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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1840-07-18 · Heft 29 (18.7.1840) · p. Seite 420

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
4 (1840)
Issue
Heft 29 (18.7.1840)
Date
1840-07-18
Page
Seite 420 (sequence 8)
Language
German
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420 schöne Krone, und jetzt eine neue Lora mit silbernen Umhängen in dieselbe verehrte. Zweck desselben ist insonders, die Mitglieder zu einem moralischen und religiösen Lebenswandel zu verpflichten. Wir sprechen hier nur den Wunsch aus, daß dieser Verein sich auch das Gesetz stelle, daß jedes Mitglied, welches den Gottesdienst durch 'Plaudern und wiederholtes Hinaus- und Hineingehen stören werde, in eine bestimmte Strafe verfalle. Ich bin überzeugt, daß es nur dieser Anregung bedarf, um das Gewünschte in Vollzug zu bringen. W. Literarische Nachrichten. Warschau, 30. Zuni. (Privatmitth.). In diesen Tagen verläßt die Presse das erste Bändchen eines hebr. Werkes, das als Ergänzung der bekannten Dichtung unsres Wessely Scliir Tkifereih betrachtet werden kann, und deshalb die Aufmerksamkeit aller Liebhaber der hebr. Poesie auf sich zu lenken verdient. Es führt den Titel rvnsri, Vers. ist T. Schiffner. Es enthalt eine poetische Paraphrase der letzten sechs Sidrot des ersten B. Mofcheh. Alke die das Manuscri'pt gelesen, und denen ein Urtheil zusteht, stimmen in dem Lobe dieser Dichtung überein, von der hier einige Strophen als Probe folgen mögen. ■jvsDfcWn Tisn yaia iwrr-ii as5a taaö iiani üiVm nibdch. s#p «vMy .nina nias paan -vbis nia'i'rt •SiTi'Ert niyas •"-i“ -'nai Voy rrroipja . Vsn? •“'äan -aain -.n;-ch:n -brr. ri-s 2' btt.! 27UA -pia ••'R27JS5 spitt Sa -siparn ■'a.tjrtn -'S ““ins 'iK'n •an;?» ipira: as Tf-pna» nsn p-npn w»a na .rn*i •■'iK es »»nn •»“»a yn»7! svar •'bs tjes — ijss ■von '2 ^ni32 nrr^er ''Nchttig -75^'! ‘Ji-I. -->2»;2 'N ''Rinya n:n»an Nti-7! nner tirenrr u. s. f. .^2^ ->75' *je .2'2N?a «vs* Dr. J. B. Königsberg, 3. Juli. (Pr. Stztg.) Der biblische Geograph, Herr Jacob Kaplan aus Minsk in Rußland, befindet sich gegenwärtig hier, um die Resultate seiner Forschungen, die er mit Berücksichtigung der neuesten jüdischen und christlichen Schriftsteller meist aus den zahlreichen rabbinischen Alterthumsquellen geschöpft und in einem alphabetisch geordneten Hebräischen Werke, nebst einer ganz neuen Karte von Palästina, niedergelcgt hat, in weiteren Kreisen bekannt zu machen. Er beabsichtigt, zu diesem Ende und um neue literarische Verbindungen anzuknüpfen, die Hauptstädte Deutschlands zu bereisen. Seine außerordentliche Belesenheit in der rabbinischen Literatur und sein kritischer Scharfsinn machen nach einer Anzeige des l)r. M. Freistadt dieses Werk nicht nur für seine Glaubensgenossen, sondern für jeden Historiker, Theologen und Orientalisten äußerst brauchbar, wovon sich Jeder schon durch den bloßen Vergleich dieser verbesserten und mit vielen neuen,, selbst von einem Gesenius nicht erwähnten Ortschaften, vermehrten Karlen mit den alteren überzeugen kann, wahrend natürlich das Buch selbst den größten Theil der neuen Forschungen giebt und wobei sich sogleich herausstellt, welch' eine neue Fundgrube der Talmud und die Midraschim auch für diesen Theil der Alterthumskunde in sich enthalten. Ebenfalls zur Beachtung. In Erwiderung auf den „Zur Beachtung" eingesandten Artikel des Herrn &...* in R... t über das Kellerquellbad der Israelitinnen (No. 25. Ihres Blattes) möchte es dem Herrn Einsender und wol auch den übrigen Lesern Ihrer Zeitung nicht unangenehm sein, zu erfahren, auf welche Weise den im benannten Artikel ausgesprochenen mannigfachen und großentheils begründeten Uebelstanden könne abgeholfen werden, nämlich durch die Einrichtung eines Bades durch gesammeltes Regenwasser. Es ist nämlich bekannt, daß Regenwasser, in einer Grube (oder was einer Grube entsprechend gehalten wird) gesammelt, in Hinsicht auf Reinigungsbäder dem Quellwasser völlig'äquivalent ist. Es in Gesäße, wie z. B. in Badewannen, zu sammeln, ist nicht gestattet; hört aber die Wa^ne durch irgend eine

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