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Die Welt · 1905-02-10 · 6 (10.2.1905) · page 10

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Journal
Die Welt
Volume
9 (1905)
Issue
6 (10.2.1905)
Date
1905-02-10
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 „bie $ Weit" Nr. 6 Wir ersuchen unsere geehrten Abonnenten, welche mit der Einzahlung des Pränumerationsbetrages im Rückstände sind, um —^^^= rechtzeitige ^— Erneuerung, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. Die Administration. $ribiii)e. (Flr dies« Rubrik ist die Rtdaktioi nicht verantwortlich.) Marken für den Nationalfonds. Folgende Gesinnungsgenossen haben für den N.-F. Briefmarken gespendet: Wien: J. Kremenetzky, Verein jüd. jugendl. Arbeiter, stud. Lederer, Dr. S. Krenberger, Akad. Verein „Theodor Herzl*, stud. Stark, M. Ehrlich. Budapest: L. Schön. Nagy Szombat: Deutelbaum Etel, Vajda V.? Deutelbaum V., Drechsler J., Weisz J., Eisler D. durch A. Reichenthal. Prag: R. Löwit, J. Brosan. Landshut: M. Kohlendorfer. Brünn: stud. F. Stein. Trautenau: Frl. B. Gorn. Bruchsal: Frl. S. Gunnebaum. Krechnorice: Jak. und Jos. Koppelmann. Czernowitz: stud. M. Schindler, J. Gottlieb. Berlin: M. Wollsteiner. Kraköw: „Hamispe". Breslau: Frl. H. Reiter. Beszterezebanya: Durch M. Hellers Witwe: E. Haasz, S. Fried, Frl. B. Grünn. Allen Spendern besten Dank und Zionsgruss I Die Philatelieabteilung der N.-F.-Kommission. Werte Gesinnungsgenossen! Da bei unsgrosse Bestellungen gemacht wurden, b i 11 e n w i r d r i n g e n d um Zusendung von Briefmarken aller Länder. Auch die gewöhnlichsten finden V e rwtndung! An unsere Gesinnungsgenossen in Serbien! Da die serbischen Krönungsmarken im Werte sehr gestiegen sind, bitten wir dieselben eifrigst zu sammeln und uns baldigst zuzuschicken. Die Philatelieabteilung der N.-F.-K ommission. $ * * Aufruf! Der ausgezeichnete und wackere Verein zur Versorgung jüdischer Kranker mit ritueller Kost (im allgemeinen Krankenhause, Wien) bedarf dringend finanzieller Stärkung, da er mit Defizit arbeitet. Wir lenken di* öffentliche Aufmerksamkeit auf diese Tatsache. Der Krankenvater des Vereines Herr Simon Buchwald verkauft das Werk seines Vaters, „Ekew Anowok", das er auf eigene Kosten herausgab, zugunsten des Vereines. Adresse des Vereines; Wien IL, Rembrandtstrasse 24. * # * Leitmeritz, Anfang Februar 1905. An die p. i Herren Autoren, Verleger Bücherfreunde stellt die ergebenst unterzeichnete Bibliothekskommission die höfliche Bitte, die in hiesiger Gemeinde jüngst ins Leben gerufene jüdische Schüler- und Gemeindebibliothek durch freundliche Zuwendung ihrer Werke oder anderer Bücher und Schriften gütigst fördern zu wollen. Die eminente Wichtigkeit einer jüdischen Bibliothek sowohl für die gebildete Jugend als auch für Erwachsene braucht wohl kaum erst begründet zu werden und wir hoffen daher mit Zuversicht bei den p. t. Herren Autoren, Verlegern und auch bei Privaten keine Fehlbitte zu tun. Freundliche Zuwendungen wolle man gefälligst an den unterzeichneten Obmann der Bibliothekskommission richten. Der Empfang von Büchern, Schriften (oder eventuell Geldspenden) wird in diesem Blatte bestätigt werden. Für die Bibliotheks-Kommission: Julius Feldstein, m. p. Rabb. Dr. Schornstein, m. p. Schriftführer. Obmann. Philipp Kirschner, m, p. Vorsteher der israeL Kultus-Gemeinde. Jüdische Toynbee-Halle. Wien, XX., Karajangasse 20. Vortragsordnung: Sonntag, 12. Februar. Dr. J. Samuely: Das Telephon. Montag, 13. Februar. Akad. Maler Otto Hersehl: Einiges über Kunst. Dienstag. 14. Februar. Diskussion. Mittwoch, 15. Februar. Felix Saiten: Vorlesung. Donnerstag, 16. Februar. Max Na eher: Gerhart Hauptmann. II. Freitag, 17. Februar. Bibelerklärung. Samstag, 18. Februar. Konzert. Sonntag, 19. Februar. Dr. Leopold Kahn: Messianität und Judentum. Die Kurse der Toynbee-Halle. Die Kurse der Toynbee-Halle haben Montag, 6. Februar begonnen. Vorläufig finden folgende Kurse statt: Jeden Montag halb 8 Uhr abends Schnittzeichnen (Frl. Isabella Kohn). Jeden Dienstag viertel 8 Uhr abends Englisch (Frau Ida Berliner). Jeden Donnerstag viertel 8 Uhr abends Französisch (Frl. Rosa Spielmann). Ort der Kurse: Religionsschule der israelitischen Kultusgemeinde I., Seiten Stetten gasse Nr. 2. * # * Jüdischer Schulverein für den IX. Wiener Bezirk. Die Vereinslokalitäten befinden sich vom 9. Februar 1905 an Wien IX/Glasergasse Nr. 24. * * * Univer:ite Populaire Juive Paris (IV), Rue de Jarente 8. Programm für Februar: 12. 1. M. Dr. D. Jacobson: Das jüdische Proletariat in Russlancl. 19.1. M. Dr. N. Slouschz: Hebräisch als lebende Sprache. 26. 1. M. Dr. A. Marmorek: Der jüdische Arbeiter und der Zionismus. An den übrigen Tagen finden regelmässige Kurse in französischer und hebräischer Sprache, jüdischer Geschichte, Hygiene u. s. w. statt. * * * Dr. Jakob Goldenthal'sche Stiftung. Vom Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiermit bekanntgegeben, dass aus den Zinsen obiger Stiftung K 100.— an einen Rabbinats- und Lehramtskandidaten, welcher sich an der hiesigen k. k. Universität wissenschaftlich ausbildet, für das Schuljahr 1904/05 zur Verleihung gelangen werden. Bewerber um dieses Stipendium haben die Gesuche bis 28. Februar 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgememde Wien, L, Seitenstetten gasse 4, L Stock, woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht, beziehungsweise aufweichen Betrag dieses Stipenditm sich beläuft. Als Gesuchsbelege sind erforderlich: 1. Der Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit. 2. Ein Zeugnis von einem bei einer israelitischen Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertsein in d r hebräischen und rabbinischen Literatur. 3. Ein Armutszeugnis. 4. Der Index oder der Matriken schein über di* Inskription als ordentlicher oder ausserordentlicher Hörer der philosopischen Fakultät an der k. k. Universität Wirr. 5. Die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, den 1. Februar 1905. Der Vorstand der isr. Kultusgemende Wien. Einladung zur 39. ordentl. Generalversammlung des Krankenunterstützungs- und Humanitätsvereines „ComleChesed* (Wohltätigkeit aus Pietät), welche Sonntag den 12. Februar

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