Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 5 (1841)
- Issue
- Heft 4 (23.1.1841)
- Date
- 1841-01-23
- Page
- Seite 49 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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befördert würden. Wir fordern - daher dringend Buchhandlungen, die sich mit dem Verlage dieser Schriften befassen würden, zur Berücksichtigung des folgenden Verzeichnisses dieser hinterlassenen Schriften Caro's auf, mit dem Erbieten, die Hand der Vermittelung zu diesem Geschäfte zu bieten. Bor Allem machen wir aufmerksam auf folgende Zwei Werke: „Uebungen zum Ucbersetzen aus dem Deutschen in's Hebräische und aus dem Hebräischen in's Deutsche nach der Paragraphenfolge der Schulgrammatik des Prof. Gesenius, nebst einem hebräischen Lesebuche" — welchem Gesenius selbst Anerkennung spendete; ferner: baic*1 ns:5, hebräische Übersetzung der „gottesdienstlichen Vorträge der Juden von I)r. Zunz," mit Bemerkungen und Zusätzen vom Uebersetzer. Außerdem sind vorhanden: 1. geschichtliche Arbeiten und Vorarbeiten: 1) Hebräische Uebersetzung der Lebensbeschreibung V£1 von Dr. Zunz mit Anmerk, und Zus. 2) deutsche Uebersetzung der Lebensbeschreibung des *pöM '-ivo ir^i und des *jn: iaral von Rappoport. 3) Biographieen berühmter Rabbinen, lexikalisch bearbeitet, (hebräisch). - 4) Hebräische Bibliographie. 5) Supplemente zu tnriin 6) 1^73 121:2 Ennm ^1:72 Nim miim \ii »Ii72bni ins imn irpnro m:pm ü^n-72 (Uebers. von M. Bruck rabbinisch. Ceremonialgebr. und Zusätze.) 7) 1:2 masja niiip:a na^p 1^7212721 lf112 *)rt>TÖ T?3>2 12 1727272 bNIttP (nicht beendigt.) man 'l 12 man ^72 1L Sprachliche: 1) Handwörterb. der hebräisch-rabbinischen Sprache (deutsch.) 2) Vorarbeiten zu einem rabbinischen Lexicon. 3) Hebräisch-deutsches Handwörterbuch. 4) Hebräische Synonymik (deutsch.) 5) Vorrede zu einer wörtlichen Uebersetzung der Psalmen, in welcher der Geist und die Materie derselben behandelt wird, (hebräisch.) HL Encyclopädisch-belletristische: 1) 110 Artikel zu einem hebräischen Conversationslexikon. 2) Neun Hefte belletr. und wissenschaftlichen Inhalts, wovon fünf die Aufschrift führen: irii2 nbbiDi n22872 ni2w2 nblpl (1 tsnp ^212 ■’iiao msmi 17221 w* martm *10173 ^7272 (2 2i2*ii iian t^biia mibin min mart» 2122272 (3 mai-^n 2121272 51173T ■'ib^ (5 mmiü (4 tpbn'~ ‘»liai und: Satyrische Polemik gegen die Schrift pp ma (hebräisch.) 3) in12 121, über den Verfall der hebräischen Sprache unter den Juden Deutschlands in unserer Zeit. Ein Versuch. 4) 1112111 nimm, Lehre und Gottesdienst. 5) Ein Aufsatz über das jüdisch-deutsche Schreiben. 6) Bemerkungen über S.Plessnec's n^iifrn 17272 rn 7) Handfibel zum hebräischen Lesen nach der Laut- und verbesserten Nominalmethode. 8) Neun Hefte Collectaneen. Sollten nun Literaten, Vorsteher von Bibliotheken, Verleger oder sonstige Beförderer diese Manuscripte, mehrere oder einzelne, käuflich an sich bringen wollen, so ersuchen wir, sich deshalb zu wenden an den Herrn Dr. Lippmann in Posen, oder an den Redakteur. Magdeburg, 11. Januar. (Schluß der Recension von Meier's, Satomon's und Mannheimer's Predigtsammlung.) Das Feld der Kasualreden ist in der jüdischen Homiletik noch wenig angebaut, dehnt sich überhaupt noch über sehr geringe Fälle aus, da das Reden bei selbst kirchlichen Verrichtungen, wie Beschneidungen, ferner bei Bestattungen, noch sehr ungewöhnlich ist. Die bedeutsamste Gelegenheitsrede ist daher noch die Traurede, für die in vorliegender Schrift acht Beispiele gegeben werden. Diese, wir müssen es gestehen, sind sammtlich (bis auf die letzte) Traureden vornehmer Natur („Harmonie" statt „Eintracht, Friede,"), die an der Ehe ziemlich herum theoretistren, weshalb wir auch etliche gewünscht hatten, die für die mittlere und untere! Klaffe, Handwerker ff. geeignet sind, wie sie namentlich dem Herrn Dr. Maier in der Praxis öfter Vorkommen müssen. Letztere waren für unsre Lehrer ff., die so gern! Traureden halten, als Muster sehr ersprießlich. Im Ganzen hat Herr Dr. Salolnon hier den Vorzug, da seine weiche, zarte Sprache sich auch weich an das Herz des ergriffenen Hörers (egt. Tief ergreifend ist die letzte Traurede, die S. bei der Trauung seiner eigenen Toch- 4*