Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 44 (1880)
- Issue
- Heft 11 (16.3.1880)
- Date
- 1880-03-16
- Page
- Seite 171 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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171 utib ausgemalt. Wir leben der Erwartung, daß diesen Corj In der hiesigen Synagogenbau-Angelegenheit entwickelt ' die Gemeindeverwaltung eine rührige anerkennenswerthc Thätigkeit. Der größte Theil der Synagogensitze ist bereits verkauft und ergibt sich schon heute ein Erlös von ca. Frs. 25,000; eine drückende Schuldenlast für die Gemeinde ist! sonach nicht mehr zu befürchten. St. Gallen, 5. März (Privatmitth.) Das Israelitische; Auf den verewigten unvergeßlichen Cr«imieux werden Asyl in Hegenhcim (Elsaß) hat unlängst seinen fünften wohl auch in den Gemeinden Deutschlands Gedächtnißseier Jahresbericht der Oeft'entlichkeit übergeben. Derselbe weist veranstaltet werden, hier wurde die Purimpredigt zu einer eine Jahreseinnahme von ca. Ars. 11..>00 und eine Aus- Gedächtnißrede benutzt mit Zugrundelegung der Schlußworte gäbe von ca. Frs. 7500 nach. Unter den außerordentlichen der Megilla: '-cr.:vn vn'rr: tti:: 2 E. Beiträgen siguriren wieder namhafte Geldspenden von christ-- lichen Bewohnern Basels, ein Beweis der anhaltenden Sym- Bonn. 7. März. ^Notizen). Wie man uns aus pathie und Anerkennung, deren sich die Anstalt auch in nicht- Minsk (Rußland) vom 3. März schreibt, fand auch in der jüdischen Kreisen zu erfreuen hat. Auch der Frauenverein dortigen Synagoge eine Trauerseierlichkeit wegen des Todes in Bafel ermüdet nicht, dieselbe durch Gratislieferung des Crdmieux statt, indem ein dort bekannter Maggid eine Genöthigen Weißzeugs förderlichst zu unterstützen. Die Zahl dächtnißrede hielt, welcher 2. Moses 2, 11 zu Grunde der Pfründer, von denen einige das hohe Alter von 75 Jahren, gelegt wurde. — In einer Berliner Carnevalsgescllschaft einige sogar das 85. Lebensjahr erreicht haben, beläuft sich „Eulenspiegel", deren Mitglieder zu einem großen Theile aus gegenwärtig auf 14, nachdem in den letzten zwei Jahren Juden bestehen soll, hatte ein junger Mann den Hosprediger 0 meist in Folge Gebrechlichkeit und hohen Alters mit Tod Stöcker carrikirt, und zwar in höchst unziemlicher, durchaus abgegangen und eben so viele neu ausgenommen worden, verwerflicher Weise. Sofort schlugen gewiffe Blätter Lärm Zu den Neuaufgenommenen zählen auch zwei von der Natur über den „Uebermuth der Juden". Jetzthat es sich heraus vernachlässigte und arbeitsunfähige Brüder , zu deren gestellt, daß der betr. junge Mann — ein katholischer Christ lebenslänglichen Verpflegung sich die Anstalt gegen eine Berist! — Der Vorstand zu Naugard schreibt uns unter dem gütigung von ca. Frs. 20,000 Seitens der betr. Familie 20. Februar: Ter auch in Ihrem Blatte seiner Zeit besproverpflichtet hat. Durch diese Einnahme wurde die finanzielle chcne Vorfall bei der Beerdigung des im Juli h. lucr ver- Lage des Asyls bedeutend Verbeffert und stellt sich nunmehr storbenen Kaufmanns S., der wegen angeblich religiöses Bedas unveräußerliche Kapital auf ca. Frs. 00,000. „Immerdenken aus der hiesigen Synagogcngemeinde ausgetreten war, hin", so schließt der Kommissionsbericht, „sind die Mittel, über führte gestern zwei Söhne desselben auf die Anklagebank, welche wir bis jetzt verfügen, noch nicht groß genug, unsere Diese hatten bekanntlich die Beerdigung der qu. Leiche auf Ausgaben damit zu bestreiten, die Kommission sieht sich daher einem andern, als von dem Vorstände der Gemeinde angevon Neuem in die Nothwendigkcit versetzt, sich an alle wohlwiesencn Platze des Friedhofes gewaltsam dnrchgesetzt und thätigen Personen zu wenden und dieselben um Unterschriften sind dafür lvegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung für jährliche Beiträge für einen neuen Zeitraum von 5 zu je 10 Tagen Gefängniß und in die Kosten des Verfahrens Jahren zu bitten. Durch diese Beiträge werden sic cs uns verurteilt worden. Ein Unberrufener, der sich z. Z. in die ermöglichen, unsere unglücklichen Glaubensgenossen, die bis Angelegenheit mischte, und zu Beleidigungen gegen das drrijetzt im Asyl eine dauernde Zuknnftsstätte gefunden haben girende Vorstandsmitglied hinreißen ließ, muß sein Vergehen und noch finden werden, weiters zu verpflegen." mit .'>0 Mark Strafe eventl. 3 Tagen Haft büßen. Keuitleton. Collectaiiea erhalten, an deren Schluß es heißt: b'~:~ 'r. ar nis '.'2". Es werden ja auch andere Sabbathe nach der Haft von Dr. iirottcr, Rabbiner in Brandenburg a. d. H. benannt: icn; ’v rr~ 'er. Gleicherweise heißt der Ps. 136 2. 3n;~ von dem darin dreimal (B. 4. 7. 17.) vorkommendcn Aus- Es sei mir gestattet, eine von der gewöhnlichen (s. Orueli druck „groß" /l“;“ b~~ und das Hallet für n'n von Ch. 430.) abweichende Ansicht über diese Benennung aufzudem Anfang des Ps. 114 “ bb~. S. Berachoth 4. und stellen und zu begründen. Der Sabbath vor dem Peßachfeste 56 Pesachim 118. Hierneben sei noch bemerkt, daß^die hat die Bezeichnung '2% wie mir scheint, von der Hapht. Stelle im Ev. Joh. 19, 31: „Denn desselben <?abbaths ^ag vu&v uicfti fehlen U/clUtT* - Schweiz.