Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 6 (1842)
- Issue
- Heft 9 (26.2.1842)
- Date
- 1842-02-26
- Page
- Seite 128 (sequence 12)
- Language
- German
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128 Muß er von uns erfahren wie man bei mtt)&3 n^a verfährt? Run wol, so wollen wir ihn auch erinnern an die ■paamoa "s 'ns 'ans. fnsm a^nai s^nn ns>a 'a^asitt) ns 'issi a^na nants -»sban) a"s aryrs a"s ,s--nn nya aans ■p'nb nanrsi anby pn na's snnia aiastb 'a sa^si p)N a's?naa ay ,aiaLn ns ,biav'tt) Sini — rr"an— psrn ns psisnsttr atssa ■'snaiö amsb aarnb niL , bs-iw-> na bs vnrn ,br"n wna ,"^tt)a '■'s ^srn ns paisn ssr W3; ■'"aa aiaa ,rasa aya73 pan esu) , arnb nanam ,isa ns asa s"ys aiaarn biaa1’ p^an p , invn labian ins — ia payan '■’nna Und ist denn nie ein Gebet verändert, zerstückelt oder abgeschafft worden? Wir wundern uns, daß bis jetzt nichts davon erwähnt wurde, können aber nicht umhin, einige Beispiele von Wichtigkeit anzuführen : beide gleichlautend "a 's nuia n:wni , w'b tpa nattin ns ba^a sin qs , awynn mmn a^ayn s'b ■jann 'ai paaiynn liüsan nrain ist das Gebet welches das Gesetz (aiaaa <ib) bei Darbringung der Erstlinge der Früchte des Erdbodens im Tempel, verordnet, das Gesetz kömmt von Gott, und dennoch wagte der Oberpriester es abzuschaffen, weil es nicht zeitgemäß war. — Im Tempel sangen die Leviten beim pia des Morgens, nab naiy 'n Tann der Oberpriester verbot diesen Gesang. — Aber wir haben noch ein Beispiel von Zerstückelung, eines der wichtigsten und heiligsten Gebete, eines Gebets, welches die Juden in der Synagoge und die Nichtjuden im Tempel gleich heilig halten, ja es darf dasselbe eben seiner Heiligkeit willen nur in heiliger Gemeine gesprochen werden, Moses bekam es unmittelbar von Gott, Gott selbst hat es ihn gelehrt von Anfang bis zu Ende, wir haben die Versicherung -pan' vasba ap'1 nann psia. — Es find dies die man miay tt)ibtt). Nun? Unsere Vorfahren haben sie zerstückelt, wir beten nur bis npai, zahlen unrichtig bis dahin nur, und verschweigen aus thörichten Gründen, von da dis aasaa, obgleich ntt)n n"y is’aa bei Gelegenheit der lügenhaften Aussage der abaan, dasselbe Gebet in derselben Art wie es ihm von Gott gelehrt ward, für das sündige Israel betete, und Gnade fand,wie es dort heißtpaaa''nnba("2 a"' aaana). Der berühmt« paar napy bsa spricht sich in seiner Erklärung der man sehr deutlich hierüber aus (na ayw) So finden wir auch daß man sagte (a^ an a^aan) sanm aiasn biasn bsn; nw betete (n'^ a"b '•’na'1) i»Ä nsaaa 'n aiasn biasn bsn; bsna aber ("a "a bsaa) saiam biasn bsn bis endlich die nas wieder wie es noch jetzt geschieht die erste Form annahmen, trän 'aiaa aai — s'a mas 'oa. Was folgt hieraus? Unsere Vorfahren waren auch keine a^am1’, Herr B. ist auch kein ■nan1’! Wir wollen ihm verzeihen um des lieben Friedens willen nbana a^anis iss a"y , ban asaa aibwn biptt) mynii» aiaaan nbom ,ban ns saiai aibcn niniy ,abia ^ab ms^aa namn nsaa bai ,abtt)a aniva ,an aibia amis bsattm ,ab« n\ma\aa bai ansa© ,maaan ba pPn» aibwni , aibaa aaaa nap'Si noaa nsapa a'b ,aib«3a my ns ‘pa^ "n ansa© .(b'r non maab nai©nn nass) — rnnbi© bsa©' .pns bia na^nbnn an Tagrs-Controte. Norwegen. (Fortsetzung und Schluß.) VH. Moralische W orzüg e bei den Juden. Vor uns Christen im Allgemeinen genommen? Das klingt unglaublich, aber sowol ein Werk von Autorität: Rottecks und Welckers Staatslexikon, als der Staatsphilosoph vr.Krug behaupten es. „Ueberhaupt, sagt vr. Steinacker in dem ersten, fordert die Gerechtigkeit, auch den Balken im eigenen Auge zu bedenken. Wollte man die christlichen Glaubensbekenner der Gegenwart verantwortlich machen für alle geistigen Mißgeburten, welche im Verlauf der Zeiten zu Lage gefördert wurden von Kirchenvätern, scholastischen Philosophen, Hierarchie, Jesuiten, Inquisition, Ketzerverfolgungen und allerlei Religionsschwärmerei, so müßte man es im höchsten Grade dem türkischen Kaiser verdenken, wenn er einen einzigen Christen in seinem Reiche duldete. Und sind denn jene fürchterlichen Jrrthümer, zu denen der Mensch durch den Mißbrauch seiner heiligsten Vernunftideen geführt wurde, in unseren Lagen bloß Antiquität? Sehen wir nicht fast täglich die Hyder des Fanatismus und des mit einem heiligen Gewände umhüllten Betruges ein neues Haupt erheben? Und verhielte sich