Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 6 (1842)
- Issue
- Heft 35 (27.8.1842)
- Date
- 1842-08-27
- Page
- Seite 528 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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528 In unterem Berlage ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen, in Leipzig durch E. Kummer: KALENDER und JAHRBUCH für Israeliten auf das Jahr 3603 (1843-1843). 8. elegant rartonnirt. Preis 20 Ngr. (J6 gGr.) oder I fl. 12 kr. oder 1 fl. C.M. Inhalt: I. Kalender, mit Schreibpapier durchschoflen, und mit vielen nützlichen und belehrenden Beigaben. — LI. Jahrbuch. — Rückblick auf die für Israeliten wichtigsten Ereignisse des Jahres 1841 von Dr. Ludwig Philippson. — Charakteristik berühmter Zeitgenossen: Sir Moses und My Lady Judith Montesiore von Dr. I. M. Jost. — Ueber einige neuere wohlthätige Veranstaltungen innerhalb der israelitischen Gemeinde in Wien von Joseph Wertheimer. — Pia desideria von demselben. — Wessen kann der Mensch von Gott sich rühmen. Predigt, (Jeremias 19, 22. 23), von I. N. Mannheimer. — Die Lücke der Welt, nach dem hebräischen des Mose ben Esra von Dr. Michael Sachs. — biblisch-romantisches Gedicht von Ludw. Aug. Frankl. — Moses in seiner Würde von Dr. M. Sachs. — Die stummen Zeugen, von M. E. Stern. — Die Sprüche der Väter von Dr. Jacob Auerbach. — Miszellen, Personalchronik, Nekrolog. Die Mitwirkung so ausgezeichneter allgemein hochgeschätzter von jedem gebildeten Israeliten verehrter Männer machen nur alle weitere Anpreisung überflüssig, und lassen uns der regsten Theilnahme mit Zuversicht entgegensehen. — Die schöne Ausstattung eignet es zum Neujahrsgeschenke, der billige Preis macht es zum Volksduche — für Zsraeliten. Wien im August 1842. Franz Edler von Schmid und I. I. Busch. 4 Bemerkungen. Herrn S. Eahen müssen wir auf seine Aeußerung im Julihest der Areli. isr. bemerken, daß das israelitische Konsistorium zu Straßburg ein weiteres Bekanntwerden der unglücklichen Lage unsrer Glaubensgenossen zu Oran beabsicktigte; und daß ja auch anderweitig bisweilen unmittelbar und früher über Ereignisse in Frankreich in der Allg. Zeit, des Judenth. berichtet wird, als in den Arch. isr. (vgl. No. 34.), denen wir übrigens schon manchen interessanten Artikel entlehnten. Es kann eine Menge Gründe statt finden, warum der Herr Groß-Rabbine zu Straßburg die Verbindung mit uns vorzieht, und eine Verpflichtung für die Arcb. isr. «io Fr. sieht Niemand ab. Die Redaktion. Herr Leeser in Bernburg versichert, nicht der Abfasser der Anfrage im Anzeiger No. 29. zu sein, und würde dann nicht ihn, sondern den anonymen Vers, unsere Zurechtweisung in No. 31. treffen. Die Redaktion. Wir ersuchen alle die Gemeinden, welche unfern Vorschlag vom 13. Juli und weiter empfangen, und uns noch nicht geantwortet haben, um ihre baldige Resultate, da die Sache nunmehr zur Ausführung kömmt, auch bereits zwei Drittel der Kosten ca. gedeckt sind. Der Redakteur. Das Franks. Zourn. enthält Folgendes: „(Frankfurt, 31. Juli.) Auf die Anmerkung der Redaktion der „Allgem. Zeit, des Judenthums" (No. 31) zu dem Artikel des Franks. Journals No. 193 in Betreff der hülfsbedürstigen Lage des Oberrabbiners von Damaskus, Herrn Jakub Antibi, haben wir lediglich auf den, an den Orientalisten Herrn L. H. Löwenstein dahier gerichteten und bei demselben zur Einsicht vorliegenden, durch ein Begleitungsschreiben von Sir Mos. Montesiore aus London als acht beglaubigten, eigenhändigen Brief des Herrn Antibi, d. d. 29. April d. I., zu verweisen." Wir zweifeln nicht an der Authenticität des Schreibens, demungeachtet scheint uns die Sache sonderbar, da eine Gemeinde, die sich jetzt durch Freilaffung ihrer Sklaven so ehrenvoll auszeichnet, wohl auch die Mittel hat, ihren alten Oberrabbiner zu unterhalten. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirfchfeld (Hierzu eine Beilage.)