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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1883-08-14 · Heft 33 (14.8.1883) · p. Seite 534

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
47 (1883)
Issue
Heft 33 (14.8.1883)
Date
1883-08-14
Page
Seite 534 (sequence 8)
Language
German
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534 womöglich von jeder Näherung mit der indigenen Bevölkerung > die Juden beruht und ein Verfahren ist, das weder uns fern bleiben. Was wir Juden mehr zu bedauern haben,! noch dem Staate zu gute kommen kann. Hoffentlich wird weiß ich nicht recht, so viel steht fest, daß jede gewaltsame Absonderung wie Näherung der Juden von Seiten der Regierung auf Intoleranz, auf einer falschen Anschauung über die im September d. I. zusammentretende jüdische, Commission diesem schwankenden Verfahren ein für alle Mal ein Ende machen. Deutschland. licher Interessen obliegt, trotz ihrer bessern Erkenntniß und Ueberzeugung, den Prozeß für opportun hielten, um den M x Ä „! Argwohn der Einen und die Verdächtigung der Anderen von 4. August, ,Pr,vatm,Nh.) Den >->°°r,ger Rumanm88,il% ,u machen - wenn wir auch wer erwähnten Artikel der K°Kr gtg.-- l.eß der .P-st-r l m He „„ j«,er Ber- "cht ohne Antwort Z«n-chstw«s. er °u,d.e sch,e!°^ bestimmender wirken d-rste. nls di-B-sorgniß vor Auffaffung der constitutionellen Berhältniffe hin, die sich der den voraussichtlichen Folgen der Prozedur im Innern wie nach Correspondent der .Köln Kg." zu Schulden kommen laßt, Einen M.nister gi-bt es jedoch in dem «nbinet, vor Dann protesbr. er gegen d,° nnwnhre Behauung, daß«. Opportunität in ihr Nichts z-rücksinken mußte; .¥■ St“, des Prozesses i-malr Minister, über den die politische Erwägung keine Herrlang, hatte. Er sagt von dem z« erwartenden Urtheü. .^en durste; einen Minister, der sich gegen den - «mg. als d.e .ud.sche Reügwn - und d,°,e ,st es d,° aus dort heraus, denn es ist nicht mehr zu ^r Anttagebauk fitz. - erst der Appr°bat,°n durch e>n ^^drücken und nicht ,« umschreiben - Mißbrauch Richtercolleg,um bedarf, um vor den Augen aller Denkenden. ^.r Kraft dag«.» Gebildtten und Nüchternen als makellos d°zustth.n ebenso. \ Portefeuille preisgeben mußte. N^?°-b7r di^ n .^7'^ i und das ist der Justizminister. der vor Gott und der «-». w°llg-sch,chtl.ch- Utthml über dt-sell« altenrem Uud fc; dem Parlamente, der Nation - vor seinem haben wrr denn auch von Anbeginn erklärt, dre Affarre von . 7 ,..u» ___ _, 1-,;n^nXJZ0 c' eigenen Gewiffen für den Gang der Rechtspflege verantwort. Trtza-Etzlar involvrre kerne Juoensrage, sondern eine Frage > " . . . . . , ._, v. *<► TA <> « - , lrch ist und der es nun und mmmer zugeben darf, daß die r ungarischen ^zufnz. > Justiz zur dienenden Magd irgend eines höher« oder uie- Er fährt fort: Wir wiederholen nun: „Was meint manidrigern Jnteresies herabgewürdigt werde. Gerade dieser eine wohl, in weffen Interesse wäre der Wunsch betreffs der > Minister aber ist es, den man in gewiffen Blättern als die Niederschlagung des Prozesses mottvirt gewesen? Nicht im j Seele der „ unparteiischen Prozedur" lobpreist, den die Ber- Nameu aller großen und heiligen Interessen der ungarischen l folger des „rituellen Mordes" als die rächende Vorsehung Justiz? Wir verweisen nicht auf die furchtbar verheerenden j verehren und den man von allen Seiten in Gegensatz bringt Wirkungen, welche die Prozedur auf das Ansehen unserer j zu der Auffassung, welcher heute der Staatsanwalt in solch Rechtspflege ausgeübt hat; wir sprechen auch nicht von der > zwingender Weise Ausdruck gegeben." schauerlichen Depravation, die sie in den Volksbegriffen und; <. - v- . ' .1. . , . t - — Im Uebrrgen hat dre „Köln. Ztg." rhre antrsemrangerrch e ha 0 ” J* ^ra®en' i tischen Neigungen erst wieder in ihren Berichten über die ob h,e Tatsache h,e h°»t« m ost.ntl.ch-- Gmchtzsitzung von knndgeg-b-n. da s,° spalt-nl-ng. Auszug, ans d«. bem b.rns-«-n Orgml des^Staat-s. w.e von Br°ndr-d°n des b°r«chttg.°» Anti,«n».n Szoloh. des anklog« -onft-tt-t-Thostnch. daß d,. Jnsttz znr B°-s°lgnng, Prioattlägmn Solimosty bracht., während sie des rituellen Mordes aufgeboten wurde, mcht Jedem, der . ^... , . m ... * m w cm« v ~ A a , ’ . den Widerlegungen seitens der Bertherdiger nur ernen kargen Gefühl für dre Wurde und Bedeutung des Rechtslebens einer „ ., ö Ncttion hat, die Schamröthe ins Gesicht treiben muß? Und °Utn Cn 6 C‘ der Justizminister hat dafür nicht Gefühl, noch Berständniß Kotbus, 25. Juli. Am 14. August wird die Medergehabt, und er mußte ja selber die Möglichkeit eines rituellen lausitzer Pastoralconferenz hier tagen. Auf der Tagesordnung Mordes annehmen, wie hätte er sonst die klägliche Bloßsteht zuerst: „Prüfung der jetzt am meisten verbreiteten Anstellung der Justiz können geschehen lassen? Wir könnten es' sichten über die Judenfrage nach dem Worte Gottes" — den begreifen, wenn diejenigen Mitglieder des Kabinets, denen Vortrag hält: Missionsinspector Plath. Dies ist wohl die Wahrnehmung rein polittscher Mottve oder gesellschastj schon genug.

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