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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-07-09 · Heft 28 (9.7.1842) · p. Seite 413

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 28 (9.7.1842)
Date
1842-07-09
Page
Seite 413 (sequence 9)
Language
German
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413 Für die Wochentage. §. 1. Der Gottesdienst beginnt mit abv pis, nach diesem folgt sogleich 11:25: mb« bis vs^isb 'i in», dann mm rois und iaii wrn« ■>"i 'st p:ipi: werden weggelassen. §. 2. Nun sagt der Chasan laut n^bai ri3ia - pbsn muß er schon angelegt haben, wenn er in die Synagoge tritt. §. 3. Bor ‘t-ino “na wird kein 25ip-a^bln gesagt. §. 4. Auf Minjan darf vor 1312 an Halbfesten und Fasttagen fünf Minuten, sonst niemals, Abends wie Morgens, gewartet werden. §. 5. Wenn Jemand an den liirii nsip nach dem Loralesen, an sonstigen Tagen nach i3ia kommt, so ersucht er unmittelbar nach dem letzten 25ip den Chasan, "7:12 311s zu sein. tz. 6. In dem sogenannten langen am «im ist in dem Abschnitte ‘p?: 8:x die Phrase i:iae: -’S 12:1:1:1 1211:1 ^2251:1 2111: iiirp, in dem Abschnitte “11:3 p« die beiden Stellen pin: ava *pyb 1211 b" Dn:m ‘js« und bs '1 1311 map 11771 13:1:1 roi: 1:7:1: iom ii^sm >8125^ n:na ln« *o, ferner in dem Abschnitte inisl die Stelle 1121831: 121 ^3 1:122 13^21 ^S25ri >81 üis) yixa mb:» '1 1011 1:33? miiri >1 imai >« ‘jni: ■oa ^1:2 i:n:« -o mba pun 11:1 r«73iüa i:i:sp2)i ai:a 1:1122, und der ganze Abschnitt '21 -p8 ‘pini: 3125 >8125^ ■’178 '1 wegzulassen. §. 7. So oft drei und vier Personen zur Tora gerufen werden, sagt der Chasan nach dem zweiten Segen des letzten ibi:* einen 71225 1:, in welchem er alle drei resp. vier mit Namen segnet. §. 8. imi -?25 ist bis auf 111: 73 Abend abgeschafft. H. 9. Der Chasan fängt jeden 251p, außer pan 251p, laut an. §. 10. Nach dem ar 725 ir:7i: »vird niemals ein zweiter Psalm gesagt. §. 11. Morgens wird kein pan 2511p gesagt, Abends nur vor Mincha, und z»var nur in dem Falle, daß wirklich religiöse Studien vvrangegangen sind; der Landrabbiner oder dessen Adjunkt, in deren Abwesenheit der älteste £118-12, intonirt. §. 12. Die rnai i2J7:m 1:25b mmbö werden nur dann gesagt, wenn ein Minjan fastet. §. 13. Die mrrba am 10. Tebet, 13. Adar und 17. Tammus werden so gesagt: Man sagt nba wa« i:b bis ‘py bsi ^i':' bs>, dann eine imba von den drei bisherigen, mit welcher übrigens jährlich gewechselt wird, nun den Pismon (jeder Pis- >non ist so vorzutragen, daß der Chasan die erste Strophe sagt und die Gemeinde sie wiederholt, dann der Chasan alle ferneren Strophen allein sagt, »vorauf die Geineinde die erste »viederholt) und in8i 2511p. Die imba nach i:b nba 1:112 nn 1:15m fällt aus, so daß unmittelbar auf diese Worte na» angefangen wird. Die Sätzchen 8ir:‘, “122 ii3i:, bsn fallen aus, so daß unmittelbar auf san« 112« folgt “nbn:i “7:2 bis ai:nin rnmban. Für Sabbat. §. 14. An ari ri225 212 »vird Mincha um 12^ Uhr gebetet. H. 15. 18| Minuten vor Nacht fängt 212 am naia das Abendgebet an. Bor Anfang jedes Synagogenjahres »vird eine Tabelle für alle 1212 am riiri225 des Jahres angeftrtigt, die vor der Thür des Tempels angebracht wird; außerdem soll der Küster an jedem zunächst vorhergehenden rwip 21 in.li das hierauf Bezügliche ausrufen. Indessen in denjenigen Sommermonaten, in »velchcn 18z Minuten vor Nacht nach 7^ Uhr ist, fängt der Abendgottesdienst an am ra2» 212 um 7f Uhr an. §. 16. An Sabbaten und Festen kann Abends und Morgens auf Minjan zehn Minuten gewertet werben. §. 17. Am Freitag Abend »vird vor Eröffnung des Gottesdienstes ppm:: m:a und pan mip gesagt. §. 18. -m nab und 2172)2 "812 singt die Gemeinde im Chor. Unter Chor ist in dieser Agende jedesmal die ganze Gemeinde zu verstehen, nur daß Diejenigen, welche die Melodien noch nicht kennen, so lange leise mitsagen, bis sie dieselben sich eingeprägt haben. §. 19. Zu 171211 2)iip überreicht der Küster dem Chasan den Becher gefüllt, der Chasan ist der Gemeinde zuge»vendct während dieser Scgensprüche, und giebt nach denselben dem Küster den Becher zurück, um von dem Weine zu kosten. 28

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