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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1844-01-22 · Heft 4 (22.1.1844) · p. Seite 45

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
8 (1844)
Issue
Heft 4 (22.1.1844)
Date
1844-01-22
Page
Seite 45 (sequence 5)
Language
German
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45 mas 'jms bia wrasi mia» ba rmstmaa mau*, wo ich, beiläufig bemerkt, das nicht einmal gesagt fand. Derselbe macht aus Furcht, man könnte den nmn auch mim ‘la-tb und ma» aaab (!) anwenden, sogar Gebrauch von dem Ausspruche ia-n “p *p itvn “ja -wiN ar'in mrt bia; wieviel anders Hoschea in den Worten a^raiai Da lab' Dpas Da ibioa-'! Ja, selbst das berüchtigte d’zustnrt dn 'di D“in i:aa benutzt er als Instanz. Ein Anderer fertigt mein Zitat Erubim 91, von dem ich in meiner Einfalt annahm, daß es unwiderleglich für mich entscheide, mit der lakonischen Erklärung ab, - daß es auf die Beantwortung meiner Frage überhaupt keine Anwendung habe. Doch müssen die anderen Herren anders gedacht haben, denn sie zerren lang und breit daran herum. Gleichwol bin ich jenem Herrn zu Dank verpflichtet für sein schmeichelhaftes und in Bezug auf den verhandelten Gegenstand gutgewähltes Motto: Arno Socratem, amo Platouem, sed magis veritatem. Ein Dritter hält meinen Borschlag „für übertriebene Sorgfalt und ganz für unnöthig nar' «b bsniai m-iNio biW pbN Nb -o nbiy." Ich gestehe, daß eine solche Unkenntniß unserer heutigen Zustände etwas Liebenswürdiges enthält. Ein Vierter beseitigt einen Theil des von mir Gesagten vom Dreistuhl herab mit den Worten: pis: 'min Nb “ydn nman rrp Dann ana pan ba NNN' nwNa p'b? a'ianb, dafür schlägt er vor, an riS zu predigen, und schließt mit den überraschenden Worten, daß aber, wenn wirklich eine solche Gefahr da wäre, natürlich dieser -imn und noch viel größere statthaft wären. Davon hätte er ausgehcn sollen. Nach allem diesem bin ich gezwungen, zu erklären, daß in allen eingegangenen Entgegnungen gar nicht auf die Hauptsache eingegangen ist, ob die obwaltenden Umstände drängend genug seien, einen -imii*) zu begründen, zu welchem D'Bna aus anerkannten Autoritäten beigebracht wurden. Ob meine jetzige Darstellung treu ist, mag Jeder entscheiden, der die eingelaufenen Schreiben zur Ansicht begehrt. °) Ich würde sagen NSW nmiD:, wenn ich nicht de» Einwand scheuete, daß w<a durchaus wörtlich zu nehmen sei. Ich meines Theils glaube, daß 'iB'Dt eine fib nans naimia nrnin bedeute. Dr. H. Daß ich aber eine solcher Art geführte Diskussion hiermit fallen lasse, bitte ich in der Ordnung zu finden. Daß D°>mrm "imn schon allein den jetzigen Uebelständen abhelfen könne, diesen Unsinn kann nur der böseste Wille meinen Worten aufbürden; aber ein Mittel anzuwenden, das ein Weniges bewirkt, ist immer noch besser, als dem Verderben ganz unthätig zuzusehen. vr. Herzfeld, Braunschw. Landrabbiner. Mannheim, Ende Dezember. (Entgegnung). Obwol sonst jeder Journal-Polemik entschieden abhold, kann ich dennoch den, mir eben zu Gesicht gekommenen, Korrespondenzartikel aus Mannheim in No. 49 dieses geschätzten Blattes nicht ohne Entgegnung lassen, um so weniger als der pseudonyme Berichterstatter, zur Dokumentirung seiner großentheils wahrheitswidrigen Angaben, meiner in einer Weise gedenkt, wodurch der Vermuthung Raum gegeben werden könnte — und wol auch gegeben worden —, als sei ich der Abfassung jenes Artikels nicht ganz fremd geblieben. So ungereimt, ja widersinnig Mancher es finden mag, mich für den Verfasser oder Veranlasser einer Selbstanklage gelten zu lassen, und so wenig Divinationsgabe dazu gehört um die Ueberzeugung zu gewinnen daß die ruhige und besonnene Haltung des erwähnten sarkastischen Berichtes zu der Stimmung eines Bethciligten und — wie man wähnt — von verletztem Ehrgefühle Gereizten nicht wohl passe: so geben superkluge Leute doch die mit vielem Scharfsinne ausgehcckle und.einmal liebgewonnene Meinung nur sehr ungeme auf. Es ist mir im Laufe dieses Jahres schon einmal die unverdiente Ehre der Autorschaft eines Artikels in einem hiesigen Blatte zuerkannt worden, die ich, weil es einen meiner liebsten und werthgeschätztesten Jugendfreunde betraf, nothwendig von mir zurückweisen mußte. Nichtsdestoweniger hielten sich Manche noch nicht hinlänglich von meiner Nichtbctheiligung überzeugt, weil ich dieselbe nicht durch einen feierlichen Eid besiegelt hatte. Anstatt mich daher abermals zu einem Desavoucment des in Rede stehenden Berichtes herbeizulassen, will ich lieber in dessen Inhalt eingehen und die schweren Beschuldigungen, welche gegen die Zustände der hiesigen israelitischen Gemeinde erhoben werden, in ihrer Nichtigkeit zeigen. Es kann und soll nicht bestritten werden, daß in

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