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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-04-09 · Heft 15 (9.4.1842) · p. Seite 224

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 15 (9.4.1842)
Date
1842-04-09
Page
Seite 224 (sequence 16)
Language
German
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224 — — gesungen. Gott gebe, daß dieser Wunsch recht hald in Erfüllung gehe! dazu könnte Wechsler freilich Manches beitragen. — Weniger sorgt unsere Synagogenordnung für den innern Menschen und Ln den Raumen mancher Synagoge, in welcher an Festtagen vierstimmige Gesänge mit der größten Präcisi'on vorgetragen werden, hört man einen deutschen Bortrag nur am 282 'a, an welchem allein nur d§r Lehrer in deutscher Sprache zu seiner Gemeinde zu reden hat (Synord. §. 51.) t>a3 Deu tsche — und den Lehrer läßt man bei uns am 282 'a ihre Rollen spielen. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen 1-J Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Die hiesige israelitische Gemeinde wünscht gegen Jjar einen gutqualificirten und mit guten Zeugnissen versehenen Lehrer und SchKchter, der auch als Vorsänger fungiren kann. Bemerkt wird, daß mit dieser Stelle außer den AccidentienW^Mthlr. Gehalt und freie Station, worunter zwei gut eingerichtete Stuben, verbunden, auch daneben die gewisse Aussicht auf Vergrößerung des Dienst-Einkommens durch Ertheilung von Privat-Unterricht vorhanden ist. Darauf Reflektirende wollen sich baldigst bei dem Unterzeichneten Vorstande in frankirten Briefen melden. - Esens, in Ostfciesland, im März 1842. Der Vorstand. D. Heymanns. H. Weinberg. D. I. Oppenheimer. Für einen im Elementarfache gründlich gebildeten Mann, mosaischer Religion, welcher auch zugleich der französischen Sprache mächtig ist und einen moralisch guten Charakter besitzt, ist eine Hofmeisterstelle offen. Darauf Reflektirende können die Adresse bei E. G. Oltens in Leipzig erfahren. Vakanz. Die Vorsängerstelle bei hiesiger Gemeinde soll bald möglichst besetzt werden. Der Bewerber muß die nothwendige Qualifikation zum Vorsänger besitzen, einen Chor leiten und dem Gottesdienst nach neuerer, geregelter Weise vorstehen können. Weiteres ist nicht erforderlich. Gehalt ist: 300 Thaler Fixum, freie Amtswohnung, nebst bedeutenden Nebeneinkünften. Portofreie Anmeldungen werden gerichtet an die Aeltesten der Zsraeliteu-Gemeirrde. Magdeburg, den 21. Marz 1842. Bekanntmachung. An der hiesigen israelitischen Schullehrer-Bildungs¬ und Schul-Anstalt ist eine Lehrerstelle mit 300 Rthlrn. jährlichen Gehaltes erledigt, bei deren Besetzung namentlich auf die Befähigung zu einem - gründlichen israelitischen Religionsunterricht in Verbindung mit den bezüglichen -linguistischen und moralwissenschaftlichen Kenntnissen, so wie auf theoretische und praktische Schulmanns-Bildung, vorzugsweise mit Beziehung auf die Unterweisung der zukünftigen Religionslehrern bestimmten Zöglinge, Rücksicht genommen wird. Kompetenten werden ersucht, ihre Gesuche, Zeugnisse und andere Beglaubigungen der Unterzeichneten Stelle einzusenden. Kassel im Marz 1842. Der Schul - Vorstand. Romann. Bekanntmachung. Wir sehen uns gezwungen anznzeigett, daß wir hinfort Briefe die uns nnfrankirt mit Annoncen für den Anzeiger der In denzeit«ng zukommcn, uueröffuet znrückweiscu werden. Solche Anzeigen aber, deren ohngefährer Betrag nicht beigefügt ist, oder für deren Bezahlung eine auswärtige Buchhandlung oder ein hiesiges Handelshaus nicht garantiren, werden wir unberücksichtigt bei Seite legen. Leipzig, den l. April 1842. Baumgartner'fche Buchhandlung. Druck von 3. B. Hirschfcld, (Hierzu eine Beilage.)

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