Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 6 (1842)
- Issue
- Heft 18 (30.4.1842)
- Date
- 1842-04-30
- Page
- Seite 261 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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261 erwähnte, durchgängige Kontraktion im Muffaf, eben so am Neumonds-Sabbat. Am Chanuka Abend wird nach der Amida angezündet, ohne die gewöhnliche erste Beracha, dann folgt Hannerot hallalu Ps. 30 und dann der gewöhnliche Schluß. Morgens die gewöhnliche Vorlesung der ü's«w3 '2. — Am Purim vor dem Abendgebet Ps. 32 und nach demselben das Buch Ester, ebenfalls ohne die gewöhnliche erste Beracha. Hierauf folgen im Gcbetbuche verschiedene Privatgebete, alle in hebräischer Sprache, es sind das Reisegebet, dasselbe auf der See während eines Sturmes, die Gomel-Danksagung, ein Gebet (Original) für eine Wöchnerin bei ihrem Kirchgang (welches mit einer Entschuldigung beginnt, daß sie aus den bekannten Ursachen des ■pmr; verhindert sei das biblisch vorgcschriebene Opfer zu bringen,) Gebet eines Kranken, ein anderes für Kranke, eines für einen Sterbenden (enthält kein Aschamti) das (im spanischen Ritus) übliche Tischgebet für die Leidtragenden mit der Einschaltung sn:. Ps. 69 für Trauernde. Der erste Theil schließt mit der Omer-Agende, bestehend aus dem betreffenden Bibelverse Lev. 23, 15. dem tsn wmp, der üblichen Aufzahlung, dem Jehi Razon ■^s?: swi und Ps. 67. Inhalt des zweiten Bandes. Gebete für Peßach, Wochensest und Hüttenfest. — Einleitung : der Vers ssnsn 2112 "SSO und das ganze Kaddisch. Psalmen, wie im Spanischen Ritual: für Peßach Ps. 103 — Sebuot Ps. 69. Succot Ps. 42. Schlußfeier Ps. 12. Dann, wie gewöhnlich bis zur Amida, die eine Keduscha enthält, sonst unverändert ist. Am ersten Peßach-Abend das ganze Halel (ohne Vor-Beracha), für Sebuot und Succot Ps. 122. Alenu, Jigdal (ohne den Schlußvers iötVts t-rVss 'ist S’Tpi'ir: i'rss) Haschkibenu und Kaddisch. Kiddusch nach bekannter allgemeiner Lesart. Dann die Beracha insiss rnenV. — Die Peßach-Haggada ist bedeutend umgearbeitet. Sie beginnt mit dem gewöhnlichen Kiddusch, ohne alles Nebenrituale. Dann folgt sogleich t"st isst “tön “’s sstst 3 Verse. Hierauf ein Originalgebet nsnp: Vsosi inVN fsi ismat itssss nosn an rrdi 5inV, nV^Vs schließend mit der Hoffnung, es möge uns bald vergönnt sein, dies Fest in Jerusalem zu feiern vwi t'st 2'Np:. Dann folgen Bibelstücke: Schemot 12, 1—20, — und fsi rn i’yj nVnm: bis 2T21273 w. Dazwischen wird über in Essig getauchte Petersilie das nsnnn s'2 gesprochen. Es folgen: das Stück mnssn -i»vs “pns, dann '2t, 221« ■'Tan« und die Hcrzählung der 10 Plagen. Nun folgt der Nachsatz des alten 15^2-Liedes mit Auslassung des Anstößigen, und die bekannten Erklärungen von Peßach, Ungesäuertem und Bitterm. Im 1121 mn Vss ist der zweite Satz ausgelassen; das Lesi'kach ist abbrevirt, und cs erfolgen die zwei ersten Kap. vom Halel und die gewöhnliche Beracha die mit V«“c Vs« schließt. Die Bcrachot Maza, Hamozi und Maror schließen die erste Abtheilung. Nach der Mahlzeit findet sich das Tischgebet, Ps. 78, ein schönes kurzes Original-Gebet, schließend mit i:V sirn “jssV sna^n Vs, Ps. 136, Nischmat, Jischtabach und Iehalelucha. Im Morgengebete dieselben Psalmen wie am Vorabend. Den Sabbats-Morgenpsalm ersetzen Ps. 124 für Peßach, Ps. 8. für Sebuot, 135 für Succot und 24 für Azerct. lieber das Lulab wird gebetet mss “nn y? ■'2s nnpV msi .... "yns Vn: •''2-ii‘i ms? y? s^nsn. Die Perikopen- Tabelle enthält keine Lektions-Angabe für die supplementarischen Festtage, auch ist vom Simchat Tora nicht die Rede. Für die Veränderung der Jahrzeiten ein Original-Gebet, sclließend mit kp2?a iVs nrsn ■'25-173 (sonst ist jedoch das MSN S'L73 überall weggelassen, auch das “isst Vs). Für die 7 Succot-Tage ein kurzes Hosanna-Original-Gebet. Der Priestcrsegen, En kelohenu u. s. w. schließen. Mincha der Festtage enthält nnsnn nbi? “itst, Ps. 84. Aschre, uba Lezion und eine Vorlesung aus den Propheten (beim Morgengebet ist am Feiertage keine Haftora eingeführt) unter dem Namen nsnnp S'sossn nämlich für 1 Peßach Jos. 1—12, 7 Peßach 2 Samuel 22, Sebuot Jes. 11 u. 12, 1 Succot 1 Könige 8, 1—53. Am 2Cjeret werden 2 Toras aus dem Schreine genommen, und aus der ersten Vesot habberacha, aus der zweiten aber bereschit bara gelesen. Hierauf folgt snsosin nsonp 1 Kön. 8, 54—66. Die Sefarim werden mit nicht mehr Ceremonie, als gewöhnlich in den Schrein zurückgebracht*). Die Amida ist die gewöhnliche. Ps. 126 *) Rcf. erlaubt sich hier die Bemerkung, daß diese an sich wenig bedeutende Veränderung unverhältnißmäßig viel Entrüstung hervorgccufen haben dürste. Wer die