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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-06-11 · Heft 24 (11.6.1842) · p. Seite 348

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 24 (11.6.1842)
Date
1842-06-11
Page
Seite 348 (sequence 4)
Language
German
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348 zu Ende der Jahre 1840 und 1822." Wir sind genöthigt, den Inhalt dieser Uebersicht in zwei Theile zu trennen, den einen, welcher die Zahlenangaben enthält, den andern, welcher darauf gestützte Raisonnements giebt. Aus dem erstem heben wir folgendes hervor. „Nach der Zahlung zu Ende des Jahres 1840 und den nachträglichen Berichtigungen derselben waren im Preußischen Staate Juden. 194,558 Am Ende des Jahres 1822 wurden deren nur gezahlt .. Es zeigt sich demnach in diesem Zeiträume 144,737 von 18 Jahren eine Vermehrung von . Insbesondere entstand eine Vermehrung a. durch Ueberschuß der Gebornen über die 49,821 Gestorbenen von. 1). durch Erwerbung des Fürstenthums Lich¬ 42,044 tenberg im Jahre 1834 von . . . e. außerdem durch den Ueberschuß der Einwanderungen über die Auswanderungen oder auch durch Verbesserungen der er¬ 410 sten Zählung von. 9,567 Ueberhaupt also von Dagegen entstand eine Verminderung durch 52,021 den Uebertritt zur christlichen Religion von Nach deren Abzug sich vorstehend angege¬ 2,200 bene Vermehrung ergiebt mit . . . 49,821 Nach der Zahlung am Ende des Jahres 1840 und den nachträglichen Berichtigungen derselben enthielt der Preußische Staat Einwohner christlicher Religion überhaupt .. 14,733,943 Am Ende des Jahres 1822 wurden nur gezahlt ... . . 11,519,396 Es zeigte sich also in diesem Zeiträume von 18 Jahren eine Vermehrung von . . 3,214,547 Die Christen vermehrten sich demnach in diesem achtzehnjährigen Zeiträume um nicht ganz 28, die Juden dagegen um beinahe 34^ auf Hundert, also Ln einem bedeutend starkem Verhältnisse. Dieses Uebergewicht der Vermehrung liegt nicht in Einwanderungen von Außen her, oder in irrigen Angaben bei der Zahlung am Ende des Jahres 1822, sondern wesentlich nur Ln dem großen Unterschiede des Ueberschusses der Gebornen über die Gestorbenen. Durchschnittlich: Untec 100,000 Unter 100,000 Christen Juden wurden jährlich geboren . . . 4001 . . . 3546 gleichzeitig starben . . . . . 2961 . . . 2161 Hiernach verblieb Ueberschuß der Gebornen. 1040 . . . 1385 Das Uebergewicht der Juden bei diesem Ueberschusse beruht hiernach nur allein in ihrer verhaltnißmaßig sehr geringen Sterblichkeit. Sie halten auf hundert Tausend Lebende jährlich im Durchschnitte beträchtlich weniger neugeborne Kinder, als die Christen, indem, um es noch übersichtlicher in kleinern Zahlen darzustellen, bei den Christen schon unter 25, bei den Juden dagegen erst unter 28 gleichzeitig Lebenden jährlich ein Kind geboren wurde. Aber die Zahl der Todesfälle war unter den Juden verhältnismäßig in noch höherem Maaße kleiner, als unter den Christen, indem unter den Christen schon von 34, unter den Juden aber erst von 46 gleichzeitig Lebenden jährlich Einer starb. In Folge dieser geringen Sterblichkeit haben nun die Juden ungeachtet der verhaltnißmaßig geringem Anzahl Neugeborner doch einen Ueberschuß der Gebornen über die Gestorbenen von Vier, wenn die Christen unter der gleichen Anzahl Lebender nur einen von Drei erhalten. Es ist nicht ein Lebensalter allein, worin die Zahl der Todesfälle bei den Juden verhaltnißmaßig geringer ist, als bei den Christen; sondern dieser Unterschied besteht von der Geburt bis selbst noch -jenseits des siebzigsten Lebensjahres. Unter der gleichen Anzahl von hundert Tausend Lebenden hatten nämlich dem Lebensalter der Verstorbenen nach geordnet, jährlich Todesfälle: die Christen die Juden Todtgeborne. Lebendgeborne, welche vor Vollen¬ 143 89 dung des ersten Lebensjahres starben Gestorbene in den folgenden vier Lebensjahren vom Anfänge des zweiten bis zur Vollendung des 697 459 fünften Jahres. Gestorbene in den folgenden neun Lebensjahren vom Anfänge 477 386 des sechsten bis zur Vollendung des vierzehnten. 202 151 Gestorbene in den folgenden elf Lebensjahren vom Anfänge des fünfzehnten bis zur Vollendung des fünfundzwanzigsten. 155 123 Latus 1674 1208

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