Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 3 (1839)
- Issue
- Heft 12 (26.1.1839)
- Date
- 1839-01-26
- Page
- Seite 48 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/3224737-3225013-3225026--01584-3315465- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
48 'itariM tww*) 122^ , ">^22 ">NL< , N2>2 Ll^N n-,727 irrV-> ' . . . .-12^ yo ^:n mnssj» . So wohl hier als in den beiden früheren Instanzen giebt es eigene,Verse für den Fall, daß der Gefeierte ein Cohen ober Levi ist. Das Anrufen geschieht mit der Formel:' in?*» 'lüi irrV^i tnp bä /tai Die Gemeinde spricht einen kurzen Piut, anfangend nby . traft ■jnn, und begrüßt den Chatan, sobald er auf die Bühne, geht, mit Ps.^118, 26. 27 (Baruch habba bis lanu). Sobald selbiger den Nachsegen, gesprochen, liest der Vocbeter Entf-Da b2 niv'' und den Abschnitt Genef/24,1 bis 4 versweise mit dem Targum. Abudraham nennt dies bereits eine allgemeine Sitte (Huchot Berachot); daß das Targum gleichfalls dem Chatan vorgelesen wurde, erzählt der Verfasser des trau) ‘Ti23>- SBencb. 1579. In Cochin (Ostindien) liest der junge Ehemann den Abschnitt des Textes und ein Anderer das Targum. Mit d'er Wiederholung des-letzten Versetz wird hebräisch geschlossen, worauf ein Piut ip^vn na*1 folgt. Der Chatan spricht der Vorbctcr antwortet mit -,122 212 2ch, hierauf einen Vers, etwa rP2'bfci '"jN’üä oder N22N2 ''INNN, der auf die unmittelbar folgende Spendenbestimmung (Neder) Bezug hat, und ectheilt den Mi schebcrach nebst (zwei Strophen), worauf der Chatan an seinen Platz zurückfefyrt,— Am Schluß des Mussaf: Schntom nini2N ^i2-> ^Joseph), Kadisch, Barchu, mehrere Verse noch hinter Ps. 5, 9, in deren Mitte ein Gedicht tnsan nasypn eingeschaltet wird. Die sieben Berachot machen den Beschluß. _ (Fortsetzu ng folgt.) •) Eine Handschrift liest richtiger ü^id. . Anzeiger. ,Z» demselben werden Annoncen aller Art qegru 1 Gr. Gcdübrer, ti.r die gespaltene Zeile duS Pkttt.Schrift oder deren Raum auigenom»uen. Die Verlagshandlung. Im Verlage von, E. Leibrock, in Braunschweig ist schienen: Eobeletb übersetzt und erläutert (mit dem Urlexte) von Br. SKerafeld’ (Assistent des Herzogi. Braunschw. Landrabbiners). gr. 8. Velinpap. brosch. Preis 1 Thlr.' Bekanntlich wird Koheleth wegen des in ihm vermissten Zusammenhanges und seiner scheinbaren Anstössigkeiten in ' Ityoral und Dogmatik zu den schwierigsten Büchern des.A. T. gezählt. Der Verf. hat sich die'Aulgabe gesteht, vermittelst einer vorurthrflsfreien Kxegese diese Schwierigkeiten; zu entfernen, und durch eine besonnene Auffas-ung alleV sprachlichen Erscheinungen. welche, auf diesem Wege^s ch fänden, für Wörterbuch und Grammatik Beiträge zu liefern. Dass er diese Aufgabe glücklich gelösst hat, darüber haben gewichtige. Männer nah und fern ehrenvolle Urtheile abgegeben; auch sind, auf das Werk schon zahlreiche Bestellungen vom Auslande eingegangen. Literarische Anzeige. . Mit GencHmigunig der Hohen und höchsten König! Preuß. Staatsbehörden wird zur Ostermesse d. I. im Vertage von L. F er n b a ch jun. in. Berlin erscheinen: Allgemeines Archiv des Judenthums Jedidj a 9? eue go lg e. Zeitschrift für Israeliten in zwanglosen'Heften.. Herausgegebenvon I. Heinemann, Dr. der Philosophie, Lehrer der Religion, der biblischen und thalmudischen Literatur' in Berlin. -Diese in ihrer, Haupttendcnz und in der Richtung ihres Strebens sich ihrer Borgängenn anschließende Zeitschrift, wird die Innern und äußern Verhältnige und Zustände der Juden des Jn- und-Auslandes besprechen, und in vier Hauptrubrikm Religion, Kultus, Geschichte und Literatur Ms verschiedenen Gebiete der positiven Religion, deS gottesdienstlichen-, Schul- und ErziehungöwesenS, der altern und neuern Geschichte, und der alten und neuen Literatur der.Juden prüfend durchwandern.., Bei der Fülle von Stoff, den die vielseitigen, verschiedenartigsten Bestrebung'cn in der neuern Zeit darbieren, laßt sich ^erwarten, daß das betreffende Publikum, dessen, wichtigste Jnteregcn ernst Md leidenschafiloö hier. besprochen werden leiten, diesem A rch i v alle Aufmerksamkeit angedeihen lassen werde; daher Rabbiner, ReligjonSlchrerHGemeindevorstände und sonstige BerufSmäkmer und Gelehrte hiemir ersuchend aufgefodert werden, durch fleißige Mitthcilungen entsprechender Aufsätze und Abhandlungen in hebräischer und deutscher Sprache, so wie zuverlässiger Nachrichten über gottesdienstliche-, Schul- und Gemeinde:Einrichtungen, und anderer, daö Verbälkniß der Juden bezeichnende Anzeigen, das Archiv zu unterstützen. —- Da diese Schrift dem größeren Publikum gewidmet ist, so wäre -besonders auf populäre, klare un,d deutliche Vortragsweise zu achten. Das Archiv erscheint in zwanglosen Heften, jedes von sechs Bogen, und kostet das Heft 15 Sgr. Vier Hrfre machen einen Band aus, welcher mit dem Bildniß eines berühmt gewordenen Mannes geziert, und mit einem Jnhattöregister versehen werden soll. - ' Die resp. Abonnenten belieben sich an den Herleger, an den Herausgeber', oder an die ihnen zunächst gelegene Buchhandlung zu wenden. Berlin, im Januar 1839. Redacteur: Dr. L. Philippfon. — Verlag von Baumgartners Buchhandlung. — Druck von Z. B. Hirschfeld. (Hierzu daö literar. und Homilet. Beiblatt No. 3,),