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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-01-22 · Heft 4 (22.1.1842) · p. Seite 51

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 4 (22.1.1842)
Date
1842-01-22
Page
Seite 51 (sequence 11)
Language
German
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51 setzung der heil. Schrift den Juden in Ungarn werden. Die Verdienste des H. B. um seine Nation sind daher sehr groß, und schon aus diesen? Grunde hat er es verdient als Mitglied in einer Gesellschaft ausgenommen zu werden, deren schöner Zweck es ist, Bildung und Aufklärung in Ungarn zu verbreiten, Sinn für Recht und Menschenliebe zum Gemeingut zu machen, daß sich alle Ungarn, Profession und Rang vergessend, als Brüder achten und lieben. Um nun zum Ziele dieses Briefes zurück zu kommen. Herr B. bedarf meines Lobes nicht, Ungarn kennt ihn und weiß ihn zu schätzen. Dieser Brief sott rügen nicht loben. Je weiter der Wirkungskreis des Herrn B., je ernster, heiliger und gemeinnütziger der Gegenstand seiner Bearbeitung ist, je mehr ist man berechtiget Vollkommenheit und Korrektheit in seinen Arbeiten zu suchen — man findet aber leider in dieser Uebersetzung nichts weniger als das; man liest kaum Ein Kapitel ohne auf die gröbsten Fehler zu stoßen; man vermißt viele Wörter, ja, ganze Satze in der Uebersetzung, an einer Stelle fehlt sogar ein Wort im hebräischen Texte; hingegen findet man wieder in der Uebersetzung Wörter, deren im Texte nicht erwähnt wird. Solch ein wichtiges Werk, das schon an und für sich, der Heiligkeit des Inhalts wegen strenge Pünktlichkeit und Ordnung heischet, das zudem für Schüler hebräischer Elementarschulen geschrieben ist, verdient des Verfassers genaueste Aufmerksamkeit. Es soll hiermit nicht gesagt sein, daß diese Fehler der Feder des Verfassers selbst entfahren, es ist aber auch Sache eines Verfassers, der ein solches Werk übernimmt und glücklich ausführt, ein streng achtsames > Auge auf die Korrektur zu haben. Es ist zwar schon lange seitdem Referent das erste Buch durchgelesen und mit Verdruß und Widerwillen die Fehler wahrgenommen, er wollte aber mit dem Veröffentlichen nicht voreilig sein, theils aus Rücksicht gegen den Verfasser, theils glaubte er immer, Herr B. werde — von andern aufmerksam gemacht — selbst das Geständniß veröffentlichen, selbst, um den gemachten Uhler gut zu machen, auf ein Korrektionsblatt, alle Fehler und deren Berichtigungen drucken und den Besitzern des Werkes zukommen lassen; da nun aber dieses, meines Wissens, nicht geschehen, und schon alle 5 Bücher Mosis erschienen sind, glaube ich's der ungar. israel. Schuljugend schuldig zu sein, mittelst dieses Blattes die Besitzer der ,,^05e8 öt köngve" von M. B. aufmerksam zu machen. Und so möge nun hier das Register aller in der Uebersetzung des ersten Buches vorkommenden bedeutenden Fehler nach Kapitel- und Versordnung folgen. G e n e s i s. Kap. VerS 1 7 bleibt tri-fba unübersetzt. 4 13 ‘Pß brr “roSTn e’ pedig monda Jehova« nak, er aber sagte zu Jehova, also weggelassen, und zwar der richtigem Gestaltung der Konstruktion wegen; das heißt aber den Styl der heil. Schrift korrigiren, nicht übersetzen. 5 32 man ,2 Noach ütszaz ötven evcs vala, N. war fünfhundert fünfzig Jahre alt. Dieses „fünfzig" ist Zugabe der Uebers. ferner bleibt unübersetzt:. 6 15 rrn^ip rt?3N D^brä — 20 yn;.^b N72^n 122 72'l bb?2 7 1 “’Ssb 8 4 — 8 insD — 21 das zweite i-nrp. 8 22 wird ^ry-bs^b mit ennekutana, ferner, übers. 12 4 ^M2 Hanaanbol, statt Charanbol, so wie 14 5 nbncbä Astarothban, das Wort fehlt und heißen muß Aslaroth kamajmiban. 16 9 wird nb 17 7 das erste ‘rp'inK — 10 18 5 — 19 19 1 2^2 nicht übers. — 19 a’ helvre statt a’ hegyre. 22 13 wird T* 24 30 — 43 ■^373 — 54 *1535 und rnsb 25 16 die ganze zweite Hälfte des V. ‘"to? Dnkttb Dfiptt» in der Uebers. nicht ausgenommen. 27 15 statt nny. 28 12 wird Ytiöh'! UiÄh» 35*73 29 13 nbNtt triitn-bs nn. ■jsbb ^2'?^ — 30 nicht übersetzt; dagegen ist wieder 31 1 nach in der Uebers. meghalla pedig Jakob, Jakob ein ungebetener Gast.

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