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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1841-11-20 · Heft 47 (20.11.1841) · p. Seite 673

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
5 (1841)
Issue
Heft 47 (20.11.1841)
Date
1841-11-20
Page
Seite 673 (sequence 9)
Language
German
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Schachrit (außermit s"a), bis zum Kaddisch, worauf vbis 111«, brn, eine Todtenfeier. Mincha besteht aus n««, y>arb «21, jedoch nur bis «11p, dann deutsch, p"n, die Schem. Eft. wie am Schachrit, außer Einschiebung, von *pva8 »n» ti\ Neila beginnt mit dem Gesang nb-b? «na b«, es folgt ■»iia«, Kaddisch mit b«b nb->ni«, die Schem. Eft. bis zu Ende von «ai siba»', dann eine deutsche Andacht, laaran b» «i"«, «an «f« bis »n sin«, ausgelassen wird *r> pia sin«, und in der Mitte angesangen mit ia« sin, nbian sin«,chann ipna b« 'n mit ainaa, btin «f« bis oibffirt niais si«"a, deutsches Gebet, trnm« ia'Sib«, die (abgekürzten) n"«, Kaddisch, bni«' a>n«,-3mal aia'b, 7 mal «in 'n v'nb«n und iar»n, eine wpn. ' Ist hiermit der Festcyklus zu Ende, so versetzt uns S. 386 des Gebetbuches in die „Wochentage und Halbfeste." Morgengebete: deutsch von nb« nn«an mit oben bezeichneten Veränderungen, von in«« *pia an hebräisch bis inia, dann deutsch die Anfangsworte von yi«b n«nn, die Endworre von lila b«b, ferner deutsch siai nan« mit Auslassung von vbwb ia«'ani, dann vp, das übrige deutsch bis zur Schemon. Eft. Diese hebr. bis mnjan bssi, die übrigen niaia deutsch mit Abänderungen in ypn, siaiesi, tt'bün-'bi, Auslassung desa'rnabnbi. Von NLI an wieder hebräisch ohne nasa nb«. Hierauf Kaddisch. Die Abendgebete wie am Sabbat, nur die Schem. Eft. die der Woche und ganz deutsch.' Die kleinen Anhänge übergehen wir, von der angefügten Trauagende führen wir nur an, daß die y«i«ai ■pom« roma ganz geblieben, wie sie sind, eingesckoben aber deutsche Fragen an das Brautpaar, die mit Ja! beantwortet werden.' Das Tischgebet ist sehr abgekürzt. Die Tora wird in drei Jahren zu Ende gelesen, und zwar so, daß sie im ersten Jahre bis 2 Mos. 12, 16, im zweiten Jahre bis 4 Mos. I, 54 koxnmen. An allen Festen wird wie in den Synagogen vorgelesen, nur daß die Haftorot überhaupt weggefallen sind. Am Simchat Tora wird nach dem Kaddisch mib n«isi Sin«, onaia i«w vorgetragen, drei Rollen herausgenommen, wobei sm^an 'n nun, aus der ersten wird siniasi n«T, aus der zweiten rna«ia, jedoch nur bis V. 5., aus der dritten 4 Mos. 29, 85 ff. vorgelefcn, alsdann Pf. 159, und los «in'' «b. Dies ist der sorgfältige Bericht über das neue Gebetbuch in seiner zweiten Auflage, aus welchem W, welcher ihn mit Aufmerksamkeit verfolgt hat, sich einen deutlichen Begriff von dem, was in ihm geschehen, bilden kann, und so zum Selbsturtheil der Stoff gegeben ist. Hamburg, 4. November. (Privatmitth.) Das gegen die neue Auflage des vom hiesigen Tempelverein publicirten Gebetbuchs geschleuderte Interdikt hat hier einen unaussprechlichen Eindruck gemacht. Wie man einer ganzen Stadt gegenüber, die sich jeden Augenblick eines Bessern überzeugen kann, zu behaupten wagt, dies Buch habe die auf sibisa srnm man bezüglichen Stellen ausgelassen, während jede Seite das Gegentheil beweist, während z. B. «ai nbn und "pns pai sowie patb «ai b«ia und law siannm ganz unverändert dastehen; während jeder Gottesdienst mit dem Kaddisch si«n«b «nn schließt; während iiaa Sin« in jeder steht und eine zweistündige Todtenfeier, die 19 Seiten ausfüllt von gar nichts Andern als nn'nn spricht, während überhaupt das Lied biv alle 13 rnpa> resumirt; — das ist ein Räthsel, zu dem der Schlüssel vielleicht nur in der Tendenz zu finden ist, es der Gegenpartei schwer, ja fast unmöglich zu machen auf solche, auch des scheinbarsten Grundes entbehrenden Anschuldigungen mit gehöriger Würde zu antworten. Und dann — audacter calumniae, semper aliquid haeret! Ueberdies leidet dies Schriftstück, das sich auf einen unbekannten, wie man sagt 1818 von einigen Dajanim entworfenen, gewiß aber nie legal publicirten na''« stützt, an einem logischen Grundfehler; denn wenn gar keine gehörigen siain mbsn in dem Buche enthalten sind, wozu denn verbieten die mbsn siain daraus zu verrichten? So werden denn auch die Personen, die auS dem Tempel-Gebetbuche ihre Andacht verrichten und deren Zahl so gestiegen ist, daß gegenwärtig. ein Tempel von 809 Stellen gebaut wird, trotz jener unerklärbaren Erklärung doch wol für tmsi' ge teil müssen! Pilaletes W. G. 47*

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