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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-01-08 · Heft 2 (8.1.1842) · p. Seite 20

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 2 (8.1.1842)
Date
1842-01-08
Page
Seite 20 (sequence 4)
Language
German
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20 a'212 T’üania "paipa bs»i i3'bs> 22121 211221a 11122 Viani Nina 1232m. Zn S»212 2212 zu 311 2112113 r -s'8iib nVnn lasb "i 1122 in 1221 NN»« ^b v'Vn'aV ns iinnsi ^'lamb Nipni 22'IVI 112s mb iip nwaLi ^l'sb yiaiai *pi8b I3iai2 21222 “piaa i»i 12V 13. Dasselbe kommt auch injjdib vor, und außerdem EV2!r>m ia83i ii»8 yiN2 rni2i8N i82i bna 121122 a»pni uinn iaip2 iN2 "ib 11221221 cpitta yiN2 2121321 ö'biavro, und ferner iimi'nb biia 121122 a»pn 8"i8 isnviba ynpb V3 8121. Die angeführten Stellen beweisen hinlänglich, daß der Erlösungsglaube, wie ihn das Zudenthum lehrt nicht nur vollständig und unverkürzt, sondern auch in derselben Form und mit denselben Ausdrücken wie in den gewöhnlichen Gebetbüchern, auch in dem in Rede stehenden, ausgesprochen und anerkannt wird. In Bezug auf 2i»ai nbisa sind allerdings Stellen ausgelassen; aber es sind dieß lediglich solche, die in ihrer Ausdrucksweise geeignet sind, bei dem Unwissenden unsere patriotische Gesinnung zu verdächtigen, mit welcher jener religiöse Glaube nie und auf keinerlei Weise in Konflikt kommen kann und darf. Eine Maaßregel, die, wäre sie vor Jahrhunderten in Ausführung gekommen, unfern Glaubensgenossen unsägliche Leiden, und den Feinden derselben aller Vorwand zur Verfolgung genommen hätte. Daß die Glaubenslehre von nnaai 2bi8a> auf die Gegenwart und auf das soziale Lebensverhältniß keinen Einfluß üben darf, erkennt gewiß auch der Herr Chacham an, und wie leicht man in dieser Beziehung, den Rabbinen und der bürgerlichen Behörde gegenüber, zu Mißverständniß Anlaß geben kann, hat er in seiner 2a»na selbst gefühlt. Aber wenn er um diesen mißlichen Umstand zu umgehen, politisch zu einem undeutschen Ausdruck Zuflucht nimmt, und von unserer religiösen Zukunft, und später noch undeutscher von unserer religiös verheißenen Zukunft spricht, ging das oft erwähnte Gebetbuch offener zu Werke, und ließ alle Stellen weg, die doch nur Wiederholungen sind, und wie schon gesagt, zu ungerechtem, unfern Feinden aber willkommenen Verdacht gegen uns Veranlassung geben können. Bei einer unparteiischen, nicht befangenen Durchsicht des Gebetbuches ergiebt sich klar, daß dasselbe keinesweges einer unverantwortlichen Zerstörung des Gebetgeistes sich schuldig, noch weniger der unwürdigen Bezeichnung einer frivolen Behandlung unserer religiös verheißenen Zukunft, wie der Herr Chacham sich ausdrückt, verdient gemacht; vielmehr geht seine Tendenz dahin, diesen Gebetgeist zu beleben und zu kräftigen, ihn mit den Wahrheiten unsers Glaubens, wie mit unfern dermaligen bürgerlichen Verhältnissen, und mit der Vorstellungsweise einer in geistiger Bildung vorgeschrittenen Zeit in Einklang zu bringen. — Was erhebt denn der Herr Chacham überhaupt für ein Zeter über die Abweichungen des neuen Gebetbuches, als wenn mit derselben Religion und Judenthum zu Grunde ginge, oder als wären dergleichen Veränderungen mit den Gesetzen ganz unvereinbar!— Sind etwa die miisd keine 2'ii2i, und ist es je einem zu behaupten eingefallen, man sei bei dem Gebrauche des portugiesischen Ritus nicht 8J£ii tibsn 2212 'ii? Gleichwol weicht ihr W2 von dem Unsrigen an unzähligen Stellen, und fast in jeder 2212 ab. Es fehlen, um nur einiges anzuführen im 'iiLv 1112 im Gebete für die Wochentage biai und 2bia> siiu, in der 31212 vor iZj? die Worte yiarf nis:2 i‘2i8a Dibiab; in der 3>"ü die Worte 21113n 213112 ^i'3> a'biaii'bi; bei I3'b3> die ganze Stelle von ^b 2ip3 p ba» bis zu Ende; bei 2'13>?3 die ganze 1212 von "1 *5112 p38i 1138 Dbia'b bis 1113273 b>2 bii. — Ist denn die Formel überhaupt so wesentlich, daß jede Veränderung derselben das Gebet ungültig macht, und in Absicht auf sie das Bedürfniß der Zeit gar nicht in Betracht kommen darf? Ausdrücklich lehrt Maim.: 1112b b22 1117383 p2 2721231 b21 :"l 21212 22137331 28 31312 281 2'732N 13P212 s'3»2 12812 81311 lb'S8 3121231 1'321 212bl31 311278 1'2721 b'812 8£i bin Iii2b>2 wobei 3131273 3p2 anmerkt a"3»8i 81311 217322 213(322 2121231 si8l2 '212 82'81 82' 31S8 bin;ii2b>2. Wäre es noch nöthig nachzuweisen, daß Form und Ordnung unsrer Gebete sich stets dem jedesmaligen Zeitbedürfnkß fügten, so sagt dieß uns ausdrücklich "7 21212 22122 ba>2: 13P212 3]Dl73 nbS212 1211lb 138 2'2i13L 27 'Sbl 17312 223» IS'nbsn 2213 127373 1'2 8b p"a22 21122 22121L 213811231 2'bbS273 8b8 2122 p112 8b 2"i klbsri 11212 p 173lb 21222 1731 2 3 a 7 1B 2

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