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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-09-18 · Heft 38 (18.9.1877) · p. Seite 600

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 38 (18.9.1877)
Date
1877-09-18
Page
Seite 600 (sequence 4)
Language
German
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600 Seelen. 25,742,404. Evangelische (aller Kirchen und Secten zusammen) . . 16,636,990 — 64,64 pCt.! Katholiken (einschl. Altkatholiken) 8,625,810 ------ 33,51 - Juden. 339,790 1,31 - Die Mitglieder anderer Religionen und die ohne Angabe von! Religion betrugen zusammen 0,53 pCt. Vergleichen wir diese Hauptsache würde also durch die einzelnen Mitglieder des Ausschusses, unter welche je nach ihrer Position und Specialität die Arbeiten vertheilt würden, gemacht, und die Ausschußsitzungen nur dazu dienen, die Mitglieder au couraut zu halten und neue Ideen und Ausführungsmodalitäten anzuregen. Alts Württemberg, 4 Septbr. (Privatmittheil.) Der Zahlen nun mit den Angaben des statistischen Bureaus aus der Staatsanzeiger für Württemberg enthält eine Bekanntmachung Volkszählung vom 1. December 1871, wonach die Juden des der Kgl. israel. Oberkirchenbehörde, betreffend das Rechnungsgesammten preußischen Startes 325,589 Seelen betrugen, so lergebniß der israel. Centralkirchencasie pro 1875—76. Es behüben diese in dem vierjährigen Zeiträume um 14,201 Seelen trugen in diesem Jahre die Einnahmen 79,114 Mark, darunter zugenommen. Dies ist völlig normal, und das Berhältniß der! Beitrag der Kgl. Staatshauptcrffe 22,403 Mark, Landesumlage jüdischen zu der anderen Bevölkerung ist dasselbe geblieben, denn »unter Len Gemeinden 10,885 M., Rabbinatsbesolvungsbeitrage auch 1871 machte jene 1,31 pCt. der Gesammtbevölkerung aus. »7992 Mark. Die Ausgaben betrugen 73,142 Mark, darunter Dagegen hat die gesammte evangelische Bevölkerung, welche 1871!Verwaltungskosten 8049 Mark, Rabbinatsbesoldungen (für 12 64,89 pCt. betrug, um 0,25 pCt., und die katholiche, welcheIRabbinen) 24,897 Mark, Gehaltsaufbesserungen für Lehrer 33,55 pCt. betrug, mu 0,04 pCt. abgenommen, welche Abnahme 110,298 Mark, Turnus- und Kirchenkosten 3359 Mark, Unterden Religionslosen zu Gute kam, die 1871 0,24 pCt., 1875 »stützungen an Schulamtszöglinge und Gewerbslehrlinge 90 Mk. 0,53 pCt. sich belaufen. Das Vermögen beträgt am 30. Juni 1876: 156,410 Mark. Leipzig, 3. September. sPrivatmitth.) Zur Beseitigung! der von Ihnen in Nr. 36 geäußerten Bedenken, gestatte ich mir! Krankreick folgende Mittheilungen:! " r 1. hat der Ausschuß des Gemeindebundes neben der! Paris, 14. Septbr. (Privatmitth.) Einer unsrer besten Gründung von Stipendien an den bestehenden jüdischen I Kritiker sprach sich in der kevue ües 6eux illonäes vom 15. Juni Seminaren auch an Fortbildung in jüdischen Fächern IS. 937 , nachdem er ein französisches und ein deutsches Werk für die auf staatlichen Seminaren studirender junger »über Deutschland beurtheilt hatte, folgendermaßen aus: „Auf Männer gedacht; I beiden Seiten würdigen Männer von ruhiger und kräftiger Ber- 2. haben wir im Auge, sobald erst der Ausschuß neuge-!nunft, wie es sich ziemt, die verschiedenen Eigenschaftender beiden bildet ist, Vereinigungen mit Jahressubfcription nach! Nationen und wägen mit gerechtem Gewicht die Seile ab, welche Provinzen gegliedert, einzuleiten, um für die Lehrerbe-! jeder von ihnen im gemeinsamen Werke der Menschheit zukommt, dürsnisie der Kleingemeinden theilweise mit Sorge zu »Sie kennen die Gesetze der Geschichte, welche der gemeine Haufe tragen, so weit es möglich. Selbstredend kann der »die Unbeständigkeit des Geschickes nennt, und die, da sie die Gemeindebund aus seinen eigenen Mitteln nichts dafür Gleichheit zwischen den Mächten der Erde nicht zugeben, bewirken, thun, sondern nur durch Initiative wirken, namentlich I daß man wechselsweise erhoben und erniedrigt wird. In Frankaber durch persönliche Bearbeitung; »reich nehmen diese Männer die Niederlage und ihre Folgen an; 3. halten wir allerdings durch das Recht der unbeschränkten! in Deutschland erkennen sie die Tüchtigkeit der Anstrengungen Cooptation uns die Möglichkeit sichern wollen, den Aus-! an, welche Frankreich macht, um sich wieder zu erheben. Auf schuß durch jüdische Intelligenzen in ausgedehnter Weise! beiden Seiten finden sich aber auch irrige Geister und leidenzu verstärken, während gleichzeitig durch die Geschäfts-»schaftliche Seelen, aber es ist ungerecht, auf uns allein das Unordnung der Schwerfälligkeit vorgebeugt würde. *) Die 1 recht zu werfen, das doch nur getheilt wird." Diese Worte mögen - I bezeugen, daß eine ruhige und vernünftige Ansicht auch bei uns ») Aus den Bestimmungen der Geschäftsordnung seien hier folin Paris sich immer mehr Bahn bricht. Um so bedauernswerther gcnde angeführt: . . .. ist es, wenn dennoch noch immer unreife und unreine Geister 4. Am ersten Dienstag jedes Monats treten dre Mitglieder | 1 '_ \ ■ des Ausschusses ohne besondere Einladung zu einer Sitzung zusammen, um Bortrag des Vorsitzenden aus der Rcgistrande und Bericht über Geschehenes cntgegenzunehmen, und über cingegangcne Anträge zu berathcn und zu beschließen. 5. Es bleibt dem Vorsitzenden überlassen, eine solche regelmäßige Sitzung auf einen andern Tag zu verlegen oder ganz aussallen zu lassen, davon aber den Ausschußmitgliedern 8 Tage vorher Anzeige zu machen. 6. Außerdem kann der Vorsitzende in besonders dringenden Fällen berufen, die Einladung zu einer solchen muß .... Tage vorher erfolgen, unter Miltheilung der Tagesordnung. 8. Autographirte Abzüge des SitzungSprotocollS werden jedem Ausfchußmitgliede zugcsandt. 9. Die Ausführung der Arbeiten, welche zu Forderung der Aufgaben und Zwecke des Gcmeindebundes dienen, wird unter die Mitglieder deS Ausschusses vertheilt. Für die nicht anwesend gewesenen Mitglieder soll unter noch zu den Ausschuß zu einer außerordentlichen Sitzung ein-svereinenden Bedingungen ein votum suspeasivum gewahrt werden.

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