberufen worden, zu einer Zeit, da die Einberufung der Jahreskonferenz des Zionistenkoiigresses, die nachher ins Hotel Disch, Köln, einberufen worden ist, noch nicht erfolgt war. Es stellte sich als wünschenswert heraus, daß die besagte Versammlung der Gesellschaft auch im Hotel Disch abgehalten werden sollte, weil die große Menge der dieser Versammlung beiwohnenden Aktionäre zugleich Besucher der Jahreskonferenz war. Ich habe das Protokoll der besagten Generalversammlung vom 29. August 1906 Ubierring 23 geschrieben, und ich sage, daß der Grund, warum die Zahl der auf der Versammlung vom 29. August 1906 Ubierring 23 anwesenden Aktionäre nicht eingetragen ist, der ist, daß ich in den Protokollen der Generalversammlung vom 29. August 1906 im Hotel Disch und der Generalversammlung vom 18. September 1906 Ubierring 23 die Zahl der anwesenden Aktionäre nach den Abstimmungslisten angab, die in diesen besagten Versammlungen geführt wurden und die die Unterschrift jedes Anwesenden trugen, und diese Abstimmungslisten nur hergestellt wurden in den Versammlungen, in denen tatsächlich Abstimmungen stattgefunden haben, und nicht auf der tormalen Versammlung vom 29. August D06 Ubierring 23, deren einziger Zweck es war, die Versammlung nach dem Hotel Disch in derselben Stadt verlegen zu lassen, wo die Mehrzahl der Aktionäre anwesend war. 12. In fernerer Beantwortung des Punktes 4 beziehe ich mich auf das Protokoll der besagten Versammlung vom 18. September 1906 in Köln, Ubierring 23, und sage, daß es ungenau ist, zu behaupten, daß aus der von Mr. Cowen auf dieser Versammlung abgegebenen Erklärung hervorgeht, daß auf der ersten Versammlung vom 29. August kein Quorum von Aktionären anwesend war, ich sage vielmehr, daß aus besagtem Protokoll verbatim hervorgeht, daß Mr. Cowen erklärt hat, er selbst sei auf der fraglichen Versammlung Ubierring 23 nicht anwesend gewesen, und daß er nicht in der Lage war, jemanden anzugeben, der auf besagter Versammlung anwesend war und über die Anwesenheit eines Quorums etwas aussagen konnte; daß aber Dr. Ch. Weizmann erklärte, er sei auf der von Mr. Cowen erwähnten Versammlung zugegen gewesen und habe gehört, daß der Vorsitzende dieser Versammlung, Dr. N. Katzenelsohn, erklärt habe, es sei ein Quorum anwesend. Daraufhin stellte der Vorsitzende fest, die Erklärung des Herrn Cowen sei von keiner Bedeutung und beruhe mehr auf Hörensagen. Erklärungen der Herren S. Goldreich aus Johannesburg und Lewin Epstein aus New York Samuel Gol dreien aus Johannesburg gibt folgende eidesstattliche Erklärung ab: 1. Ich bin Präsident der South African Zionist Föderation, ein Mitglied des Exekutivkomitees der genannten Federation, Mitglied des Aktionskomitees, des Zionistenkongresses, undfder Hauptteil der Subskriptionen für den Jewish Colonial Trust (Jüdische Kolonialbank) Limited aus Südafrika ist durch mich bewirkt worden. 2. Ich nehme tatsächlich seit zehn Jahren, vom Beginn der zionistischen Bewegung ab, stets an dieser Bewegung aktiven Anteil und bin in Berührung mit einer sehr großen Anzahl von Aktionären des Jewish Colonial Trust (Jüdische Kolonialbank) Limited. Ich schätze.die Zahl der Aktionäre in Südafrika, mit denen ich in Berührung komme, auf annähernd 800, die ungefähr 6000 Aktien besitzen, und ich bin durch die Tatsache, daß ich mit Zionisten in allen Gebieten Südafrikas in Beziehungen trete, gleichzeitig entweder persönlich oder durch Korrespondenz in Kontakt mit einem sehr großen Teil der Aktionäre der genannten Company in Südafrika. 3. Da ich die obenerwähnten Funktionen bekleide, war es für mich wesentlich, mich informiert zu halten über die allgemeine Grundanschauung unter den südafrikanischen Zionisten und den Aktionären der genannten Gesellschaft in Südafrika. Stets seit 1899 ist die Frage, ob die Zwecke der genannten Gesellschaft als des hauptsächlichsten finanziellen Instruments der zionistischen Bewegung geändert werden sollen, wie jetzt proponiert war, oder nicht, Gegenstand ausführlicher Diskussion auf öffentlichen Versammlungen, in der Presse und anderweitig unter den südafrikanischen Zionisten und den südafrikanischen Aktionären dieser Gesellschaft gewesen. Die allgemeine Grundanschauung unter den besagten südafrikanischen Zionisten und Aktionären war nach meinem besten Wissen nachdrücklich für eine Beschränkung auf die Zwecke, wie sie jetzt vorgeschlagen werden. 4. Ich bin überzeugt, daß allen südafrikanischen Aktionären der genannten Gesellschaft in dem ganzen Zeitraum von 1899 bis jetzt die vorliegende Frage gegenwärtig war und daß sie — durch Artikel und Anzeigen in der „Welt", im „South African Jewish Chronicle", im „Jewish Chronicle" und „Jewish World" in London und in anderen zionistischen und jüdischen Zeitungen, die in Südafrika verbreitet sind, ferner durch Korrespondenzen zwischen den genannten Aktionären und mir oder andern Vertretern der genannten Gesellschaft, weiters durch große Versammlungen von Zionisten und Aktionären — vollkommen informiert waren über den Vorschlag, die Zwecke der Gesellschaft, wie oben erwähnt, zu beschränken, und in der Tat auch über jede Phase der Angelegenheit. Eine ähnliche eidesstattliche Erklärung gab Herr Lewin-Epstein in Hinsicht auf Amerika ab. Erklärung des Herrn J. L. Goldberg in Wilna J. L. Goldberg aus Wilna sagt eidesstattlich aus: 1. Ich bin Vizepräsident der russisch-zionistischen Federation Mitglied des Exekutiv-Komitees dieser Federation in Wilna um- Mitglied des Aufsichtsrats der Jüdischen Kolonialbank. 2. Ich nehme seit zehn Jahren aktiven Anteil an der zionistischei Bewegung und komme in Berührung mit einer sehr großen Zah von Aktionären der Jüdischen Kolonialbank. Ich schätze die Zah der Aktionäre, mit denen ich in Berührung komme, auf annäherm 2000, die 50000 Aktien besitzen, und als einer derjenigen, die ir der Leitung des obengenannten Zentralbureaus in Wilna stehen, um da ich in Beziehungen mit Zionisten in allen Teilen Rußlands trete bin ich gleichzeitig entweder persönlich oder durch Korrespondenz in Kontakt mit einem sehr großen Teil der Aktionäre der ge nannten Company in Rußland. 3. Da ich die obenerwähnten Funktionen bekleide, war es fü mich wesentlich, mich informiert zu halten über die allgemeint Grundanschauung unter den russischen Zionisten und den Aktionäre! der genannten Gesellschaft in Rußland. Stets seit 1899 ist du Frage, ob die Zwecke der genannten Gesellschaft als des hauptsächlichsten finanziellen Instruments der zionistischen Beweguni geändert werden sollen, wie jetzt proponiert wird, oder nicht Gegenstand ausführlicher Diskussion auf öffentlichen Versammlungen, in der Presse und anderweitig unter den russischen Zionistei und den russischen Aktionären dieser Gesellschaft gewesen. Diallgemeine Grundanschauung unter den besagten russischen Zioniste: und Aktionären war nach meinem besten Wissen nachdrücklich fü eine Beschränkung auf die Zwecke, wie sie jetzt vorgeschlager werden. 4. Ich bin überzeugt, daß allen russischen Aktionären de genannten Gesellschaft in dem ganzen Zeitraum von 1899 bis jet; die vorliegende Frage gegenwärtig war, und daß sie durch Artikt und Anzeigen in der „Welt", „Hasman", „Haschofar", „Jewreskaj: Schisn" und in anderen zionistischen und jüdischen Zeitungen, di> in Rußland verbreitet sind, ferner durch Korrespondenz zwischen den genannten Aktionären und mir oder anderen Vertretern de

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