Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 47 (1883)
- Issue
- Heft 14 (2.4.1883)
- Date
- 1883-04-02
- Page
- Seite 232 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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232 in dieser Zeitung (1876) und dann in einer besonderen Vermischtes. Broschüre veröffentlichten, einem aus der hiesigen Gr. Hof- Linkhändig. Der „jüd. Sprechs." berichtet solgende bibliothek sich befindenden uralten Manuscript entnommenen Curiosität aus Basel: Was wir arme Semiten uns alles Berichte spielt die inspirirte Gans eine ähnliche Rolle. Auf müssen gefallen lassen! Jetz macht man uns gar linkhändig. S. 21 wird da erzählt: „Eines Tages kam in den Straßen „Waren die alten Hebräer linkhändig?" Unter diesem Titel (von Mainz) eine Christin cinhcrgegangen und führte eine bringen die „Basler Nachrichten" folgendes intercffante Mär' Gans mit sich, die sie von damals an, da dieselbe noch ein chen. „Tie meisten arianischen (sic!) Völker schreiben von Küchlein war, großgezogcn, und die daber gewöhnt war, links nach rechts, die meisten semitischen von rechts nach überallhin ihr nachzufolgen. Lic «die Frau) redete alle links. Ein psychologischer Grund hierfür ist bis jetzt noch Vorübergehenden also an: „„Sehet, die Gans verstand, daß noch nicht aufgcfunden worden. Doctor Erlenmeher erklärt ich sagte, ich wolle zur Kirche gehen."" Und alsbald vcrdiese Schreibweise sehr einfach dadurch, daß die alten Semiten sammelten sich um uns (Juden) die Irrenden (Kreuzzüglcr) I mit der linken Hand geschrieben hätten. In diesem Falle und auch Städter und sprachen: „„Wo ist euer Gott? Wie mar es ebenso natürlich als bequem von rechts nach links könnt ihr euch retten? «Leht, was Christus diesen Gänsen schreiben, wie es von Rechtshänden von links nach rechts thut."" Und sie kamen mit Schwertern und Lanzen hergeschieht. Ties ist nicht nur eine müßige Ansicht Erlenbei, um uns zu tödten; allein ein Thcil der Städter trat mehcr's, sondern es finden sich auch Beweise dafür. Eine dazwischen und litt cs nicht." — Stelle im Talmud bestimmt, daß gewisse Geheimschriften Tic sächsische Weltchronik (ed. AV eiland in I). Chr. des nur mit der rechten Hand ausgeführt werden. Auch sprechen Mittelalters II, 180) schreibt: „8e Vörden mit ene gnns;1 gtcÜcn im alten Testament für Linkhändigkeit der alten 86 wanden oc, dat de heilige gest in der gans wäre. Sie Hebräer. Jakob und Hiob crtheilten den Vorzugssegen mit führten mit eine Gans, sie wähnten auch, daß der heilige ^r linken Hand. Jakob legte sogar „wissentlich" seine linke Geist in der Gans wäre."; Hand auf das Haupt seines ältesten Enkels." So verdrehen Grätz, Gesch. d. I. B. "VI, S. 102, erzählt von den pie heutigen „Psychologen" Bibel und Talmud, um uns Wallfahrern unter dem französischen Ritter Wilhelm dem Zcmiten linkhändig zu machen. Wenn Jakob deshalb seinem Zimmermann: „Sie hatten eine Gans und einige Ziegen, ältesten Enkel benasche mit der linken Hand den Segen erdie sie vor sich gehen ließen, und von denen sie fest glaubten, - t^eift hätte, weil er linkhändig war, so wäre dies keine sie seien vom heiligen Geiste angehaucht und würden ihnen Herabsetzung für Menasche gewesen: Josef hätte keine Verden Weg nach Jerusalem führen." — ,01110(111119 gehabt zu seinem Vater Jakob zu sprechen: „Nicht Fragen wir nach der Ursache eines solchen Glaubens, oITo, mein Vater, denn dieser ist der Erstgeborene, lege deine so giebt uns meines Erachtens Gustav Freytag in seinen rechte Hand auf sein Haupt." Jakob hätte nicht geant- „ Bildern aus dem Mittelalter" B. I S. 476 eine hinläng-; wortet: „Ich weiß cs, mein Sohn, ich weiß es, auch er lich befriedigende Antwort. Er meint, der Ganser und die (Menaselie) wird zu einem Volke werden, auch er wird groß Ziege seien wahrscheinlich deswegen als Führer gewählt worsein. Allein sein jüngerer Bruder wird größer sein als er den, weil Ersterer vor der Erdenmutter Hertha vorausflog und seine Nachkommen werden zur Fülle von Völkern werden." und letztere als Borgcspann des Donnergottes bekannt war. g^bige Behauptung konnte nur von Jemandem ausgestellt — Die Ansicht Freytags scheint mir umso richtiger zu sein, werden, der mit dem Text der heil. Schrift völlig unbekannt als ja, wie die Kirchengeschichte lehrt, noch im 10. und II.Fst. Er würde sonst wissen, wie mit der Begriff der Jahrhundert das Christenthum mit dem Heidentum im; Störfc und Macht der Rechten, des Geschickten verbunden ist Kampfe lag. Wurden da Missionäre ausgesandt nach Dänean zahllosen Stellen. Ebenso im Talmud. Redakt. der mark, Schweden, Norwegen, zu den Slaven, Russen, Böhmen, A. Z. p. JudO Wenden im östlichen Deutschland re., so waren sie, sollte ihre Lehre bei den rohen Heiden, die mit zäher Hartnäckigkeit Eine tapfere Vcrthcidigung. Am 7. d., Abends ihrer Religion anhingen, nur einigen Eingang finden, ge- 6^g Uhr, erschienen bei dem geachteten Szacolyer Grundnöthigt, sie den heidnischen Vorstellungen anzubcquemen; und ' besitzcr Abraham Weiß 6—7 stark bewaffnete Räuber und gerade die dem Heidenthume entstammenden und ins Christen-! zwangen den Wächter, indem sie denselben mit Niederschicßen thum eingedrungenen Vorstellungen, nicht die ursprüngliche bedrohten, sie zu Weiß zu führen. Ter 63jährigc, aber noch Lehre Jesu, waren es, welche zu allen Zeiten dem Judenganz rüstige Hausherr, als er das Geräusch hörte, fragte thume so gefährlich und schädlich wurden. (Forts, folgt.) wer da sei, worauf ihr Führer, von den Uebrigcn gefolgt, M. Mannheimer.! mit dem Rufe: „Wir sind cs! mache aus"! sich der Thür | näherre. Der alte Herr indessen verweigerte entschieden das