Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 8 (1904)
- Issue
- 51 (16.12.1904)
- Date
- 1904-12-16
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite;0 „bis ■<* W^It11 Nr, 51 feld. Tlumacz: Leib 'Inslicht. Brzezany: Rabb. Se. Ehrw. S. M. Schwadron. Delatyn: Se. Ehrw. Rabb. Hamburg: N. Beer. London: P. Schiresohn. Stanislau: Frl. A. Bacher. Chorostköw: L. Schächner: Nik Olsburg: Frau Reichler, D. Spielmann durch M. Tischo. Allen Spendern besten Dank und Zionsgruss! Die Philatelieabteilung der N. - F. -Kommission! Geehrte Gesinnungsgenossen! Sendet Briefmarken aller Länder, speziell solche von hohem Werte! Einsender von grossen und schönen Partien erhalten separat eine Herzl-Dankkarte. Gesinnungsgenossen, sammelt Marken für den N.-F.! R. Guttmann, Kgl. Weinberge. Hätten Sie die „Welt* vom il. November besser gelesen, so hätten Sie Ihren Namen ausgewiesen gefunden. (Unter Prag.) Schaie Langer, Suczawa. Durch einer bedauerlichen Zufall wurde Ihr Name nicht ausgewiesen. Wir bitten um Entschuldigung. Zionsgruss. Fr. Sonnensiab, Kolomea. Wir haben Ihre werte Sendung nicht erhalten. M. Sapiro. Wir haben Ihre werte Sendung nicht erhalten. * * * Preisausschreiben. Das zionistische Distriktskomitee für Böhmen (Prag, Mariengasse 20) schreibt hiermit einen Preis von K 100.— für die beste zionistische A g i t ationsbroschür e aus. Die Broschüre muss in populärem Ton gehalten sein, etwa 16—20 Oktav-Druckseiten umfassen und die politischen Verhältnisse in Böhmen möglichst berücksichtigen. Das Manuskript darf nicht den Namen des Verfassers tragen. Dagegen ist es mit einem Kennwort (Motto) zu versehen, unter Beilegung eines verschlossenen Briefumschlages mit dem gleichen Kennwort, in dem sich die genaue Adresse des Einsenders befindet. Es gilt als selbstverständliche Bedingung, dass sämtliche Einsendungen zu diesem Preisausschreiben Originalarbeiten und bisher nicht veröffentlicht sind. Die bis längstens 1. Februar 1905 einzusendenden Manuskripte werden einer aus fünf Preisrichtern bestehen d e n J u r y zur Beurteilung übergeben. Die p r äm i i e. r t e Arbeit übergeht in das Eigentum des Distriktskomite.es, die übrigen werden zurückgesendet. Eür das Distriktskomitee: JuliusLöwy Karl Resek Sekretär. Obmann. * * * Stipendien der Israelitischen Kultusgemeinde. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiermit bekannt, dass bei der k. k. n.-ö. Statthalterei ein Stipendium im Betrage von K 300.— aus der Dr, Emil Fleischl-Stiftung für einen die österreichisch-ungarische Staatsbürgerschaft besitzenden ordentlichen Hörer der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät an der k. k. Wiener Universität für die Dauer der Studienjahre 1904/5 und 1905/6 zur Verleihung gelangt. Unter den Bewerbern gemessen unter sonst gleichen Verhältnissen ein Vorzugsrecht: Verwandte oder Verschwägerte des Stifters Adolf Eleischl, seiner Gattin Sophie Eleischl geh. Fleisch!, bezw. seiner Tochter Eugenie Baronin Karg von Bebenburg. Bewerbungsgesuche um dieses Stipendium, welche mit dem Visum des Studienvorstandes versehen sein müssen, sind bis längstens 3 1. Dezember 1904 unmittelbar bei der k. k. n.-ö. Statthalterei einzubringen, und haben mit nachstehenden Dokumenten belegt zu sein: a) Geburtsschein; b) Impfzeugnis; c) Heimatsschein; d) Studienzeugnisse der beiden letzten Semester, eventuell Prüfungs- und Frequentationszeugnisse. Als Nachweis der Würdigkeit sind an Stelle der Kolloquienzeugnisse eigens zu diesem Zwecke von den Universitätsprofessoren ausgestellte Zeugnisse vorzulegen; e) den legalen Nachweisen der Verwandtschaft oder Verschwägerung mit den obgenannten Personen, falls ein Vorzugsrecht geltend gemacht wird; f) Armutseventuell Mittellosigkeitszeugnis, aus welchem die Erwerbs-, Vermögens-, Familienverhältnisse des Bewerbers sowie seiner Eltern oder sonstiger alimentationspflichtiger Personen genau zu entnehmen sein müssen. . Im Gesuch ist weiter ausdrücklich anzuführen, ob der Bewerber oder eines seiner Geschwister sich im Bezug eines Stipendiums oder Erziehungsbeitrages etc. befinden, eventuell die Höhe dieses Bezuges anzugeben. Die Angaben bezüglich eines Stipendieiigenusses sind vom Stipendienreferenten zu bestätigen. Verleihungsberechtigt ist Frau Eugenie Baronin. Karg von Bebenburg und deren Deszendenz.." Lückenhaft belegte oder verspätet überreichte Gesuche bleiben unberücksichtigt. NB. Nur mit einem Armutszeugnisse belegte Gesuche sind stempelfrei. Wien, 2. Dezember .1904. Der Vorstand der Israelitischen Kuhuspemeinde Wien. * *W rr —y-'- 5 ■ *; Ä * , ■, ■ fr-.:! Dr. Adolf und Emanuel Sternsche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie, Aas den Zinsen der med. Dr. Adolf und Emanuel Sternsehen Stiftung für israelitische Rigorosanten der Medizin und. Chirurgie der Wiener Universität gelangen für das Jahr 1905 sechs Plätze zu je K 206.— als Beitrag zur Bestreitung der Kigorosentaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihr mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medizinischen Fakultät der k. k. Wiener Universität sowie mit einem Geburts- und Mittellosigkeitszeugnisse versehenes Gesuch bis zum 31. Dezember 1904 im Einreichungsprotokolle 'der Israelitischen Kultusgemei-nde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. In dem Gesuch ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezug eines Stipendiums steht bezw. wie hoch der Betrag dieses Stipendiums ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Wiener Israelitischen Kultusgemein.de sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Dezember 1904. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. * * * Jüdische Toynbee-Halle. Wien, XX., Karajangasse 20. Vortragaordnung: Sonntag, 18. Dezember. Dr. H. Rieger: Zahn- und Mundkrankheiten und deren Verhütung. (Mit Lichtbildern.) Montag, 19. Dezember. Prof. Arthur Weiss: Kulturhistorische Skizzen. Dienstag, 20, Dezember. Agronom S. Abraham: Die Ernährung unserer Haustiere im Vergleich zur unserigen. Mittwoch, 21. Dezember. Diskussionsabend. Donnerstag, 22. Dezember. Dr. Alexander Hausmann Der moderne Landkrieg. Freitag, 23. Dezember. Bibelerklärung. Samstag, 24. Dezember. Konzert. Die Einschreibungen zu den Unterichtskursen finden Montag, 19. Dezember, Dienstag, 20. Dezember und Mittwoch, 21. Dezember von \'a7 bis 7 Uhr abends in der Toynbee-Halle statt. * * * Wien. (Vorträge aus jüdischer Geschichte. Veranstaltet vom]Vorstande der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien.) Alle Vorträge finden präzise halb 8 Uhr abends im Festsaale des Ingenier- und Architekten verein es, I., Eschenbachgasse Nr. 9, statt. Eintritt frei ohne Karten. — Vortragsabende im Dezember 1904. Donnerstag, 15. Dezember: Herr Dr. E. David, „Maimonides" anlässlich seines 700jährigen Todestages. Donnerstag, 22. Dezember: Herr Dr. M. Grunwald, „Aus der Geschichte der Juden in Deutschland und Oesterreich" (Vornehmlich für die reifere Jugend). Vorführung von Skioptikonbildern. Donnerstag, 29. Dezember: Herr Dr. D. Feuchtwaag, „Raschi". Die weiteren Vorträge werden rechtzeitig bekanntgegeben werden.