Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 6 (1842)
- Issue
- Heft 49 (10.12.1842)
- Date
- 1842-12-10
- Page
- Seite 714 (sequence 2)
- Language
- German
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714 Großbritannien. W A<tze,D>ch D§ HWiE>ff.hßffden Sir ' Mojes' Montefiore empfangen und ihm M« . Schmeichelhaftes über den Muth gesagt, den er in der Vertheidigung der syrischen Israeliten bewiesen hat. Die Schweiz. strecker seinesErhabenen Willens, ihre» Exzellenzen derMiMeMwarosWwdMjffGe» chöWiß«nH^ß es ÄW (HmWden füLHnH AilGGuHrlHliA MW hielten, ihre von glVhAider Anerkennung der rsMn zugedachten Wohlthaten durchdrungenen Herzen durch Vermittelung der genannten Herren Minister in allerunterthämgften Dankadressen vor der Majestät sich ergießen zu lassen. Dr. S. L .. n. Von der Neuß, 13. November. Auf die Vorstellung der israelitischen Gemeinde Leugnau um Verbesserung des bürgerlichen Zustandes der Juden hat der Aargau'sche große Rath den kleinen Rath beauftragt die jetzt bestehenden Verhältnisse der Juden zum Staate zu revidiren und zeitgemäße Vorschläge darüber zu hinterbringen. Rußland und Polen. Mohilow in Podolien, 18. Oktober. (Privatmitth.) Mit welchem Feuereifer, aber auch mit welchen glücklichen Erfolgen der Dr. Lilienthal seine Mission verfolgt, mag den Lesern folgendes aus Mohilew eingelaufene Schreiben erweisen. — Bei seiner Reise über Podolien führte Herr Dr. Lilienthal mit erstaunlichem Talente den dieses Gouvernement betreffenden Theil seiner Mission aus. Die Juden kamen ihm mit Begeifferung entgegen. Ihre Gemüther wurden von dem Gefühle der wärmsten Dankbarkeit gegen die nur das Wohl ihrer Unterthanen bezweckende Regierung durchdrungen. Sie sahen endlich ein, daß es der unerschütterliche Wille des großen Monarchen sei, sie aus der sowol moralischen als materiellen Erniedrigung zu erheben, der sie durch die Schuld verflossener Jahrhunderte anheimfielen. Welcher großartige Entschluß, ganz der weltgeschichtlichen Bedeutung unsers Herrschers angemessen, ein durch so viele Menschenalter hindurch sich verzweigendes System der geistigen Finsterniß und des dadurch herbeigeführten Elends durch die Kraftseines Willens auf einmal zusammenstürzen zu lassen! Was Wunder also, daß allgemeines ungeheucheltes Vertrauen indie landesväterlichen Ab, sichten des hochherzigen Zaren sogleich di« Stelleder Furcht «innahm, daß die Synagoge überall von den feurigsten Dankgebeten für die Erhaltung unsers Allergnädigsten Landesherrn und der trefflichen Voll- Warschau, 29. November. (Pkivatmitth.) Die in Ihrem geschützten Blatte No. 41 vom Rabbiner Dr. Lilieuthal der Oeffentlichkeit mitgetheilte Kunde . über die^u erUmrHkil Lilduug.saMa1lm.Kr .uusere Glaubensgeirossen in Rußland hat unsere theilnchmenden Herzen mit Freude erfülle, daß unseren politischen, religiösen und durch so viele Familenbande wie durch andere unzählige ^Verhältnisse mit uns zufaMlnengekekMen Brüdern die frohe Hoffnung zu Theil geworden ist, einer erquicklichere« Zukunft entgegenharren zu dürfen. — Wollte Gott, daß unser Monarch, dessen echt väterliche Fürsorge für seine Kinder ohne Glaubensunterfchied, und dessen Großthaten schon auf diesem Wege allein in der Geschichte der Menschheit und der Völker ein glänzendes Blatt einnehmen werden; daß die Ihm zur Seite stehenden Minister und alle hohen Beamten, so wie alle diejenigen, die sich um Israel's bessere Zukunft ernsthaft bemühen und kümmern, zur Belohnung, ihre Wünsche so schnell als möglich in sehnlichft erwartete Erfüllung gehen sehen mögen. O! daß Ihnen der Allmächtige Vater droben Kraft und Ausdauer verleihen möge, daß sie dieses großartig« Werk der Menschlichkeit oh«e Ermüdung dem heilvollen Ziele entgegenführen. Dieser warme, dem Herzen entströmend Wunsch schließt nicht minder in sich unfern allgemein geliebten Fürsten Statthalter, den Stellvertreter des Kaisers, unfern Durchlauchtigsten Fürsten van Warschau, Grasen Paskiewicz Erywanski, der im Sinne seines Hohen Gebieters auch den seinem Schutze überwiesenen Israeliten in Polen eine bessere Zukunft angedeihen zu lassen wünscht.— Schon steht hier in hellem Glanze auf unerschütterlichen Grundlagen eia israelitisches Krankenhaus, dessen musterhafter- Einrichtung, und mit Energie und' Umsicht vom Vorsteher oder besser vom Gründer desselben, demehrwürdigen Herrn Jacob Epstein ge» handhabter- Ordnung, unlängst Seine Kaiserliche