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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-10-02 · Heft 40 (2.10.1877) · p. Seite 632

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 40 (2.10.1877)
Date
1877-10-02
Page
Seite 632 (sequence 4)
Language
German
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632 kämpft, so mit Erfolg gekämpft, daß sowohl in der Geschichte der jüdischen Literatur, wie in der deS jüdischen Volkes, Ihr Name unvergeßlich fortlebt. Sie haben die jüdische Journalistik in's Leben gerufen und ihr den Aufschwung verliehen, deffen Sie sich erfteuen und in der Sie noch immer in der hervorragendsten Weise zum Heile Israels thatig sind. Empfangen Sie, hochgeehrtester Herr Doctor, unsere innigsten Wünsche zu diesem beglückenden Bewußtsein! Wir flehen den himmlischen Vater an, daß er Sie noch recht viele Jahre erhalten. Ihnen und Ihrem ferneren Streben und Thun Seinen Segen verleihen möge. Mit aufrichtiger Hochachtung und Verehrung zeichnen Der Landrabbiner Dr. Adler. Die Gemeinde-Aeltesteu A. Gottheflt. V. Hahn. H. Rubensohn. Von dem Borsteheramt der Israeliten zu Cassel: Unter den hervorragenden Männern der Gegenwart, welche mit tiefem sittlichem Ernst, liebevoller Hingebung und umfassender Sachkenntniß für die Interessen des Judeuchums eingetreten sind, nehmen Euer Hochwürden eine der bedeutsamsten, wenn nicht die erste Stelle ein. Kaum eine Frage von Erheblichkeit dürste während der letzten fünf Decennien aufgetaucht sein, in welcher Sie nicht Ihre gewichtige Stimme abgegeben habe», und zwar in der Regel mit Erfolg, während da, wo ein äußerer Erfolg nicht zu verzeichnen ist, dies lediglich in der Ungunst der Verhältnisse und in den neuerdings bedauerlicher Weise im verstärkten Grade hervorgetreteneu selbstsüchtigen Souderbestrebungen innerhalb des Judenthums selbst seinen Grund hat. Wir fühlen uns gedrungen, in Veranlassung Ihres fünfzigjährigen Schriftsteller-Jubiläums, Ihnen, hochverehrter Herr, unseren tiefempfundenen Dank und unsere auftichtige Anerkennung ergebenst kund und zugleich dem Wunsche Ausdruck zu geben, daß zum Heile Israels Ihrer segensreichen Wirksamkeit wir noch lange uns zu erfteuen haben mögen. Cassel, am 10. September 1877. Vorsteheramt der Israeliten: vr. Adler. Büding. Berger. Eduard Goldschmidt. F. Traube. S. Hirsch. Bon der Gemeinde zu Nürnberg: Hochgeehrtester Herr! Verstatten Sie uns, hochverehrtester Herr Docwr, Ihne» die herzlichsten Gefühle auszudrücken, mit denen auch wir Ihren heutige» Ehrentag begehen. Die Anerkennung Ihrer Verdienste um unser Volk ist in unserer Gemeinde eine ungetheilte und diese spricht Ihnen für die langjährige segensreiche Wirksamkeit den wärmsten Dank aus. mit dem innigsten Wunsche: Gott möge Sie auch fernerhin beschützen und Sie noch viele Jahre Ihrem großen Berufe erhalten. Nürnberg 11. September 1877. Der Rabbiner Der Gemeindevorstand vr. Levin. Gustav Josephthal. Von der Gemeinde zu Tarnow (Galizien). Euer Hochehrwürden! Hochgeehrtester Herr Doctor. Es dürfte sich — zumal in Galizien — kaum eine Großgemeinde finden, wo Ihr allgemein bekannter hochgeehrter Name \o populär wäre, wie bei uns in Tarnow. Die nun seit 41 Jahren erscheinende Zeitung des JudenthumS, in welcher Sie mannhaft und mit unermüdlichem Eifer die jüdischen Interessen vertteten; Ihre großen herrlichen Bibelwerke, welche hier so vielfach verbreitet sind; die Schriften des „Instituts zur Förderung der israelitischen Literatur", welche hier kaum in einem Hause fehlen, wo deutsche Lectüre beliebt ist; — all' diese Products Ihres erleuchteten Geistes haben Ihren hochverehrten Namen unauslöschlich eingeprägt in de» Herzen Aller! Es ist daher selbstverständlich, daß wir — die Gelegenheit der am 12. dieses Monats stattfindenden Feier Ihrer schriftstellerischen Thätigkeit mit Freuden benützend — der allgemeinen Achtung und Anerkennung Ihrer vielseitigen Productivität im Interesse des Judenchums, welche die ganze Mitgliederschast unserer Gemeinde beherrscht, durch unsere wärmsten Glückwünsche Ausdruck geben, und den besonderen Wunsch hinzufügen: Es möge Eurer Hochwürden von der güttgen Vorsehung gegönnt fein, wie bis nun, noch eine lange Reihe von Jahren ungeschwächt im Interesse der Judenschaft und des ÄudenthumS wirken zu können! Möge der Allmächtige, der die Geschicke Israels bis zu unseren Tagen so wunderbar zum Heile geleitet hat, auch diese unsere Bitte erfüllen! Tarnow, im September 1877. Heunoch Klemmann. M. Holländer. I. Pineles, Gem.-Secr. Hermann Ringelheim, Handelskammerrach. E. Feith, Religionslehrer. Joel Margulies. M. Ehreustein. M. D. Brandstatter. M. Ullmann, Handelskammerrach. Herm. Merz, Vorstand der Cultusgemeinde. Joseph Faß. H. Mayerhof. vr. Ad. Pliugelheim, Landesu. Gerichtsadvocat. vr. Birentz, Ehrenbürger der Stadt Tarnow. vr. Moritz Mai, Advocat. Med. u. Chir. Dr. Schützer, Gemeinderach und Spitalarzt. Z. Fräukel. Abraham Westreich. M. Haber. Zu diesen Adressen gesellten sich andere Gemeinden, welche Gleiches in, zum Theil sehr umfänglichen Telegrammen aussprachen, wie z. B. die Gemeinde zu Lemberg, Rabb. vr. Löwenstein und die Tempelverwaltung zu Lemberg, Oberrabb. vr. Spitzer und die Gemeinde zu Esseg, die Gemeinde zu Brünn,

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