Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 3 (1839)
- Issue
- Heft 3 (5.1.1839)
- Date
- 1839-01-05
- Page
- Seite 11 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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11 Theologi « Ritus der Synagoge von Avignon, beschrieben von Br, Zrrnz, in Berlin. (Fortsetzung.)" . 6) Sabbat Para. Sillukl 2r72fib nnsbs (Abraham b. Chajim). Nach der Tesilla: Magen n-)52S pfibs, Mechajü imim 2"2^ und MeschaLesch nbw nns alle drei von demselben Abraham/ Aber der Pismon vor demMechajö, ^b 2“»nba ift t>on Abrah am ohne Angabe des Vaters, und der nachfolgende Pismon: 2'>7^N 2'>"i''2S von Arje (nns). Den Schluß- Pismon hat wie bei dem vorigen Sabbat Isaac Geat verfaßt, er beginnt: pN n"i2 2r'2 *n2\ Kadisch erfolgt nach einigen Versen der e.rwahnten Silluk-Introduction. Der Aushebung voran gehen Piütstücke, als: ib "s7, endigend lTTi oder: bsn nT-faa (ist die erste Strophe - der bekannten Meora Jehuda hatevi's), an die Bibelstellen von ähnlichen^Altfangen anschließen. Das Schalom beginnt pnan b*i ’jrtttt und ist der Schluß des genannten Gedichts von Arje. . 7) Sabbat hachodefch. Die , Oekonomke ist hier wiederum dieselbe. Silluk: 2bi? bs Nns n, Magen "sn-,'27'2 2nd"!72b Pismon r\^i2 "m m, Mechajü ro^b naär, Pismon SD^i-ib^ nsn nTP, Meschalesch m rprs sp2n , sämmtliche sechs Stücke von Isaac halevi b. Serachja; der Schluß-Pismon 2272>72 nnn wie bisher, von Isaac Geat. Alsdann das obige strp mbitn und Kadisch. Ein Vers ''öü'GT aus dem Silluk eröffnet die Vibelstellen vor der Lection, die 2^2272 anhebcn. Das Schalom: wn'' lAw''.' 8) Der gr.oße Sabbat (vor Pesach). Die Bibelsiellen, die der Aushebung vorangehen, beginnen 27pn rin« 2tnin. Die Haftara (Iecerm 7, 21—28. 9, 22. 23), welches die bei Abudraham angegebene für 7L ist, hat in alteren Ritualien das Targum versweise neben dem Texte, die. Nahe des Festes, an welchem solche targumische Vortrage Gebrauch waren verrathend. Nach dem Musaf wird rezitirt ^b 1-72W 2^2 (Introduction) und s^p« 'rr .-nyvs ns' oder Ashacot (gesetzliche Vorschriften) für das Pesach-Fest, nebst Pismon Nnbäd b« sämmtlich von Kalonymos. —Fällt dieser Sabbat guf 'den Tag vor dem Feste (14 Nifan), wird dm Ashacot ein Stück aus 4 Strophen sip« 22^ hinzugefügt. ' Auf dm Pismon folgen Kadisch, Barchu. . 9) Sabbat Chason (vor dem neunten Ab). Den Reschut. bildet das auch im spanischen Machsor vorhandene ibpw'' ib oder ein anderes Gedicht r)i5 Mö“1, das aus einer Strophe besteht. Hieran schließen sich die erste und die letzte Strophe des Nvipn tnbwibii von Jehuda halevi. Das poetische Nischmat (nibt>2 pnn n72wd) ist von demselben. Die Introduction des Kadisch, am Schluffe des Nischmat, nnm-n Nd2'> ist der Schluß des Klageliedes N7 V'bs und ganz so gebauet, wie das ninsb bl 22 von gleicher Bestimmung (für den Sabbat „Dibce") im spanischen Machsor 1524 f. 215 b. Die nach der Tesilla üblichen Piutim sind: Barchu n °wnbd 2;p (Abraham ben Esra); Ofan •’ba Meora *pa und Ahaba *jrs n52 22b, sämmtlich von Jehuda halevi: Sul at ■'aiaana yns: sm»« (nicht ganz stimmend mit der a. a. O. f. 251 befindlichen Rezension, wo es als Klagelied des neunten Ab erscheint), an welches anschließt 2">7277T' .1^2« (Abraham). Die der Aushebung voran-, gehenden Bibelverse, durch eine Strophe "7«7o “np "p« introduzirt, beginnen 7«2 2°>nb«, aber in alten Handschriften finden sich deren mehr/ und heißt der Anfang 'H Tot 2ns *22b, womit auch die erwähnte Strophe schließt. Ein größeres Gedicht zu diesem Behufe, anfangend *»bb« ^b *»bb« (auch a. a. O..s. 252) schließt mit -"pba 'r> welcher Vers ebenfalls, gegenwärtig unter den Bibelstetten vermißt wird. Der Haftara geht man srm« (Vers. Jehuda) voralw - Das Schalom beginnt nn 2ibw.; (Fortsetzung folgt.) Correspondenzerr. Cassel, 1. Nov. Neue Synagoge. Land-Nabbinat. Gemeinde-Anstalten. Wenn man die Schrller'sche Sentenz: „den Staat und die Frau für die besten zu halten, welche am wenigsten von sich sprechen machen," auch auf die israelitischen Angelegenheiten hiesigen Landes anzuwenden geneigt sein möchte; so könnten, wir Betheiligten uns schon über die' öffentliche Meinung hierüber vollkommen beruhigen. Jndeffen dürfte es doch manchen Leser dieser Blatter befremden, wenn er auS aller Herren Landen die interessantesten Nachrichten, aber so höchst selten Etwas aus und von Kurhessen findet. Aber, auch unS, die wir bei aller Bescheidenheit menschlicher Werse doch unfern Egoismus hegen, will solche Schweigsamkeit nicht mehr recht behagen, zumal wir mehr als einen Grund haben, über Förderung und Gedeihen manches gemeinnützigen Guten bei uns, ein öffentliches'Wort mitreden zu dürfen. — Zuvörderst denn von unserer herrlichen neuen Synar 1 goge, van welcher sich das Sprüchwort: „Gut. Werk will Zeit