Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 45 (1881)
- Issue
- Heft 50 (13.12.1881)
- Date
- 1881-12-13
- Page
- Seite 824 (sequence 4)
- Language
- German
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824 zubilden. Das Dilemma, in welches unser Vers, seine frei- Trennung der zehn Stämme und den Fall der beiden sinnige Stimme dringen läßt, ist hiernach für uns in Königreiche; sic lehrt summarisch die Institutionen Mosis und Deutschland nicht vorhanden, wenigstens nicht in dein vor-! die alte prophetische Literatur kennen. Es ist der Anfang herrschenden Geiste und Streben. I der Annahme der israelitischen Ideen durch die Hebräer. Die Methode, die Herr Astruc in seinem Schriftchen Mit dem Gesetze und den alten Propheten haben die Juden empfiehlt, wollen wir mit seinen Worten beschreiben. > ihren definitiven Weg gefunden. Die Gefangenschaft iu Der Berf. will nämlich die biblische Geschichte in eine! Babylon setzt sie mehr oder weniger direkt in Berührung Geschichte der Hebräer, der in diesem Volke zur Entfaltung! mit den Lehren Assyriens, Persiens und Indiens und ihre gekommenen Ideen und Institutionen gewandelt wissen, und fährt fort: „Haben wir so unser Ziel klar gezeichnet, so ist die zu befolgende Methode sehr einfach: um den Ursprung der israelitischen Ideen und Institutionen begreiflich zu machen, Rückkehr nach Judäa mit den religiösen und philosophischen Systemen Griechenlands. In einem gewissen Maße empfangen sie den Einfluß dieser; aber, geleitet durch ihre Sophrim, Männer der Wissenschaft, Schriftgelchrte, reagiren muß man zuerst die historische Umgebung studiren, in sie kräftig und bilden sich eine Religion, für welche der Volks - welche die Hebräer versetzt waren, Palästina und Aegypten, unterricht die Grundlage, jeder Mann der Priester und jede wenn auch in einem beschränkten Maße. Das Eine war der: Schule der Tempel ist. Ihr Königthum und ihre Priester- Schauplatz des großen Dramas, das wir zu erzählen haben; schaft verschwinden, aber. Dank der Uebcrsctzung ihrer heil, das Andere war, wie die Bibel sagt, „der eiserne Ofen", in! Schriften und ihrer Verbreitung im römischen Reiche, überlebt U'clchem die Israeliten die entscheidende Prüfung bestanden,! ihre Lehre ihre Vernichtung als Volk und ruft neue Reli durch welche sie ein Volk geworden. Beide haben durch ihre!gionen hervor, welche die Eroberung der Welt unternehmen Dogmen und Kulte einen lange vortviegenden Einfluß auf denj werden. In dieser Periode von ungefähr 7 Jahrhunderten, Glauben, das Leben und die Sitten der Hebräer geübt. > der wichtigsten und am wenigsten gekannten der Geschichte Diesen Glauben, diese Sitten, wir werden deren Anfang und j der Juden, haben wir zu studiren die Gefangenschaft von Entwickelung in den, durch die israelitischen Stämme über Babylon und die Religionen Hochasiens, die griechische Herrden Ursprung und die physischen Revolutionen der Welt und schaft, die Makkabäer, die römische Herrschaft, die israelitischen über die ersten Häupter ihrer Familie erhaltenen Traditionen! Sekten und Schulen, die ersten Anfänge des Christenthums sehen, in den stets lebendig gebliebenen Erinnerungen an die > und den letzten Krieg der Juden gegen die Römer. Es ist ägyptische Knechtschaft, den Aufenthalt in der Wüste und die > dies die definitive Annahme der biblischen Ideen durch Israel Eroberung Palästinas. Tie Ursprungsgeschichte der Hebräer? und ihre erste Ausbreitung in der Menschheit." umfaßt so einen sehr weiten, aber schwer zu bestimmenden! Dies ist die Methode, welche Herr Astruc für den Zeitraum, während deffen die Traditionen mehr Platz ein-! Unterricht der biblischen Geschichte vorschlägt, und zwar von nehmen als die Geschickte und die Poesie mehr als die posij der Elementarschule an. Dieselbe wurde in mehreren frautivcn Thatsachen. Bon der Nicderlasiung in Palästina an zösischen und belgischen Blättern besprochen und je nach ist es möglich, wenn auch die Traditionen und die Poesie dem Parteistandpunkt beurtheilt. Ob er mit dieser Methode immer noch ihren Platz behaupten, die Thatsachen mehr zu die antireligiöse Partei gewinnen wird? Es ist dies zweifelpräzisiren. Wir sehen nach und nach die primitiven Ideen Haft, weil jene ebensowenig von der Geschichte der Religiou der Israeliten sich modifiziren und langsam die Institutionen sich; als von dieser selbst wissen will. Sie wird in dieser Methode bilden, welche gegen die religiösen Einflüsse von Kanaan und nur das Mittel sehen, das wieder in den Unterricht, wenn Aegypten reagiren werden. Ein politischer Zustand begründet auch in veränderter Form einzuführen, was sie verbannt sich und neben diesem sieht man bescheiden den Prophetishaben will. Was uns betrifft, so haben wir den Gesichtsmus entstehen, eine ganz moralische Macht. Der Niedergang Punkt erörtert, aus welchem uns der Vorschlag des Vers, des einen geht nach dem Maße vor, daß sich die Größe des hervorgegangen und damit gerechtfertigt zu fein scheint, anderen festigt; in der letzten Zeit vor der ersten Krise, in Sonst aber müssen wir uns entschieden gegen diese Niewelcher Judäa unterliegt, offenbart sich das Gesetz Mosis thode erklären. Sie mag für die studirende Jugend angeden Israeliten als der höchste Ausdruck der religiösen Ideen messen sein, nicht aber für den Schulunterricht. Denn sie und der moralischen Bedürfnisse, deren Organe die Propheten verwandelt den religiösen und sittlichen Unterricht, wie er gewesen. Dieses Gesetz, im Tempel unter der Regierung des aus der biblischen Geschichte fließen und gezogen werden soll, Josias aufgefunden, nimmt das hebräische Volk mit den in eine bloße Religionsgcschichte, die für die Schule weder Reden seiner ersten Propheten mit nach Babylon. Diese paßt noch Nutzen hat. Dies erweist sich schon aus dem Periode, welche ungefähr U Jahrhunderte währt, umfaßt die einen Grunde, daß die Kinder mit dem Götzendienst der Geschichte der ersten Richter und der ersten Könige, die Aegyptcr, Kananiter, Phönizier, Assyrer u. s. w. und ihren