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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1839-01-12 · Heft 6 (12.1.1839) · p. Seite 6

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
3 (1839)
Issue
Heft 6 (12.1.1839)
Date
1839-01-12
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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6 Rabbknen gewesen, und dieselbe wäre auch von den Philo- - sophen immer bestritten worden. Beide Parteien seien also hiermit ausgeglichen; beide liebten und lobten die Philosophie, . abex beide erklärten die aristotelische für unacht. Unser Verfasser verfährt hier sichtlich nach der gewohnten Weise 18722 82 p, und zwängt in die Worte der Rabbinen etwas hinein, was man sonst, nicht vermuthet hatte. Ueberhaupt muß man fragen, wenn das Studium der aristotelischen Philosophie untersagt ist, warum nicht auch die von Cartesius, Kant, Fichte, Schellkng, Hegel? Haben denn diese vom Irrlehrer Aristoteles wenig gelernt? Auch Maimuni bemühte sich nicht, wie Herr Reggio meint, die Beweise des. Aristoteles jedenfalls zu widerlegen *),'sondern sagt ausdrücklich im Gegentheil: '.„Ich werde den Aristo in nichts bestreiten, worüber er einen apodiktischen Beweis geliefert"**). Die falschen Lehren, wegen welcher die aristotelische Philosophie verdammlich wäre, würden der Tora nicht zuwiderlaufen, hatten sie genügende Beweise für sich. Es ist ein Princip der jüdischen Religionsphklosophie, daß die Tora die absolute Wahrheit -.enthalte und keiner auf triftigen Vernunftgründen beruhenden Erkenntniß entgegen sein könne; findet sich eine > anstößige .Stelle, so muß diese anders verstanden werden, und der offenliegende buchstäbliche Sinn dem tieferen wahrhaften . weichen. Ich nenne es das: krincdpium interpretationis. So hat Maimuni wirklich die aristotelische Lehre von der Ewigkeit der Welt nicht darum bestritten, weil sie der Tora zuwider wäre, sondern darum, Heil sie auf keinem demonstrativen Beweise beruht***). *) iiTi&b pii722 Vt üh2721P mX728nf» mbt» pr •iE3öi8 1*12173 . **) More Nebuchim I. 71. 1212 1'ÜÖIK b27 plbP8 ,8bl .712172p rby 812P2 P'7212 ***) 173872 p p: i2nmi2 p« *>2 2117172 vbi2*p rrppn pnn2 182 128 trnirop 12272 üpiitibp p3 i^v» öbirp 2iirs b? 211172p 2121712p p8 21731712 ÜVTBrt 11272 8bl 223 22P 7VPP b2>. 2^1172 P pip b28 ob wir rann ,pi22^2 12b 21272722 871 121222 ibl81 7117223p 2pN1P2 12122*2 1722 2212b -72b 1228 . 2ipi22P 212b pp^B-’biB1 1211P1 P2ipbp pm*» pip Pt trainpsi 1:21122 1722 2bi2*p nwp ' iwpbi 2PP m,2*b 8b2 i-:i8i2P 2272551 2*23 pbyn*» mrp i2pnipi 22P rVPPTÖ 27172 71P8P P122 M2 1P217282 55721 PT p?2' b2 211212 N12P2 P21722 laam tji* iTibn N12P2 21P“’B ib 2'12 2711P 71212 P 12122 b27 plbpi'2 imr’2 /*p1£. p81 P21722 182PP 55b 2bl2-‘P 7l172lp1, ,2>i12Pb 122182' 712-‘1 P2>12P 12273 12112P Ö^2in2P .7113>12PP V2 2^222 Ipril2 lbid. II, 25. Ebenso (Sersuni: 12218 P^272P 8ip P11PP pip7l2 1^2>72p 212N1 S5bl pipi2 7lblf72 12‘2P PT2 12^22? P72 55P"2 P73 .1*1728 P3 21P 1-522 1722 181272 81P 13 PT1. ,173X22 *p 71738P Die Wahrheit ist nur Eine» widerspricht sich also nicht. Die Tora als der reinste Quell der Erkenntniß, unterstützt und befördert die Erkenntniß und stimmt mit ihr überein; sie muß nur verstanden, in ihrer unverhüllten Tiefe ergrün, det werden. Als absolute Philosophie betrachtet sie natürlicherweise die andren Philosophien für Nichtphilosophke, und insofern'werden von ihr aus alle Philosophien bekämpft, nicht nur die aristotelische; aber verboten, keine. Sie müßte selbst eine Lüge sein, wollte sie sich vor der Lüge fürchten. Wir haben oben gesehen, welchen Werth die. Weltphilosophien gegenüber der jüdischen Religionsphilosophie behaupten, nämlich als Durchgangspunkt, als einseitiger Schein der Idee, die sich durch diese Stadien zum Sein im Begriff hindurcharbeitet und zusammenfaßt, indem die einzelnen Splitter aus' dem Amalgama gesondert und in der Ganzheit ihre Versöhnung finden. Jnhatt und Form suchen sich zu durchdringen, der Schein wird Erscheinung, die nackte Wesenheit inhaltlicher Begriff. Diesen Gang macht die Idee auch in ihrer Einseitigkeit,, so in der neuesten deutschen Philosophie, deren Ergebniß in der jüdischen Religionsphilosophie den Fortschritt bewirken und zur Bewußtwecdung antreiben wird. In der Allgemeinheit sowol als in der Besonderheit schließt sich die Idee als Totalität ab, wird sich ihres Inhaltes bewußt, und ist so die Wiffenschaft. Was in dieser Totalität, ist dort nur Moment, aber.als solches unentbehrlich. Die Partikularität ist die besondere Allgemeinheit, durch welchejene zur Existenz 'hinschreitet, um diese wieder alsdann, zum Moment herabgesetzt, als eignen Bestandtheil aüfzulösen. Hiernach hat die Weltphilosophie immer einen Schritt vor- .aus; wogegen das Iudenthum erst nach vielfachem Proceß die sich attrahirendm Keime zur Frucht gestaltet und die vereinzelten Elemente in der umfassenden Idee consolidirt. Aus diesem Grunde dienen die andrett Philosophien dem 182*112 P72 p73822 *H551 -51P2 P2l2b 12112T P1172P 12b piwp i^b2 pibnn2 pip 281, piyp ist3 1711728 CP121P 12112^2 1181 P2P P*1121 *12212272 P551*i2 P72 P1172P 21P 18*12 PTbl pl?P b-5 1711812 lpn2.ÜPP C2P pipi2 P1171P 112172 P55122 P72 PE127 121121 2322 PTbl p^pVb? plbpi 8b2 *;2182 222 722 ,hjP2rT 711721p 1827112 pip 282 P2l2b 12112T P1173P 21P P1171P 1121 1211211 12 p72832 *P81 pip 7121722 übl2>P PTbl p*i2‘p b8 '7118*12 ",2182 7121P PT b- ÜipblP 218121 Üi2i22>P lb82 127118 81272 pi2*P **s11 piTT 282 181272 811 21272722 12iip ppinp 15312272 'P81*i2 P72 TlblT b» b2>' pbin PT P8 12 711728P 2P2 *1i3;pb72 ppinp I22b73 127118 ' Ni12i 21722 P1171P p8 12 71728P ^Bb Pllll Pib2.l2 127118 7112172 8ip b28 212T12P 21121P p728Pl: plbNP2 P732 121822 1.722 71728P P.V2pb 12282 P73 > Milchamot^ Einleitung .pupp ip2l72 212b

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