Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 6 (1842)
- Issue
- Heft 28 (9.7.1842)
- Date
- 1842-07-09
- Page
- Seite 415 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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415 wen Psalm in deutscher Übersetzung vor"). Jetzt kommt mn-'v* irsst*, von pi'h abwechselnd gesagt; die vier letzten Zeilen werden von p*n abwechselnd gesungen; und nun kommt i^bs. §. 38. Der Nachmittagsgottesdienst beginnt in den Monaten Kislaw und Lebet um 3 Uhr, sonst immer um 34 Uhr. §. 39. Die mas •'pns werden vor dieser festgesetzten Zeit, und daraus -pa-n aynp gesagt. Für die Festtage. H. 40. Von den ma'wa werden stets nur die zwei ersten Stückchen gesagt. §. 41. Den ersten und zweiten Morgen, ferner »n naw von Peßach werden die ■nri nna beibehalten, nur fällt am ersten Lage der erste, am zweiten Tage der dritte aus. §. 42. bbn wird sowol an Festtagen wie an rh so vorgetragen: Nach der nana singt pfn Halleluja , hierauf wird der erste Abschnitt bis rnran vre nn»iö halblaut gesagt und Halleluja gesungen; ebenso werden die drei folgenden Abschnitte und Halleluja's vorgetragen, am -a 'nb rnn singt der Chasan, n"ba die Gemeinde; ebenso die drei folgenden Verse. Das folgende Stück bis ia iNia1' a-p-nst sagen p-fh halblaut. Jeden der vier folgenden Verse ",as, PNJ3 und arn n* sagt der Chasan einmal, und wiederholt die Gemeinde einmal, 'n rr:rr so ns^win singt der Chasan einmal, die Gemeinde einmal; ebenso so nrnbrrn 'n sok. Die vier folgenden Verse werden wie die vier Verse vor sois vorgetragen, und nun Tibbn-1. §. 43. Nachdem der Geistliche sivra 'm, der Chasan ■jv’ita '2 gesagt hat, sagt jener die ninu einmal, dann die Gemeinde »“ban, dann wieder jener mbar* ■’iNa einmall §. 44. Das deutsche Gebet nach dem Vorlesen aus der Tora findet, gleichwie die Ablesung eines passenden Psalms in deutscher Uebersetzung, an allen Festen Statt. *) Sehr groß ist die Auswahl unter den Psalmen nicht; um so fühlbarer ist der Mangel an körnigen deutschen Gedichten, die sich zum Vortrage in der Synagoge eignen. §. 45. Von ba nbsn wird das in die erste nana Eingelegte, ferner das 2. — 4. große Stück weggelassen. §. 46. Die aona werden in der Vorhalle gewaschen. Es werden einige Paar Filzschuhe für fremde oder dürftige aona angeschafft; in bloßen Strümpfen darf nicht geduchent werden. §. 47. Die anna lassen sich den Vorsegen und die drei eigentlichen Segensprüche vom Neuen und auf eine musikalischere Weise einüben. §. 48. Der Chasan singt, jedoch kurz, jedes Wort vor, die aona nach. Die a^pioa, welche die Gemeinde bisher dazwischen sagte, fallen weg. Die drei Amen führt der Chor aus; wer vor den zwei ersten den a"b;an sagen will, muß es ganz leise thun. Der nbr' am Ende fällt ebenfalls aus. §. 49. Den zweiten Tag Peßach sagt der Chasan nvs na* Bnn?asn, ohne daß die Gemeinde einstimmt, vgl. §. 24. §. 50. ammn T'mj, sowie mn und nbnp werden an den betreffenden Tagen ganz am Ende des Gottesdienstes gesagt. §. 51. Am 7. und 8. Tage Peßach bleibt das große Stück vor der nrnw im Piut weg. §. 52. Ebenso Pfingsten das große Stück vor den Zehngeboten im Piut. §. 53. Von m-anpss wurde dieses Jahr die Hälfte, bis zu Ende des Alphabets, vorgetragen; allein darüber muß in der Thal etwas Anderes festgestellt werden. §. 54. Die Hastora des ersten Tages Pfingsten sagt der Geistliche. §>. 55. In Mußaf des ersten Tages wird der Piut des zweiten Tages gesagt, den zweiten Lag mit *x angefangen. §. 56. Am Laubhüttenfeste geschieht das Lulaw- Schütteln der Gemeinde stets mit dem Chasan zugleich. §. 57. Diejenigen, welche mit dem Lulaw um die Tribüne ziehen wollen, haben für die Zeit der sor'wrn von ihren Vordermännern sich einen Platz in der Nähe der Tribüne zu erbitten, zumal an isan serram muß dies geschehen, widrigenfalls sie nicht mit den Umzug halten sollen. Das Anschließen an den Zug gefchieht durchaus danach, wie die Hinzutretenden Plätze haben, ohne alle trniaa, so daß die, welche untere Synagogenstellen haben, hinten