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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1839-01-05 · Heft 3 (5.1.1839) · p. Seite 3

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
3 (1839)
Issue
Heft 3 (5.1.1839)
Date
1839-01-05
Page
Seite 3 (sequence 7)
Language
German
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3 thodkschen Unterrichts in den Prinzipien der israel. Religion Ln franz. Sprache. *) Dieses Merkchen, welches nicht mit zu vieler Harte beürtheilt werden muß, weil es das erste Buchvon einer neuern israel. Autorität ausgehend, ist, ist revidirt und wieder gedruckt worden auf Kosten des Gouvernements 1833. Das Central-Konsi'storium hat das Unrecht begangen, für diese neue Ausgabe die nicht zu berathen, welche ihre Stellung und Beschäftigung befähigten, ihm nützliche Winke zu geben. Die neue Ausgabe ist mangelhaft durch das, was sich darin nicht findet, eben so wie durch die Zusätze, diegetroffen wurden. Man verbessert keinen Katechismus auf administrativem Wege. Unter der Restauration, und als das Geräusch der Waffen in Irankrekch einer friedlichem Zeit'wich, bemerkt man einige literarische Bewegungen bei den französischen Israeliten. In der theologischen Literatur heben yüc den IsraelLte franste hervor, von welchem 2 Bde. erschienen. Mehrere bemerkenswerthe Artikel sind von Herrn M. de Cologna, Sarchi, Michel Äerr und Maas. Vor einigen Jahren gab Herr Bloch während ungefähr eines Jahres ein israel. Journal unter dem Titella Regeneration heraus. Als dieses Blatt ansing, interessant zu werden, hörte es auf zu erscheinen. Eine Veröffentlichung,, deren Anfang sich von 1821 datirt, wird nicht verfehlen einen immer größern Einfluß zu üben, nach Verhaltniß, daß die Israeliten fühlen werden, daß der wohlverstandene religiöse Unterricht ein mächtiges Mittel der Erziehung ist. Dies ist die Sammlung der Lettres Tsarphaliques, über die diese Zeitung schon Bericht erstattet hat. Das Hauptthema des Verfassers ist: die unumgängliche Nothwendigkeit, einen Gottesdienst zu Gunsten derer zu gründen, welche ihre bürgerlichen Pflichten, verhindern, dem Gottesdienste des Sabbats beizuwohnen. Der Verfasser, der noch mehrere andere wichtige Punkte berührt, hat nach meiner Meinung nur das Unrecht, manchmal seinen Epigrammen gegen Rabbinen und Mitglieder des Konsistoriums einen zu freien Lauf zu lassen. Die Persönlichkeiten regen auf, und bewirken die Verschmahung der besseren Dinge. Eine neue Ausgabe dieser Briefe, von denen man keine vollständige Sammlung mehr findet, mit Hinweglassung ^der beißend witzigen Angriffe, würde jetzt viel Gutes bewirken.^ Diese Sammlung hat zu folgenden Schriften Veranlassung gegeben: Erwiederung des H. Veil (pseudonym, für Dcach, einen getauften Juden), Lazard, Kalman und D,, der letztere für diese Briefe. Die mystische Literatur beschäftigt die franz. Rabbinen Rreois elementaire d’instruction religieuse. nicht mehr wie im Mittelalter.. Dennoch existirt noch ein Funken für diese Gattung gus neuerer Zeit, das ist: rpv von Favius, und m'z von Levy über den Sohar. Der gegenwärtige Groß-Rabbine von Metz, Herr Lambert, welcher sich in Deutschland schon durch seine Schrift „die wahre Aufklärung" (Franks. 1816) vortheilhaft bekannt gemacht, hat, hat nach und nach veröffentlicht zu Metz, wo er lange Zeit mit Erfolg die Israel. Schute dirigirte, einen „Katechismus des jüdischen Kultus," betitelt "irö, in hebräischer, französischer und deutscher Sprache; einen „Abriß der hebr. Grammatik." — Herr E nnery, gegenwärtig Groß-Rabbine,. hat (Metz 1827) ein hebräisch-franz. Wörterbuch, herausgegeben. Für die Schuljugend bestimmt, kann man weder verlangen, daß es vollständig, noch daß es auf der Höhe der gegenwärtigen philologischen Kenntnisse stehe. Aber es hat das Verdienst gegenwärtig das einzige Werk dieser Art zu sein. — ' Herr Sar chi hat (Paris 1827) eine neue hebr. Gramm, edirt, die raisonnirenden und komparativen Charakters ist. Dieses Werk 'enthalt treffliche Beobachtungen, welche man mit Nutzen, selbst nach der Gramm, von Gesenius und Ewald, studiren wird. — Herr Cahen verfaßte einen 1829 gedruckten und 1832 wieder aufgelegten Cours de lectuye hebrai'que, welcher eine' leichte Methode giebt, allein hebräisch lesen und selbst erklären zu lernen. Die Aussprache ist in französischen Lettern ausgedrückt. Dieses Merkchen ist durch das Central-Consistorium und die Universität adoptirt worden. Zur selben Zeit hat Herr Frank (Paris 1833) einen •»‘■o? herausgegeben, eine Methode, die hebr. Gramm, zu studieren; aber dies Weck würde von Nutzen sein, wenn der Verfasser nicht neue und unnütze' grammatikalische, Benennungen angenommen hatte. In diesem Fache hatte schon früher (Metz.1816) Herr Moses Budingue, der vorzüglichste Grammatiker seit Heidenheim, einen vollständigen Kursus hebräischer Lehrstücke unter dem Titel: veröffentlicht, nur muß man, um dieses Werk lesenzu können, das Hebräische schon kennen oder wenigstens verstehen, da es in dieser Sprache abgefaßt ist. Derselbe hat auch eine Ausgabe des Machsor in 5 Bden, und eine andere in 9 Bden. '8. (Metz 1617) besorgt und mit einem Commentar begleitet, ebenso eine Ausgabe der Selichot in 8.: (Metz 1822). Würde doch dieser Schrift-, steller seine köstlichen philologischen Arbeiten in französischer Sprache veröffentlichen!. Aber sein übermäßiger ^Fanatismus glaubt noch nicht,' daß die franz. Sprache, die' er nicht kennt, heilig genug sei, um Studien darin.zu vecöffent-,. lichen. — Derselbe hat; eine« ' nTOa edirt, der

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