Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 49 (1885)
- Issue
- Heft 10 (3.3.1885)
- Date
- 1885-03-03
- Page
- Seite 160 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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*160 geschrieben: Unser Rabbiner Herr vr. A. Kohut folgt einem! Als Curiofität erwähnen wir eine hebräische Uebersetzung Rufe der Ahawath-Chesed-Gemeinde in New-Avrk als Nach»!von Kotzebue's „der arme Poet ':yn -“rs'on und Schillers folger des vr. A. Hübsch.! Resignation wn -'■& Dort SHbor Brüstiger aus Zurawno Bonn, 8. Februar. (Literarische Notizen.) Schon im (Galizien), im Berlage von Jacob Ehrenpreis in Lemberg. Anfänge des Jahres wurden wir angenehm überrascht durch! (Lemberg 1884.) Bon der „nachbiblischen Geschichte für die die rasch erfolgte Fortsetzung, nämlich die 18. Lieferung des: israelitische Schuljugend von David Leimdörfer (Hamburg, „Neuhebräischen und Chaldäischen Wörterbuches über die Glogau, 1884) ist die dritte verbesserte Auflage erschienen. Talmudim und Midraschim mm Rabbiaei Di. I. L-Vh. Tarck. im F-br. (Literarische Notizen.) Di-D»ch. (Leipzig. Brackhaus. 1884.) Diese 1«. Lieserung besaßt ^QttbIunB des Herrn A. Zuckermann in Warschau b-gaun »ä-t-r bis ’-ns, und laßt uns so aus -in« raschere bje H^ausgabe -ine» Lexikons für Bibel und Mischna «eendigun, b-s grogen, höchst v-rdi-ustooll-n W-rl-S hoffe».. bem sjjamen Mer Schab), oon dem bekannten - Mit dem Januar der laufenden Jahres erscheint eine neuhebräische» Literaten ©. I. Finn in Wilna. Das reichneue iuris,i,che Zeitschrift: .Das Tribunal-, Zeitschrift für g£bi£g£„£ Material, welches der Bibel- und Mischnaprakti,che Strafrechtspflege. Unter Mitwirkung zahlreicher in- und Erklärer in diesem genannten Werke, welches in und ansländtlcher Criminalisten. h-rausgegeb-n °°n vr. S. 18 siefml„3CIt ^scheinen soll, aus de» ursprünglichen Quellen A. B-lm-nt-, Rechtsanwalt in Hamburg (Hamburg, 3-(z^ni-nträgt und verarbeitet, macht es zu einer sehr per- F. Richter.) Was uns diese Monatsschrift an dieser Stelle bjmstEn Erscheinung in der hebräischen Literatur. Es ist erwähnen und empfehlen läßt, ist, daß das erst- Heft -inattf4 Wärmste allen B-r-hr-rn und Freunden der he- °«slüh-l,ch- Darstellnng des .Neuste»,ner Shuagog-nbrand- ^äischen Literatur zu empfehle».- hnm tt TW tc«-» off rt t rt Sott» I Soeben erschien bei Herrn A. Holder in Wien 1884 Prozesses" vom Rechtsanwalt vr. Sello in Berlin, dem verdienstvollen Bertheidiger der unschuldig Angeklagten, enthält (S. d—59.) Wir werden aus diese, mit einem Situationsplan der Synagoge und Umgebung versehene Besprechung zurückkommen; vr. D. Hoffmann hat eine Reihe von Artikeln, die er „zur Berichtigung des von Prof. Gildemeister in dem „Jsaakiade-Prozesse" abgegebenen Gutachten, die er in der „Jüdischen Presse" gegeben hat, zusammengestellt und unter dem Titel: „Der Schulchan-Aruch und die Rabbinen über das Berhältniß der Juden zu Andersgläubigen" (Berlin 1885) herausgegeben. Die Schrift verdient in dieser Frage volle Aufmerksamkeit. —Rabbiner Elias Karpeles in Wien ^vistor^a Biblijna dlia Izraelitöw“ (Biblische Geschichte für Juden) in sinngetreuer Uebersetzung von vr. Eduard Hoff. Das angegebene Buch ist also zum Bibelunterricht für die Unterrichtsanstalten, wo der jüdische Religionsunterricht in polnischer Sprache ertheilt wird, von dem pädagogisch gebildeten Verfasser bestimmt. Es fand in unfern Schulen großen Anklang; auch ich unterrichte aus diesem geschätzten Schulbuche meine Schüler. In dem Verlage von Schlesinger, Wien 1884, erschien des greisen und gelehrten Rabbiners Simon Sidon in Tyrnau talmudisch-rabbinische Abhandlungen in 2 Theilen unter hot s-iu- „Trauungsreden für alle Wach-nabschuiltdes jbelIt xm. D -c Der Antor tespricht feine The. Jahres (Bre-lau, Preuß & jünger, 1885) in einer zweiten und Materien gleichmäßig in theoretifchen und pilpulistip-rb-fferte» Auflage erscheinen lassen.-Von der .GeschichteDiseussionen und Gloflen in halachischer, sowie in der Erziehung und des Uuterrichtswesens bei de» Jiraeliten: Weise. Mose» Feiukind. von B. Straßburger (Stuttgart, Levy & Müller) find I uns die 3. und 4. Lieferung zugekommen, die bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts reichen. Ieuilleton. Geschichte des Städtchens Sczydow. (Aus der Erzählung „Meier Ezofowicz" von E. P. O rzesz ko, aus dem Polnischen übers, von L. Brixen.) (Fortsetzung.) deshalb von keinem anderen Apfel kosten? Tie Juden lebten an Königshofen, Mardvchai war gelehrt, Esther war klug, Nehemia war persischer Richter und sie befreiten ihr Volk aus der Gefangenschaft. Lernet, seid den Königen und Herren „Der Jude soll bei seiner einzigen Glaubensweishei^ nützlich, und man wird Euch hochachten. So viele nicht stehen bleiben. Die heilige Lehre ist die erste, doch | Sterne am Himmel und so viel Sand im Meere, so viele sollen darum die anderen nicht vernachlässigt werden. Die Juden find über die Welt verbreitet, aber sie leuchten nicht schmackhafteste Frucht ist der Paradiesapfel, sollen wir jedoch 1 wie die Sterne und jeder tritt sie wie den Sand. Der Wind