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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1844-12-16 · Heft 51 (16.12.1844) · p. Seite 740

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
8 (1844)
Issue
Heft 51 (16.12.1844)
Date
1844-12-16
Page
Seite 740 (sequence 8)
Language
German
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740 dene Weise; Rasch!: "3 aiopb a'33:n 3835 3333 n’iw' “s ona 1123 ans psya bsa«' *^331 mm: ia ■psa '22*8 ä'Tnss rrr-» >833)' “37i 8;:>2*3' r-::: 8>8. Man kann hier Rasch! keines Zusatzes zum Talmud zeihen, da er die Frage des Talmuds in diesem Sinne nahm: Indem doch kein einziges Gebot als gering angesehen werden kann, was soll nun der Ausdruck von n>p msa bedeuten? Woraus Raschi schließen zu müssen glaubt, daß selbst der im Talmud angeführte Gebrauch, auch anderweitige, nicht in's Rubrum der Verbote gehörende Gebräuche in sich faßt — 13 *5'832„ "83733 5333 878 msa *). Dieses, konnte Maimonides nicht cinleuchten, er nahm daher die Worte: n>p nia*2 im buchstäblichen Sinne, als ein „geringfügigeres Gebot," wonach er auch in seinen Jesode Hathora V, 3 sagt: .32>353 >38 7-irr ,cm 7*337 >8335' 7;' n3't) 3i')'i '131 rsTiars ms*: 38353 .3718 » /*,28 3137*' 781; worüber Karo in seinem Keseph Mischne zur Stelle sich äußerst wundert "571:3 8>i N133 8pi3 333533,, was er aber damit gut zu machen meint, indem er sagt: rp'371 '-235 133 35323 ''in i:'33o *1352-833 3513>52 1353b' 8,33 '“3 711713552 >8335' 71171573 1'no '131 8in r73 iT3) '337. Sollten wir die Erklärung der .31.3 783) für zuverlässig halten: 8.*ip37*„ *>7*172 7117*1573 3'7in> 3mi« ''R'3352 i:"n 878233 "an> ninri3533 R83'i nno'35 '33 '727' zu dem wir wol Beispiele im Talmud (Aboda Sara 5. 12) und in den übrigen Kodizibus (Maim. Akum III, 7, 8 und Jore Dea $. 150, 2) finden — wonach qur der Ausdruck von "1:357 nicht richtig zu sein scheint —, so wäre im Talmud von dem ganzen Verbot einer Annahme einer Landestracht keine Spur zu finden. Nach R. Jzchak Alphassy soll sich das Ganze auf einen Farbenwechsel beziehen: 2"75na5 7351 .313138 p'77*733 .317*1773 ','3517* 1'N ^527 11118335 '*31 31N35 z'3517 1'n 78335', und zwar, wie es Mehrere auslegen, weil die Juden theils wegen der Trauer des Untergangs des Reiches (wie wir im Talmud Taanith an mehrern Stellen finden) theils auch immer an der modesten und demüthigen schwarzen Farbe ihren größten Gefallen fanden; so wie °) Nach dem bekannten kalmudischcn Spruche: ".8in "31.3 >833)' >35 77173,, wir auch im Aruch (Radix >333) finden: '3 p323 2138 373 ''2 .871>333 8353>3 8N.3'8 *sN *. 133*3 >8335' H173 *s33 ','835 8H>773ri3 8N>333 zi73 13 riiaarin>. Selbst Jfferls, der gewissenhaft jede Gesetzerschwerung aus den verborgensten Schachten hervorholt, zitirt in seinem Kommentar zum Tor eine Stelle von '8"ana in seinem ^353n rann a'3D:n353 8>8 3128 15'8 333)71 7175353 ''28! 13Ep ''3 373 3513» >38 313» 1213> z'Sl31 17118 z'3'3,2 '335 '337 '3733 'i357>n. Nach ihm auch Schabathai Kaplan (Jore Dea §. 157, 12, 7). Karo dagegen geht sowol in seinem Keseph Mischne — wo er bald in Akum XI, 1 die gestattenden, bald in Jes. Hath. V, 3 die untersagenden Meinungen anführt — als auch im Jore Deal) — vergl. H. 157,2 u. H. 178,1 — ganz unsicher zu Werk. Dafür erklärt sich Sifse Kohen (Jore Deah §. 178, 4 deutlich genug, wenn er sagt: '33 i'373 rii:35> 3711» '8*11 3533553 712*3531 '3in' 817135 mi3'3' 8>33. Doch allenfalls beziehen sich die hier angeführten rabbinischen Stellen nur auf einen Fall des äußersten Druckes; daß aber ein freiwilliger Trachtwechsel in Polen so verpönt ist, fußt wieder auf anderem Grunde. Im Jad Hachsaka (Akum XI, I) heißt es nämlich: mpina -pabin *j'8 8> 3*2870 '131 35137533 82 an> *j'53353 *s'81 3'"3:n ia>.3 8> an'riipinai 3528:1 a'i7n rnpina 13771 '131 an> 3rii'/2n 35137523 353>' 8>1 '131. Woher NUN die immerwährenden Wiederholungen im Munde des polnischen Juden der Worte: "'i:n rnpin,,. Außerdem, daß hier nach den Sinn der Schrift gar nicht geforscht, die Lokalität und die Zeitumstände im mindesten in Betrachtung gezogen und der große Abstand zwischen den damaligen barbarischen und sittenlosen nichtjüdischen Nationen und den heutigen, nicht beachtet wird, so ist auch die Bedeutung des Wortes p'n ganz verfehlt, wenn man es auf solche Weise auslegt und auf ganz unschuldige Dinge beziehet. Seiner ursprünglichen Bedeutung nach bezeichnet es etwas von einem Gesetzgeber Bestimmtes, in die Ewigkeit hinaus Fortdauerndes — vergl. a.313137 b>it> rpn 3 M. 3, 17. — ein entweder ganz ohne Grund instituirtes, sondern lediglich dem Willen des Herrschers entströmendes, (nach Raschi in 3 M. 19, 37 *]>5:n 7ii3't7 i>8 a'pin,, "333> a2*25 an> *j'83)) oder absichtlich in geheimnißvolles Dunkel gehülltes Gesetz, (nach Ramban il>. '>3 171137523 piR' 33)8 *]>?2R 711337 an 3'pinn,,

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