Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 44 (1880)
- Issue
- Heft 35 (31.8.1880)
- Date
- 1880-08-31
- Page
- Seite 552 (sequence 8)
- Language
- German
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55-2 chen, werden, so führte der Vortragende aus, von den normalen Schülern der unteren Clafsen täglich 2 Stunden, in in jenen Agitationen, Wühlereien und Hetzereien, die einerseits zwischen den Katholiken und Protestanten, andrerseits den mittleren Clayen täglich 3, in den obersten täglich 4! von den Ultramontancn und Conservativen gegen die Juden Stunden häusliche Arbeitszeit neben den vollen Schulstunden I in schranken- und schamloser Weise getrieben werden, nicht ein verlangt, und die Protokolle verschiedener Di.rcctorcn-Versammlungen halten eine vierstündige Arbeitszeit sür Secunvoller Berrath gegen das deutsche Reich? Man zerreißt und zerwühlt es von innen, man strebt, die Grundpfeiler des Rechts daner und Primaner für zulässig. Der Redner führte dies in ihm umzustürzen, eine Classe gegen die andere, eine Conan mehreren Beispielen aus rühmlichst bekannten Gymnasien fesfion gegen die andere zu erbittern, während rechts und aus. Demnächst ging derselbe auf die normale Begabung links an den Grenzen die Feinde lauern, um im scheinbar ein und bezweifelte, daß der Durchschnitt unserer Jugend günstigsten Augenblicke über dasselbe herzusallen. Ist es nicht diese Bezeichnung verdiene und der überwiegend größte Theil vielmehr in einer solchen Conjunctur die höchste patriotische derselben, wenn auch nicht schlecht, vielleicht sogar gut, so Pflicht, welcher Richtung auch die spccielle Parieiansicht sei, doch einseitig veranlagt sei. Diese Einseitigkeit, der Mangel für den inneren Frieden, für die innere Einheit, für das an Gleichgewicht in den verschiedenen Facultäten des Gehirns, Zusammenfassen aller nationalen Kräfte die höchste Anstrensie ist da, sie ist nicht imaginär, sie ist die herrschende Geistesgung zu machen, um das deutsche Volk auf jener Höhe der Verfassung des Heranwachsenden Geschlechts, sie bedingt die Gedanken und Gefühle zu erhalten, auf welche es vor zehn Unruhe, die Ueberstürzungen und Tollheiten unserer Zeit, und Jahren sich emporgeschwungen? Um wie viel erbärmlicher der durch die Vererbung gegebene Kciiu nervöser Erregbarkeit erscheinen da die Zwecke und Mittel dieser von Eigennutz vermag sich unter den herrschenden günstigen Verhältnissen und Haß getriebenen Agitationen, alle ihre Reden, Flugin der üppigsten Weise zu entwickeln und zu steigern. und Zcitungsblätler, Petitionen, Vereine und andere Mittel- Was oben über die Wahl des Lebensberufes ausgesprochen chen, die den Geist und das Gemüth des Volkes vergiften ist, findet in den jüdischen Kreisen seinen vollen Platz, und sollen'. wir können nicht genug mahnen, daß die Eltern ihre heran-! Bonn, 22. August. (Privatmitth.) Die in Nr. 34 von wachsenden Knaben nicht wie bisher in der Mehrzahl dem - uns nach der „Köln. Ztg." besprochene Petition gegen die Handelsstande, 'andern dem Handwerke widmen mögen. > Juden, welche die „Lutherische Kirchenzeitung" angekündigt Jüngst veröffentlichte statistische Angaben besagten, daß bei den Juden sich ein größerer Procentsatz Geisteskranker rinde, als bei der übrigen Bevölkerung. Nun besucht ein überaus großer Theil der jüdischen Jugend die Gymnasien und höheren Töchterschulen; selbstverständlich erreicht auch von dieser eine ansehnliche Zahl die normale Geistessähigkeit nicht — und so ist die Verwarnung, die Eltern mögen vorsichtig sein in der Ueberführung ihrer Kinder in die Gymnasien und die höheren Töchterschulen, und nur die entschieden befähigten dazu bestimmen, damit nicht durch Ueberbürdung der Keim der Geisteskrankheit in sie gelegt werde, ganz am Platze. Man weiß freilich, daß solche Mahnungen wenig helfen und schnell wieder vergessen werden. Dies darf uns aber an der Erfüllung unserer Pflicht nicht hindern! Berlin, 20. August. lPrivatmitth.^ Es war sehr natürlich, daß die in Cherbourg gehaltene Rede Gambetta's und das Echo, welches dieselbe in den französischen Journalen fand, in Deutschland großes Aufsehen machte. Ter jetzt in Frankreich fast allmächtige Präsident der Teputirtenkammer beschwor den Revanche Krieg zwischen Frankreich und Deutschland in so bestimmter Weise herauf, daß man in Deutschland über dieses Ziel der französischen Staatslenkcr nicht zweifelhaft sein kann. Nun werden wir Deutsche uns dadurch nicht in Furcht setzen lassen; aber eine Frage drängt sich um so mehr auf: liegt nicht unter solchen Umständen hatte, ist jetzt im (ultramontanen) „Wcstphälischen Merkur" in ihrem Wortlaute mitgetheilt. Wir glauben diese auch hier wiedergeben zu müffen, um unsre Glaubensgenossen, deren Vertreter und Führer mit derselben bekannt und auf dieselbe aufmerksam zu machen. Wir werden in nächster Nummer darauf zurückkoinmen. „Durchlauchtigster Fürst, hochgebietender Herr Reichskanzler und Ministerpräsident'. — Seit längerer Zeit schon sind die Gemüther ernster vaterlandsliebender Männer aller Stände und Parteien durch das Ueberwuchern des jüdischen Bolkselements in tiefste Besorgniß versetzt. Die früher von Vielen gehegte Erwartung einer Verschmelzung des semitischen Elements mit dem germanischen hat sich trotz der völligen Gleichstellung beider als eine trügerische erwiesen. Es handelt sich jetzt nicht mehr um eine Gleichstellung der Juden mit uns, vielmehr um eine Verkümmerung unserer nationalen Vorzüge durch das Uberhandnehmen des Judenthums, deffen steigender Einfluß aus Racc-Eigcnthümlichkeiten entspringt, welche die deutsche Nation weder annehmen will, noch darf, ohne sich selbst zu verlieren. Diese Gefahr ist erkennbar und bereits von Bielen erkannt. Schon beginnt das germanische Ideal der Ritterlichkeit, Geradheit, echter Religiosität sich zu verrücken, um einem untergeschobenen jüdischen Pseudo-Ideal Platz zu machen. Wenngleich wir nun vertrauen, daß diese Schäden Ew. Durchlaucht scharfem staatsmännischen Blicke