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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-01-08 · Heft 2 (8.1.1842) · p. Seite 21

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 2 (8.1.1842)
Date
1842-01-08
Page
Seite 21 (sequence 5)
Language
German
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21 iw»« p nnav© i» ■»■»am nwN naen b» rirpnr nia-o a'S ■’seb Pipen. Maim. "a "a nben spricht sich dahin aus: nswn vaee Pen» ar> baaia sabsn baa wnia« a^naa nna naen P Pn nana nws on bas nmjp nnan aaaiöba nsna» imn «Ls^wa Psnaa •nnab nnspia in pinai amta n^n ba nm nanai mnstn löbiö Wen» inain °>a°> »sm nrinn« ©b©a m-waasn. Und wenn andere auch diese Verkürzung beschranken und nur für den Privatgebrauch wollen gelten lassen, sind doch die peremtorischen Zustände unserer Zeit, sollte man meinen, nicht minder zu beachtende Rücksichten als die Maim. anführt, um die vom Gesetz gestattete Freiheit allgemein anzuwenden. Entbehrt nun nach dem bisher gesagten, die Anklage des Herrn Chacham aller Begründung; so ist auch die Verurtheilung, die er ihr zu Folge giebt ganz unstatthaft. Und die Theilnehmer des Hamburger wie des Leipziger Tempels werden sich, was auch wol ohne diese meine Worte geschehen wäre, des in Rede stehenden Gebetbuchs, bei ihren öffentlichen wie Privat-Andachten nach wie vor bedienen, ohne dabei ihr Gewissen im mindesten verletzt zu fühlen. Gebe aber Gott, daß der Schritt des Herrn Chacham, den wahrlich kein ächter Religionseifer provocirt hat, der letzte von denen sei, mit welchen, leider in unserer Mitte so oft die Männer, deren Stellung es zu ihrem Berufe macht, die Gemeinden erleuchtend einer wahren Religiosität, und durch sie einem immer glücklichern Lebensgenüsse entgegen zu führen, dieselben in Finsterniß zurückdrängen und in Verwirrung und Aoth versenken,- und möge uns der Allgütige bald seine Verheißung in Erfüllung gehen lassen: aab ■’nm baiam nsa aans im ■’aba ersnn. Berlin, den 30. November J84I. I. L. Auerbach, Dr. München, 17. Dezember. (Privatmitth.) In allen Synagogen unsres Landes werden und wurden Trauergottesdienste veranstaltet, wegen des Dahinscheidens I. M. der Königin Wittwe Karoline von Baiern; innigere und aufrichtigere Trauer aber als in der unfern, herrschte gewiß in keiner Synagoge. In unsrer Mitte war es ja, wo sie Jahre lang geweilt, ein Engel der Güte und Milde, wo jeder Leidende, jeder Bedrängte, jeder Bedürftige ohne Unterschied der Religion Linderung seiner Leiden, Trost in seiner Bedrängniß und Hülfe in seiner Noth suchte und fand. Aber der Trauergottesdienst in unsrer Synagoge war auch der hohen Dahingeschiedenen würdig. Am 2. d. M. Abends 5 Uhr öffneten sich die Flügel unsers Bethauses einer solchen Anzahl von Besuchenden, wie die Hallen unsrer Synagoge nur selten und nur bei außerordentlichen Feierlichkeiten zu sehen gewohnt sind. Die Gallerie der Synagoge war mit schwarzen Drapperien behängen, was auch äußerlich zur Erhöhung der Feier beitrug. Den Anwesenden, unter denen sich unter andern hohen Gästen auch der Herr Regierungspräsident befand, wurden Programme vertheilt, welche die vorkommenden Gesangpiecen und Gebete hebräisch und deutsch enthielten. Es eröffnete die Feier Herr Rabbine Aub durch „ein einleitendes Gebet" in hebräischer Sprache, welchem ein Choralgesang folgte und diesem unmittelbar die Trauerrede. Wenn schon alle Predigten des Herrn Rabbinen Aub durch Gediegenheit, Gedankenfülle und Kraft des Ausdruckes sich auszeichnen, so sind es vorzüglich seine Gelegenheitsreden, in denen er wahrhaft Treffliches leistet, und so war es auch diese Rede, in welcher der Prediger mit wahrem Enthusiasmus, mit jener Wärme, die ihm in reichem Maaße zu Gebote steht, die hohen Lugenden der Verblichenen dem Geiste der Hörer noch einmal vergegenwärtigte. Am Schluffe seiner Predigt, als der Redner von dem Wohlthätigkeitsstnn der edlen Königin gesprochen, appellirte er passend an den vielfach erprobten Wohlthätigkeitssinn seiner Gemeinde, diesen auch in der Unterstützung zu den, in Aegypten zu errichtenden Schulen hervorleuchten zu lassen. Der Redner endigte mit dem letzten Vers des 17ten Psalmes, den der Chor wiederholte. Er sprach hierauf ein „Gebet für das Seelenheil der Verklärten und für das Wohl des königlichen Hauses," hierauf folgte ein Choralgesang, und schließlich wurde vom Rabbinen der „Priesterseegen" in hebräischer und deutscher Sprache gesprochen. Auf Vieler Verlangen wurde die Predigt dem Druck übergeben, und hat der Herr Rabbine vom Prinzen Karl K. H. ein sehr anerkennendes Schreiben erhalten. —. An unsrer Universität trägt Professor Haneberg in diesem Semester unter anderm auch vor: „Theologie (vorzugsweise Christologie) des Buches

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